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International Bangladesch kommt mit einem blauen Auge davon

Der tropische Wirbelsturm «Mahasen» hat an der Küste Bangladeschs zehntausende Hütten zerstört. 17 Menschen kamen ums Leben. Und dennoch: Der Tropensturm hatte sich wider Erwarten abgeflaut.

Legende: Video Vom Zyklon zum Sturm abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 17.05.2013.

Der tropische Wirbelsturm «Mahasen» hat an der Küste Bangladeschs knapp 50'000 strohgedeckte Häuser zerstört. Mehr als eine Million Menschen, die sich vor dem Zyklon in Sicherheit gebracht hatten, verliessen die Schutzräume. Die Zahl der Toten sei auf 17 gestiegen, teilte der Chef der Abteilung für Katastrophenschutz mit.

Die Regierung in Dhaka schickte 5000 Tonnen Reis in das Küstengebiet und stellte umgerechnet 12,4 Millionen Franken für den Wiederaufbau zur Verfügung.

Vom Zyklon zum Sturm

«Mahasen» war am Donnerstag mit viel Regen und starkem Wind über dem bitterarmen Bangladesch hereingebrochen. Durch die hohen Wellen wurden in Küstennähe auch zahlreiche Flächen überflutet.

Wider Erwarten brach der Sturm mit weniger Kraft über Bangladesch, Burma und Indien herein und schwächte sich weiter ab. «Mahasen» wurde darum zum tropischen Sturm herabgestuft.

«Wir müssen keine Toten beklagen und es gibt keine Überschwemmungen», sagte ein Sprecher der burmesischen Regionalregierung. An der Küste habe der Wind lediglich ein paar Hütten zerstört.

In der Gefahrenzone lebten nach UNO-Angaben mehr als acht Millionen Menschen.

Noch ein Unglück

In der Bucht von Bengalen wurden die Leichen von 23 Kindern und acht Frauen gefunden. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um Opfer eines Bootsunglücks im benachbarten Burma handelt. Mehrere Boote mit mehr als 100 Menschen an Bord waren am Montag gekentert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Hier, Bill Gates, hier wäre Hilfe angesagt. Das wäre sinnvoller als Abermillionen unter dem Deckmantel Entwicklungshilfe steuerabzugfähig an Gentech-Firmen zu sponsern, welche eben solche Entwicklungsländer mit Gentech verseuchen wollen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen