Zum Inhalt springen

International Autos brennen im EU-Musterland

In den Vororten von Stockholm brennt es die dritte Nacht in Folge: Autos stehen in Flammen, Schaufenster sind zertrümmert, Schulen sind beschädigt. In einer der reichsten Städte Europas revoltieren die jungen Einwanderer.

Legende: Video Stockholm brennt abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Vom 22.05.2013.

Es sind die schlimmsten Unruhen in Schweden seit Jahren: Hunderte von Jugendlichen waren am Dienstagabend in Stockholms Vororten auf der Strasse. Sie setzten mehr als 30 Autos in Brand, griffen die Polizei und Rettungsdienste an. Zwei Schulen wurden beschädigt und ein Kunst-und Handwerkszentrum gingen ebenfalls in Flammen auf.

Laut Medienberichten handelt es sich bei den Randalierern um junge Immigranten. 25,1 Prozent  der Jugendlichen in Schweden sind arbeitslos. Das ist mehr als der Schnitt in der EU. Besonders betroffen sind die jungen Einwanderer. Und: Schweden hat im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl eine der höchsten Einwandererraten der EU: Etwa 15 Prozent der Bevölkerung sind im Ausland geboren.

Schweden reduzierte Hilfen

Die Unruhen schockieren die Schweden. Das Land genoss bisher in Sachen sozialer Gerechtigkeit einen guten Ruf. Doch seit den 1990er Jahren reduziert das Land seine Sozialleistungen, der Staat zog sich immer mehr zurück, förderte das schnelle Wachstum und damit die Ungleichheit.

Vorwürfe an Polizei

Die Krawalle sind laut Medienberichten ausgelöst worden, nachdem ein Mann aus dem Problembezirk Husby von Polizisten erschossen worden war. Der 69jährige hatte eine Machete geschwenkt. Aktivisten hatten der Polizei übertriebene Gewaltanwendung vorgeworfen und gaben an, von den Beamten als «Herumtreiber» und «Affen» beschimpft worden zu sein.

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Hier handelt es sich ausschliesslich um kriminelle Muslime und nicht um nach wie vor willkommene und tüchtige Einwanderer aus z. B. Japan, Indien oder Spanien
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Das haben jetzt die Schweden davon, dass sie jahrzehntelang glaubten, man müsse "aufgeschlossen" und "progressiv" sein und der Welt alle Türen öffnen. Schweden war in dieser Beziehung genauso wie Dänemark und die Niederlande eines der Vorreiterländer Europas, heute dürfen sie sich nicht wundern. Als vor etwa zwanzig Jahren die ersten Trupps der "Raggare" (Rocker) auf Ausländer Jagd machten, war der Aufschrei in den Medien noch riesig - und heute? Wir dürfen gespannt sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Gleich alle Rausschmeisen, wer sich so deplaziert verhaelt, raus. Kein wenn und Aber. Ein Trauiges Bild, welches hier dargestellt wird, doch wer Hilfe erhaelt, sollte Dankbar sein, und nicht alles Zerstoeren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Henning BEINSEN, 67316 Carlsberg
      Lieber Sugano, Ihre Reaktion ist verständlich, spricht aber von Unkenntnis der solche Entwicklungen und Zustände beabsichtigenden Politik der Dratzieher im Hintergrund (Bilderberger, Rothschilds, Rockefellers, Illuminati uvam.). Lesen Sie mal nur das vor ca. 20 Jahren erschienene Heft Ihres Landsmannes Dr. Beat Bäschlin: "Der Islam wird uns fressen!" Selvapiana-Verlag in 6652 Tegna. Ebenso "Kein Schwarz.Kein Rot.Kein Gold" von Udo Ulfkotte. KOPP-Verlag. Noch besser die Bibel, Offenbarung 13.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen