Merkel trifft Li Bekenntnis zum Freihandel

Deutschland und China setzen auf eine enge Zusammenarbeit bei globalen Themen wie Freihandel, Klimaschutz und Sicherheit.

Angela Merkel und Li Keqiang geben sich die Hand

Bildlegende: Chinas Ministerpräsident Li Keqiang bekannte sich gegenüber der Kanzlerin Merkel zum Pariser Abkommen. Keystone

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Chinas Ministerpräsident Li Keqiang haben einen Ausbau der Beziehungen vereinbart, um den G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer Anfang Juli in Hamburg zu einem Erfolg zu machen.

Am Rande der Regierungsgespräche in Berlin wurden zudem zahlreiche Abkommen zur Förderung der E-Mobilität und von Innovationen in beiden Ländern geschlossen.

Geeint gegen Protektionismus

Merkel und Li betonten zudem eine enge Zusammenarbeit beim Ausbau des freien Welthandels. «Wir setzen auf offene Märkte», sagte Merkel. Beide Staaten stünden angesichts der «Zeiten globaler Unsicherheiten» in der Verantwortung, ihre Partnerschaft auszubauen und sich für eine «regelbasierte» Weltordnung einzusetzen.

Beide dringen deshalb auf den schnellen Abschluss eines Investitionsschutzabkommens zwischen der EU und China. Dies solle Vorstufe für ein ambitioniertes Freihandelsabkommen werden, forderte Li. Auch Merkel drang auf einen schnellen Abschluss eines Investitionsschutzabkommens.

Li sicherte weiter zu, sein Land werde sich auch in Zukunft an das Pariser Klimaabkommen halten. Merkel nannte diese Zusage «sehr erfreulich».