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Opfer von Charlottesville Bewegender Abschied von Heather Heyer

Legende: Video «Ihr Tod soll wenigstens etwas nützen» abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus SRF News vom 17.08.2017.
  • Rund tausend Personen nahmen von Heather Heyer Abschied.
  • Ihre Mutter fordert die Amerikaner auf, ihrer Tochter zu ehren, indem sie ihre «Wut zu rechtmässigen Taten umsetzen».

«Ich hätte lieber meine Tochter, aber wenn ich sie schon aufgeben muss, dann soll ihr Tod wenigstens etwas nützen.» In einer bewegenden Rede verabschiedet sich die Mutter von Heather Heyer von ihrer Tochter. Sie rief dazu auf, nicht zu hassen, den Hass führe nie zum Ziel. «Hass bringt nur mehr Hass hervor.» Die Amerikaner sollten ihre Wut nun nützen und sie in rechtmässige Taten umsetzen.

Die Botschaft ihrer Tochter sei mit dem Tod aber noch lange nicht verstummt. Man habe Heather umbringen wollen, um sie zum Schweigen zu bringen. Durch ihren Tod wird ihre Message aber noch viel grösser. Ihr liebster Spruch sei gewesen: «Wenn du nicht empört bist, schaust du nicht genau hin.»

Zu der Trauerfeier in der Stadt in Virginia kamen rund tausend Menschen, darunter Gouverneur Terry McAuliffe. Auch der US-Präsident Donald Trump hat via Twitter kondoliert.

Die 32-Jährige kam am Samstag bei einer Demonstration ums Leben, als ein Rechtsradikaler mit seinem Auto in eine Gruppe Menschen raste. Der 20-jährige Fahrer wurde festgenommen.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Trump habe sich bis heute nicht gemeldet, sagte Susan Bro am Freitag im Sender ABC. Zunächst habe sie seinen Anruf vermisst, aber jetzt sei es zu spät. "Ich werde nicht mit dem Präsidenten sprechen. Tut mir leid." Trump hatte am Dienstag gesagt, er werde sich bei Heyers Familie melden.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Also in der USA werden fast täglich Menschen durch 3. getötet. Wenn sich jetzt der Präsident bei allen diesen, welche ja auch einen nahen Angehörigen verloren haben persönlich melden müsste, hätte er also sehr viel zu tun. Diese Frau sollte jetzt um ihre Tochter trauern & weniger bei TV-Sendern, in der Öffentlichkeit auftreten, um Stimmung gegen Trump zu machen. Der Tod ihrer Tochter sollte für sie jetzt im Mittelpunkt stehen & nicht sie selber durch ihre Auftritte überall.
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    2. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      ..."Was er (Trump) über mein Kind gesagt hat...", sagte Bro. Der Präsident habe ihre Tochter auf eine Stufe mit dem Ku Klux Klan und Rassisten gestellt.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Einige versuchen wohl bezüglich des Tatorts, eine Verschwörung zu kreieren. In den USA gibt es nur ein Charlottesville und das Opfer stammte auch von dort wie man auf White Pages VA nachsehen kann.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Ihr letzter Eintrag auf Facebook lautete: "Wer sich nicht empört, schaut einfach nicht hin." Schade, dass sie die Reaktion des amerikanischen Präsidenten nicht mehr erlebt.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Wenn man die Reaktion des Präsidenten genau anschaut, und ich fürchte das hätte sie getan, dann dürfte Sie daran keine Freude gehabt haben. Ich hätte ihr ein langes gutes Leben gegönnt, aber nicht unbedingt gerade um Trump zu hören.
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Jeder soll sich empoeren ueber was er will. Sei es nun ueber Sklaverei und Apartheid im eigenen Hinterhof oder eine ungeschickt angeschlagene Aufforderung nur an registrierte Gaeste. Aber nieman soll sich weiter anmassen bestimmen zu wollen, worueber sich andere zu empoeren oder Empoerungsopfer gar zu boykottieren haben....
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      @B. R.: Nun, die jeweiligen "gefälligeren" Reaktion nach rassistischen Auseinandersetzungen von Obama haben in der USA diesbezüglich ja auch nichts ändern können. Rassismus, Neonazis, den KKK gibt es auch nicht erst seit Trump. Auch wenn er jetzt wie Obama reagiert hätte, würde es nichts ändern. Denke eher, bei ihm würde es dann heissen, dass er ein Heuchler ist.
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