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Hauptthemen G20-Treffen 2020: Corona-Pandemie und Klimawandel
Aus Tagesschau vom 22.11.2020.
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Coronavirus weltweit Die internationale Lage in der Übersicht

  • Weltweit beläuft sich die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit Sars-CoV-2 auf über 58.6 Millionen. Fast 1.4 Millionen Menschen sind bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.
  • In zahlreichen europäischen Ländern ist das öffentliche Leben teilweise wieder stark eingeschränkt.
  • Einreisende in die Schweiz müssen sich aus gewissen Ländern und Regionen in eine zehntägige Quarantäne begeben, hier die Liste der Risikoländer, Link öffnet in einem neuen Fenster.
  • Hier finden Sie die Fallzahlen weltweit.
  • Hier finden Sie die Coronazahlen in der Schweiz.

Länder im Vergleich

Mit der nachstehenden Grafik lässt sich die Verbreitung des Coronavirus in bis zu sechs Ländern miteinander vergleichen – so gut, wie die Datenbestände vorliegen. Um die Vergleichbarkeit zu verbessern, werden sowohl gemeldete Infektionszahlen als auch Todesfälle im Durchschnitt über sieben Tage dargestellt. Die logarithmische Skala ermöglicht einen besseren Vergleich der Trendlinien – wer die lineare Skala bevorzugt, kann diese auswählen.

Nordamerika

USA: Die USA haben einen weiteren dramatischen Punkt in der Corona-Pandemie erreicht: Mehr als 257'000 Menschen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben – mehr als in jedem anderen Land.

Unterdessen könnte der von Biontech (Deutschland) und Pfizer (USA) entwickelte Corona-Impfstoff in den USA im Fall einer Notfallzulassung bereits ab dem 11. Dezember verfügbar sein. Das sagte der für das Impfprogramm der US-Regierung zuständige Vertreter, Moncef Slaoui, bei CNN. Der Impfstoff könne nach einer Genehmigung der US-Arzneimittelbehörde FDA innerhalb von 24 Stunden an die Bundesstaaten geliefert werden, er hoffe, dass bereits am 11. oder 12. Dezember Menschen geimpft werden könnten, sagte er dem Fernsehsender.

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Biden präsentiert Corona-Team
Aus Tagesschau vom 09.11.2020.
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Mexiko: Als elftes Land der Welt hat Mexiko die Marke von einer Million nachgewiesenen Coronavirus-Fällen überschritten. Die wahre Zahl der Coronafälle dürfte wesentlich höher liegen, da dort nur sehr wenig getestet wird. Die Zahl der Toten hat die 100'000er Grenze überschritten. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise sind gravierend. Ein grösseres Hilfspaket der Regierung für die Not leidende Bevölkerung gibt es bisher nicht. Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Regierungsbeamten auf, einen Teil ihres Weihnachtsgeldes für den Kauf von dringend benötigten Ambulanzen zu spenden.

Europa

Deutschland: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass noch in diesem Jahr die ersten Bürger in Impfzentren gegen das Coronavirus immunisiert werden können. «Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen», sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar können demnach Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden. Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Strassen wollen die Ministerpräsidenten untersagen, um grössere Gruppenbildungen zu vermeiden. Grundsätzlich wird «empfohlen», zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten – ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.

Am Mittwoch finden Bund-Länder-Beratungen über weitere Massnahmen gegen die Corona-Pandemie statt.

Frankreich: Präsident Emmanuel Macron stellt angesichts sinkender Corona-Infektionen eine schrittweise Lockerung der seit 30. Oktober geltenden Kontaktbeschränkungen in Aussicht. Eine Rede Macrons dazu ist für Dienstag vorgesehen.

Es seien drei Stufen geplant: Ein erster Schritt solle um den 1. Dezember herum erfolgen, der nächste noch vor den Feiertagen. Ab Januar 2021 sei dann die dritte Stufe geplant. Beim zweiten landesweiten Lockdown Frankreichs, der am 30. Oktober begann, hatte Macron von einer Dauer von mindestens vier Wochen gesprochen. Seither müssen etwa Restaurants, Bars und viele nicht lebensnotwendige Geschäfte geschlossen bleiben.

Auf einer Nerz-Farm in Zentralfrankreich sind mit dem Coronavirus infizierte Tiere entdeckt worden. 1000 Nerze sollen nun gekeult werden, wie das
Landwirtschaftsministerium mitteilte. Betroffen ist demnach ein Betrieb im Departement Eure-et-Loire südwestlich von Paris. Positive Coronafälle bei Nerzen hat es zuvor bereits in Schweden, Dänemark, Griechenland und in den Niederlanden gegeben.

Italien: Mit nächtlichen Ausgangssperren und Risikozonen mit Reiseverboten hat die Regierung die Bewegungsfreiheit der 60 Millionen Bürger verstärkt eingeschränkt. Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Die jüngsten Corona-Daten signalisieren Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie, doch die Zahl der Neuinfizierten bleibt hoch.

Ein dreitägiger Corona-Massentest in der norditalienischen Provinz Südtirol stiess auf grosse Resonanz. Bis Sonntagabend liessen in der kleinen Alpen-Provinz mehr als 343'000 Bürger einen kostenlosen Abstrich machen. Wie die Behörden mitteilten, erhielten nach Abschluss der zentralen Phase bis 20 Uhr insgesamt 3185 Teilnehmer (0.9 Prozent) ein positives Corona-Resultat.

Papst Franziskus kritisiert in einem neuen Buch die Proteste gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Zudem übte er Kritik an Demonstrierenden, welche die Maskenpflicht als ungerechtfertigte Zumutung anprangerten und warf ihnen vor, sich nicht in gleichem Mass gegen gesellschaftliche Probleme wie Rassismus und Kinderarmut einzusetzen.

Spanien: In Spanien gilt, ausser auf den Kanaren, eine nächtliche Ausgangssperre. Darüber hinaus sind die Regeln je nach Region sehr unterschiedlich. Die meisten Gaststätten und Kulturbetriebe sind zu, fast alle autonomen Regionen und auch viele Gemeinden abgesperrt. Kindergärten und Schulen sind noch offen.

Grossbritannien: Mit fast 55'000 Toten mit einer Corona-Infektion ist Grossbritannien in Europa am schwersten getroffen. Gesundheitsminister Matt Hancock sieht aber Signale für eine allmähliche Abschwächung des Corona-Infektionsgeschehens.

Das Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten ist laut Berichten für viele Briten trotz Corona-Pandemie gesichert. Zwischen dem 22. und 28. Dezember wolle Premier Boris Johnson hierfür einige Vorschriften lockern, meldete der «Telegraph».

England kehrt nach einem vierwöchigen Teil-Lockdown Anfang Dezember wieder zu einem Warnstufen-System mit regionalen Corona-Beschränkungen zurück. Bei Sportevents sollen ab dem 4. Dezember je nach Risikostufe bis zu 4000 Zuschauer zugelassen werden. In den englischen Fussball-Ligen beispielsweise wird seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft nach dem Lockdown im Frühjahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt.

Österreich: Für rund drei Wochen ist Österreich nun wieder im Corona-Lockdown. Seit dem 17. November gelten in dem Neun-Millionen-Einwohner-Land strikte Ausgangsbeschränkungen. Wie zu Beginn der Pandemie im Frühjahr ist das Verlassen von Haus und Wohnung nur aus bestimmten Gründen erlaubt – wie zum Beispiel zum Einkaufen, für Arztbesuche oder auch zum Spazierengehen und Joggen. Derweil plant das Land einen Massentest wie beispielsweise in der Slowakei.

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Aus dem Archiv: Der Lockdown in Österreich hat begonnen
Aus Tagesschau vom 17.11.2020.
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Griechenland: Die Regierung in Griechenland hat die Notbremse gezogen: Seit dem 7. November gilt ein dreiwöchiger Lockdown. Dieser soll neu bis in den Dezember hinein verlängert werden. Bis auf lebenswichtige Geschäfte wie Supermärkte ist alles zu. Von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens gilt eine Ausgangssperre. Wer einkaufen oder zum Arzt gehen will, muss die Behörden per SMS informieren. Seit dem 16. November sind zudem die Grundschulen und Kindergärten für mindestens zwei Wochen geschlossen.

Irland: Irland hat Mitte Oktober einen zweiten, sechswöchigen Lockdown verhängt. Wer kann, muss bis zum 1. Dezember zu Hause arbeiten. Geschäfte, die keine lebensnotwendigen Waren verkaufen, wurden geschlossen. Treffen mit anderen Haushalten sind bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet.

Eine Frau lässt den Rolladen eines Ladens herunter.
Legende: In Irland gilt erneut ein Teil-Lockdown. Keystone

Polen: In Polen hat sich der Anstieg der Infektionen verlangsamt. Das Land will ab dem 28. November die Einkaufszentren wieder öffnen, wie Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bekannt gab. Die Schulen werden dagegen bis zum 24. Dezember geschlossen bleiben. Zudem mahnte er an, dass die Bürger Weihnachten nur im engsten Familienkreis feiern und nicht reisen sollten.

Tschechien: Das Land senkt seit dem 23. November seine Corona-Warnstufe von der höchsten auf die zweithöchste der fünf Stufen. Gesundheitsminister Jan Blatný appellierte an die Bevölkerung, sich weiter verantwortungsvoll zu verhalten. Das neue Warnstufen-System «Pes» (tschechisch für «Hund») gilt erst seit wenigen Tagen. Die nächtliche Ausgangssperre beginnt künftig erst um 23 Uhr, zwei Stunden später als bisher. Die Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte dürfen abends länger öffnen. Es dürfen sich bis zu sechs statt bisher zwei Menschen versammeln. Die meisten anderen Massnahmen bleiben unverändert, wie etwa die Schliessung der Restaurants und die Maskenpflicht im Freien und in Innenräumen.

Schweden: Mit dem Inkrafttreten von strengeren Vorschriften verliess Schweden am 24. November seinen Corona-Sonderweg. Erstmals gelten nun Auflagen für Treffen in der Öffentlichkeit, nur noch acht Menschen dürfen zusammenkommen.

Bisher durften sich je nach Anlass 50 bis 300 Menschen treffen. Schulen und Restaurants sollen laut der Regierungsanordnung weiter geöffnet bleiben. Betreiber von Restaurants müssen allerdings darauf achten, dass pro Tisch nicht mehr als acht Gäste Platz nehmen.

In dem Land mit seinen gut zehn Millionen Einwohnern wurden bislang rund 208'300 Ansteckungen sowie 6400 Todesopfer im Zusammenhang mit der Krankheit erfasst. Im Vergleich zu seinen Nachbarländern hatte Schweden über die vergangenen Monate deutlich weniger Beschränkungen im Alltagsleben erlassen.

Dänemark: In Dänemark haben sich seit Juni mindestens 214 Menschen mit einer ursprünglich bei Nerzen aufgetretenen Variante des Coronavirus infiziert. Die Regierung hatte daher angeordnet, alle 17 Millionen Nerze im Land zu töten.

Am Donnerstag hat das Land Entwarnung gegeben. Das neuartig mutierte Coronavirus ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums «aller Wahrscheinlichkeit nach» ausgerottet. Seit dem 15. September sind keine Infektionen mit dem sogenannten Cluster-5-Virus mehr festgestellt worden.

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Aus dem Archiv: Dänemark lässt Millionen Nerze töten
Aus SRF News vom 06.11.2020.
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Niederlande: Die Niederlande gehören zu den am stärksten von der zweiten Welle getroffenen Ländern in Europa. Die Regierung in Den Haag hatte Mitte Oktober einen Teil-Lockdown angeordnet. Mittlerweile wird wieder gelockert. Seit Donnerstag sind Theater, Museen, Kinos und Bibliotheken wieder geöffnet. Kneipen, Cafés und Restaurants bleiben jedoch geschlossen. Sobald ein Corona-Impfstoff zur Verfügung steht, können Niederländer sich gratis und freiwillig impfen lassen. Eine Verpflichtung werde es nicht geben, kündigte das Gesundheitsministerium in Den Haag an. Als erste Gruppe sollen Menschen über 60 Jahre, besonders Gefährdete und Pflegepersonal an der Reihe sein.

Russland: Das Land will seinen Impfstoff «Sputnik V» laut Präsident Wladimir Putin auch anderen Ländern, die ihn benötigen, zur Verfügung stellen. Russland, das bereits an einem zweiten und dritten Vakzin arbeite, betrachte die Schaffung einer Palette von Impfstoffen als gemeinsames Ziel, sagt Putin beim digitalen G20-Gipfel. Russland hatte mit «Sputnik V» bereits im August als weltweit erstes Land einen Corona-Impfstoff zugelassen und damit Kritik von Experten auf sich gezogen, da er erst weniger als zwei Monate an Menschen getestet worden war. Jüngsten Angaben zufolge soll er eine 92-prozentige Wirksamkeit zeigen.

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Aus dem Archiv: Manipuliert Russland die Corona-Fallzahlen?
Aus 10vor10 vom 13.11.2020.
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Naher Osten

Israel: Nach einem zweiten Shutdown im September hat Israel die Massnahmen wieder gelockert: Kindergärten und Vorschulen für Hunderttausende Kinder sind wieder offen. Die Auflage, dass Bürger sich nicht weiter als einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernen dürfen, wurde aufgehoben. Es gelten jedoch weiterhin Versammlungsbeschränkungen.

Iran: Der Iran mit seinen rund 80 Millionen Einwohnern ist das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in der Nahost-Region. Mehr als 850'000 Infektionen sind gemeldet. Die Zahl der Todesopfer beträgt fast 45'000.

Die Teheraner Führung hat in 160 Städten mit hohem Corona-Risiko die Schliessung von nicht absolut notwendigen Unternehmen sowie Verkehrseinschränkungen angeordnet. Präsident Hassan Rohani erklärte, die auf 14 Tage ausgelegten Massnahmen könnten verlängert werden, wenn sie nicht den gewünschten Erfolg zeigten. Der Iran kämpft bereits mit der dritten Corona-Welle.

Lateinamerika

Brasilien: Nach den USA und Indien verzeichnet Brasilien die meisten Corona-Infektionen. Im grössten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas wurden bislang mehr als sechs Millionen Infektionen und fast 170'000 Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 bestätigt.

Eine Frau im goldenen und federbesetzten Karnevalskostüm lächelt.
Legende: Der weltberühmte Karneval in Rio de Janeiro findet dieses Jahr nicht statt. Keystone

Asien

China: Nach vereinzelten neuen Infektionen sind in der nordchinesischen Stadt Tianjin eine Million Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Die Massentests wurden im Hafengebiet von Binhai vorgenommen, nachdem dort in einem Wohngebiet fünf neue lokal übertragene Infektionen und weitere drei asymptomatische Fälle festgestellt worden waren, wie Staatsmedien am Samstag berichteten. Zwei weitere lokale Ansteckungen wurden jeweils aus Shanghai sowie aus Manzhouli in der Inneren Mongolei gemeldet.

Japan: Die Infektionszahlen in Japan steigen wieder. Experten sehen darin bereits die dritte Infektionswelle, auch wenn die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt im internationalen Vergleich weiterhin relativ gut dasteht.

Praktisch jeder Bürger in dem 127-Millionen-Land trägt eine Schutzmaske. Harte Ausgangsbeschränkungen wie in Europa oder anderen Ländern hat es in Japan zu keinem Zeitpunkt gegeben. Allerdings will die Regierung weitere Massnahmen prüfen.

Indien: Indien verzeichnet nach den USA weltweit die meisten Ansteckungsfälle. Seit dem Höchststand im September gehen die Neuinfektionen zurück. In Indien haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als neun Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt. Mehr als 130'000 Menschen sind infolge einer Corona-Infektion verstorben.

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Wie Kinder in Indien unter Covid leiden
Aus Tagesschau vom 18.11.2020.
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Afrika

Der Kontinent hat laut der Afrikanischen Union (AU) die Marke von zwei Millionen nachgewiesener Corona-Fälle überschritten. Demnach stellt Südafrika den Grossteil der registrierten Infektionen. Weitere Schwerpunktländer sind Marokko, Ägypten, Nigeria oder Algerien. Nach Expertenansicht liegt die Dunkelziffer auf dem Kontinent mit seinen 1.3 Milliarden Menschen jedoch weitaus höher.

Ozeanien

Australien: Die australischen Bundesstaaten Victoria und New South Wales haben nach 138 Tagen ihre wegen der Corona-Pandemie geschlossene Grenze wieder geöffnet. Einwohner der beiden bevölkerungsreichsten Regionen des Landes können jetzt erstmals seit dem 8. Juli wieder quarantänefrei reisen.

Victoria mit der Regionalhauptstadt Melbourne war im Sommer von einer zweiten Corona-Welle getroffen worden. Es folgte ein mehrmonatiger strikter Lockdown. 112 Tage lang durften die Bürger kaum noch ihre Häuser verlassen. Seit die Einschränkungen Ende Oktober aufgehoben wurden, gilt der Staat als Corona-frei. Auch in New South Wales mit seiner Hauptstadt Sydney wurde seit 16 Tagen keine Neuinfektion mehr verzeichnet.

In Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern wurden dank extrem strenger Massnahmen bislang nur rund 27'800 Fälle registriert. Mehr als 900 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben, die grosse Mehrheit von ihnen in Victoria.

Passagier wird von Männern als Rettungsschwimmer verkleidet am Flughafen Sydney begrüsst.
Legende: Flüge aus Melbourne landen wieder in Sydney. Die Passagiere werden «standesgemäss» begrüsst. Keystone

Neuseeland: Vor einer Woche meldete Neuseeland erstmals seit August wieder einen lokal übertragenen Coronafall. Und sogleich folgen Massnahmen: Im Geschäftszentrum der Stadt wurden die Menschen aufgefordert, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten.

SRF 4 News; 24.11.2020; 10.00 Uhr;

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