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International Berlin trifft sich wegen Flüchtlingskrise mit Westbalkan-Ländern

Der Winter kommt, doch der Flüchtlingsstrom durch den Westbalkan reisst nicht ab. Die betroffenen Staaten wollen sich treffen, um gemeinsam schnelle Lösungen zu finden.

Legende: Video EU-Spitzentreffen zur Balkan-Flüchtlingsroute abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 21.10.2015.

Noch immer reisen Tausende Flüchtlinge durch die Westbalkanroute Richtung Westeuropa. Der EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker lädt deshalb einige europäische Staats- und Regierungschefs zu einem Spitzentreffen am Sonntag nach Brüssel ein. Dabei solle es um die Westbalkanroute gehen, teilte die EU-Kommission mit.

Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel werde erwartet. Eingeladen sind neben Merkel die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder Österreich, Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Ungarn, Rumänien und Slowenien sowie der Nicht-EU-Staaten Mazedonien und Serbien. Frankreich wird nicht vertreten sein.

Eine Flüchtlingsfamilie wärmt sich am Feuer auf
Legende: Flüchtlinge wärmen sich an einem Feuer auf, während sie an der slowenisch-kroatischen Grenze warten. Reuters

«Mehr Zusammenarbeit nötig»

«Angesichts der Ausnahmesituation in den Ländern auf der westlichen Balkanroute sind eine grössere Zusammenarbeit, verstärkte Beratungen und sofortiges Handeln vonnöten», teilte Junckers Büro weiter mit. Die Kommission strebt gemeinsame Schlussfolgerungen an, die direkt in die Tat umgesetzt werden könnten.

Aus dem österreichischen Bundeskanzleramt in Wien hiess es, der Sondergipfel sei eine Initiative Merkels und des Bundeskanzlers Werner Faymann. Im Zentrum sollen das Funktionieren der «Hotspots» zur Registrierung von Flüchtlingen und «funktionierende Rückführungsaktionen» an der EU-Aussengrenze stehen. Solche «Hotspots» sollen bis Ende November in Griechenland und Italien eingerichtet sein.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Warum denn "sofortiges Handeln"? Das würde ja heissen, dass etwas aus dem Ruder läuft und korrigiert werden muss! Offenbar haben aber ausser ein paar Zehntausend Volksverhetzer und Volksverhetzerinnen in Dresden alle eine rasende Freude an Millionen Migranten aus Afrika und dem nahen und mittleren Osten. Die gesamte Presse preist doch die Vorzüge und prächtigen Zukunftsaussichten und geisselt (selbstverständlich zu Recht) jede Kritikäusserung bis zum vollständigen Schweigen.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      ....die "gesamte" Presse stimmt so wiederum auch nicht. Nach den Hilfeschreien ehrenamtlicher Helfer, Bürgermeister und Landräten kommt immer mehr Kritik an Merkels diktatorischer Entscheidung auf und die Erkenntnis, dass man sich am Ende der Fahnenstange befindet. Nur in den von den Parteien dominierten öffentlich-rechtlichen Medien finden sich sehr viele Jubelmerkler, die beispielsweise durch selektive Auswahl von Talkrundenteilnehmer generiert werden, welche blind für die Realitäten sind.
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    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Tja Herr Chauvet, wie hiess es doch... "wir schaffen das...! Nur hat sie wohl nicht daran gedacht was sie wirklich geschaffen hat. Mir scheint, sie weiss wirklich nicht mehr was sie tut. Mir scheint, wer zur Party einlädt, sollte auch für die Folgen, so unangenehme die auch sein mögen, aufkommen müssen.
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  • Kommentar von Claire McQueen (freedom)
    Sehr mächtige Kräfte leisten perfekte Arbeit im Hintergrund. Der Strom fliesst ununterbrochen, bis Europa überflutet ist. Wo ist die Schmerzgrenze des Kontinents? Ist sie bei 1, 2, 5, 15 oder 30 Millionen? Wenn die geplante Anzahl erreicht ist, wird die zweite Phase gestartet, nämlich die Verwandlung von Europa. Einfach Schade, dass Merkel zur Hauptrolle in diesem Drama ja gesagt hat.
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  • Kommentar von c jaschko (politically correct player)
    Eine Schadenwiedergutmachung von Deutschland sollte zu 100% gefordert werden :-) Wer die Party schmeisst er soll auch für alle Kosten aufkommen :-)
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