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International Brahimi dringt auf Regierungswechsel in Syrien

Der Sondervermittler der UNO und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, hat sich für die Einsetzung einer Übergangsregierung in Syrien ausgesprochen. Darin sollten alle Konfliktparteien vertreten sein.

Brahimi während der Pressekonferenz in Damaskus.
Legende: Lakhdar Brahimi reist Ende Woche für Gespräche nach Russland. Keystone

An der Pressekonferenz in Damaskus sagte der algerische Diplomat überdies, die Übergangsphase solle mit Parlaments- oder Präsidentschaftswahlen enden.

Der UNO-Sondervermittler betonte, dass es eine umfassende Veränderung in dem Land geben müsse. Erneut warnte er, dass der Konflikt grosse Gefahren für die ganze Region berge.

Gespräche mit Moskau

Brahimi war am Sonntag zum dritten Mal seit seinem Amtsantritt im August zu politischen Gesprächen nach Damaskus gereist. Am Samstag wird er in Moskau erwartet. Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des syrischen Bürgerkriegs konzentrieren sich zunehmend auf die Gespräche in Moskau.

Syriens stellvertretender Aussenminister Faisal al-Mikdad hat sich dort bereits nach offiziellen Angaben mit Aussenminister Sergej Lawrow getroffen. Zum Inhalt der Gespräche machte das Ministerium keine Angaben. Russland gehört zu den wichtigsten Verbündeten von Syriens Präsident Baschar al-Assad.

Legende: Video Assad laufen die Anhänger davon abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.12.2012.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Meier, 8000 Zürich
    Sollte Brahimi tatsächlich eine Übergangsregierung gelingen, können wir ihn als den "Mandela nördlich der Sahara" bezeichnen. Der Spitzendiplomat hat in früheren Konflikten schon zehntausenden Zivilisten das Leben gerettet. Wir brauchen mehr Brahimis. Wieso nicht nicht einmal einen aus der Schweiz? Das wäre doch eine Aufgabe, in Sachen Imagepflege, für unser Aussendepartement.
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