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Nach Giftgas-Angriff in Syrien Boris Johnson sagt Moskau-Besuch ab

  • Der britische Aussenminister Boris Johnson hat einen für Montag geplanten Moskau-Besuch nach dem Giftgas-Einsatz in Syrien abgesagt. Die Lage habe sich «grundlegend geändert».
  • «Wir verurteilen, dass Russland das Assad-Regime auch nach dem Chemiewaffenangriff auf unschuldige Zivilisten weiter verteidigt», erklärte Johnson.
  • Seine Prioritäten lägen nun bei Kontakten mit den USA und anderen Staaten zur Vorbereitung auf das G-7-Treffen vom 10. und 11. April.
  • Johnosn rief die russische Regierung auf, «alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine politische Lösung in Syrien zu erreichen». Moskau müsse mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um weitere Giftgasangriffe zu verhindern.
  • Russland hatte den US-Luftangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nach einem Giftgas-Einsatz in der Provinz Idlib scharf kritisiert.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Ch. Helfenstein (Ch. Helfenstein)
    Offensichtlich hat auch GB kein Interesse an einer friedlicheren Welt.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    "Johnosn rief die russische Regierung auf, «alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine politische Lösung in Syrien zu erreichen». Moskau müsse mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um weitere Giftgasangriffe zu verhindern." DAS hatte Putin 2013 nach dem letzten Giftgasangriff gefordert, worauf aber die "westliche Wertegemeinschaft" nicht reagierte. Moskau hat noch nie einen Giftgasangriff verteidigt - zudem führten die Spuren 2013 zum türk. Geheimdienst und zu Rebellengruppen
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Manche westeuropäische Politiker stellen sich beim Hintern der USA an, um bei Wahlen und anderen Entscheidungen Protektion zu erhalten. Dazu gehören Merkel, von der Leyen, Holland und diverse Kandidaten und eben Johnson in GB.Nichts Neues im Westen. Bezahlen dürfen solches Verhalten betrogene Bürger und Länder auf der US-Strategie-Liste.
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