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Turboimpfen in Israel: Eine Million Menschen sind bereits geimpft
Aus Tagesschau vom 01.01.2021.
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Coronavirus-Grafik Fälle, Impfungen, Übersterblichkeit: Corona-Zahlen weltweit

Wo wird wie schnell geimpft? Wo breitet sich die Pandemie am schnellsten aus? Vergleichen Sie die Länder in unseren täglich aktualisierten Grafiken.

Wo drohen neue Ausbrüche des Coronavirus? Wie entwickelt sich die Situation in einzelnen Regionen der Welt? Wo wird wie schnell geimpft – und wo sind erste Effekte sichtbar? Um solche Trends leichter erkennen zu können, veröffentlicht SRF auf dieser Seite eine Reihe von interaktiven Grafiken, die regelmässig aktualisiert werden.

  • Die gängigsten Fragen und Antworten dazu werden im FAQ beantwortet.
  • Genauere Zahlen zur Schweiz finden Sie in dieser Übersicht.
  • Die Lage in Europa inklusive Regionen-Karte und Spital-Auslastung finden Sie im Europa-Dashboard.

Impfungen: So geht es weltweit voran

Es ist ein Wettrennen gegen die Zeit. Welche Länder können ihrer Bevölkerung eine Covid-19-Impfung organisieren und so eine schnelle Eindämmung der Pandemie, einen Schutz der Risikogruppen und eine Rückkehr in die Normalität ermöglichen? Mitte Dezember 2020 wurden in ersten Ländern Impfdosen verabreicht, doch bis zwischen 50 und 75 Prozent der Bevölkerung geimpft sind und damit gemäss verschiedener Studien eine sogenannte Herdenimmunität erreicht ist, kann es je nach Land noch Monate oder gar Jahre gehen. Unsere regelmässig aktualisierte Tabelle zeigt, wie viele Impfdosen pro 100 Einwohner ein Land bereits verabreicht hat. Bei den meisten Impfstoffen braucht es zwei Impfdosen im Abstand von mind. drei Wochen, um einen lang anhaltenden Schutz zu gewährleisten. Wie viele diesen bereits haben, zeigt der prozentuale Anteil der vollständig geimpften Bevölkerung. Wie schnell und intensiv ein Land impfen lässt, zeigt die Impfintensität nach Woche.

Weil viele Länder erst Anfang/Mitte Januar ihre Impf-Kampagnen lanciert haben, veröffentlichen bisher nur wenige Zahlen zu den vollständig (d.h. zwei Dosen) geimpften Personen.

Neuinfektionen: Kontinente in der Übersicht

Trotz der Impfbemühungen breitet sich das neue Coronavirus weiterhin weltweit aus – mit regionalen Ausbrüchen auf vielen Kontinenten. Um eine bessere Übersicht zu ermöglichen, zeigt die untenstehende Grafik jene sechs Länder pro Kontinent, die in den vergangenen sieben Tagen im Schnitt die meisten Neuinfektionen gemeldet haben. Wählen Sie einen der vier meistbetroffenen Kontinente aus. Um die Verhältnisse zwischen den Ländern zu vergleichen, können Sie die Skala linear anzeigen lassen. Um die Trends besser zu sehen, wählen Sie die logarithmische Skala.

Die Neuinfektionen zwischen einzelnen Ländern zu vergleichen ist schwierig, da die Datenqualität variiert. Je weniger in einem Land getestet wird, desto kleiner sind die gemeldeten Neuinfektionen – und desto grösser die Dunkelziffer. Die Todesfälle aufgrund von Covid-19 sind daher die bessere Vergleichsgrösse, um das Ausmass der Pandemie in einem Land zu zeigen. Weil Todesfälle aber oft erst Monate nach einer Ansteckungswelle auftreten, können die Neuinfektionen als aktuelle Hinweise für die Verbreitung genutzt werden.

Die Entwicklung der Länder im Vergleich

Mit der untenstehenden Grafik lässt sich die Verbreitung von Covid-19 in bis zu sechs Ländern vergleichen – so gut wie es die Daten eben hergeben. Wir fokussieren dabei auf die Darstellung von Trends. Um die Vergleichbarkeit zu verbessern, zeigen wir sowohl gemeldete Neuinfizierte als auch Todesfälle im Durchschnitt über sieben Tage. Die logarithmische Skala ermöglicht einen besseren Vergleich der Trendlinien – falls Sie aber eine lineare Skala bevorzugen, können Sie diese auswählen. Vergleichen Sie bis zu sechs Länder miteinander!

Fehlt ein Land, das Sie gerne verglichen hätten? Dann ist das Land entweder kaum von Covid-19 betroffen und verzeichnet somit weniger als 100 Todesfälle – oder es testet kaum und kann damit keine brauchbaren Daten liefern.

Risikoliste: Diese Länder und Regionen überschreiten den Grenzwert

Zehn Tage müssen Einreisende aus sogenannten Risikoländern und -Regionen in Quarantäne. Die Risikoliste, Link öffnet in einem neuen Fenster wird vom Bund erstellt und unregelmässig aktualisiert. Die aktualisierte Liste gilt ab dem 22. Februar 2021. Die zehntägige Quarantäne kann auf sieben Tage verkürzt werden, wenn sich die betroffene Person sieben Tage nach der Einreise testen lässt (und negativ ist). Wer mit dem Flugzeug einreist oder in den zehn Tagen vor Einreise in einem Land auf der Risikoliste war, muss einen negativen PCR-Test vorweisen können. Details finden sich hier.

Es gilt die Regelung: Ein Staat oder eine Region eines Nachbarstaates kommt dann auf die Risikoliste, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Personen (sogenannte 14-Tages-Inzidenz) im betreffenden Staat oder Gebiet in den letzten 14 Tagen um mehr als 60 höher als in der Schweiz ist, und diese Zahl nicht auf einzelne Ereignisse oder örtlich eng begrenzte Fälle zurückzuführen war.

Alle Einreisenden müssen ausserdem dieses Online-Formular, Link öffnet in einem neuen Fenster ausfüllen, egal, wie oder woher sie kamen. Einreisende aus Risikogebieten müssen sich innerhalb von zwei Tagen bei den kantonalen Behörden, Link öffnet in einem neuen Fenster melden. Wer sich nicht daran hält, kann mit einer Busse von bis zu 10'000 Franken bestraft werden.

Übersterblichkeit in einzelnen Ländern

Der statistisch sicherste Weg, um den verursachten menschlichen Schaden durch Covid-19 festzustellen, ist der Blick auf die sogenannte Übersterblichkeit. Dabei werden alle Verstorbenen eines gewissen Zeitraumes gezählt – egal, woran sie gestorben sind – und mit dem Durchschnitt der vergangenen Jahre verglichen. Sterben zum Beispiel während einer Woche deutlich mehr Menschen als in denselben Wochen in den Jahren zuvor, spricht man von Übersterblichkeit. Zu einer ganzen Reihe von Ländern sind diese Daten bereits vorhanden. Diese werden aktualisiert, sobald neue Daten vorliegen.

Quellen und Methoden

Mitarbeit: Christoph Schmid (Interactive Things)

Hier finden Sie Hilfe in der Corona-Zeit

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Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe, Link öffnet in einem neuen Fenster: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon, Link öffnet in einem neuen Fenster: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

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