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Corona: Merkel verschärft die Gangart
Aus Tagesschau vom 29.09.2020.
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Coronavirus weltweit Die internationale Lage in der Übersicht

  • Die Zahl der Corona-Infektionen steigt und steigt. Die WHO rechnet mit rund zwei Millionen Toten – womöglich sogar mit mehr.
  • Weltweit beläuft sich die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mittlerweile auf mehr als 33 Millionen. Mehr als eine Million Menschen sind bereits am Coronavirus gestorben.
  • Seit Anfang Juli müssen sich in die Schweiz Einreisende aus gewissen Ländern und Regionen in eine zehntägige Quarantäne begeben, hier finden Sie die Liste der Risikoländer, Link öffnet in einem neuen Fenster.
  • Hier finden Sie die Fallzahlen weltweit.
  • Hier finden Sie die Fallzahlen in der Schweiz.

Länder im Vergleich

Mit der nachstehenden Grafik lässt sich die Verbreitung von Covid-19 in bis zu sechs Ländern miteinander vergleichen – so gut, wie die Datenbestände vorliegen. Um die Vergleichbarkeit zu verbessern, werden sowohl gemeldete Infektionszahlen als auch Todesfälle im Durchschnitt über sieben Tage dargestellt. Die logarithmische Skala ermöglicht einen besseren Vergleich der Trendlinien – wer die lineare Skala bevorzugt, kann diese auswählen.

Nordamerika

USA: Die USA kriegen die Pandemie nicht unter Kontrolle. Pro Tag werden seit Wochen um die 40'000 Infektionen nachgewiesen. Die US-Seuchenbehörde CDC rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind mehr als 204'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele bekannte Corona-Todesopfer.

In New York liegt die Zahl der positiven Corona-Tests laut Bürgermeister Bill de Blasio das erste Mal seit Monaten über drei Prozent. In den vergangenen sieben Tagen lag der Schnitt bei 1.38 Prozent. De Blasio kündigt Geldstrafen für Menschen an, die keine Maske tragen.

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Aus dem Archiv: New Yorker Unternehmer im Strudel von Corona
Aus 10vor10 vom 15.09.2020.
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Europa

Mehrere europäische Länder sind derzeit stark von steigenden Corona-Fallzahlen betroffen, darunter Grossbritannien, Frankreich und Spanien.

Österreich: Der folgenschwere Ausbruch des Coronavirus im Skiort Ischgl und die Rolle der Tiroler Behörden sind von einer Kommission aufgearbeitet worden. Am 12. Oktober wollen die unabhängigen Experten ihren Bericht über das Krisenmanagement der Tiroler Landesregierung vorlegen.

In den Skigebieten wird es im Winter kein Après-Ski geben. Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz an. Das ist ein harter Schlag für den Tourismus, der 15 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmacht.

Als weitere Regeln gelten: Ein Abstand von einem Meter beim Anstehen vor einer Seilbahn und eine Maskenpflicht in Seilbahngondeln. In Bars und auf Terrassen darf nur im Sitzen gegessen und getrunken werden. In einigen Regionen wird die Sperrstunde auf 22 Uhr vorverlegt. Skischulgruppen sollen höchstens 10 Personen umfassen.

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Klageflut wegen «Hotspot Ischgl»
Aus Tagesschau vom 23.09.2020.
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Deutschland: Bund und Länder wollen angesichts anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen auf maximal 50 Teilnehmer beschränken. Dies gelte, wenn in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen auf 100'000 Einwohner auftreten. Zudem müssen Bürger, die in einem Restaurant oder anderen Gastwirtschaften falsche Angaben zu ihrer Person machen, künftig mit einem Mindestbussgeld von 50 Euro rechnen.

«Bund und Länder betonen erneut, dass in Zeiten relevant erhöhter und steigender Infektionszahlen vorerst keine weiteren grösseren Öffnungsschritte zu rechtfertigen sind», heisst es in einem Beschluss, den Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten gefasst hat.

Italien: Immer mehr Regionen verschärfen ihre Vorsichtsmassnahmen. So kündigte Sizilien den Start von Schnelltests für alle aus dem Ausland einreisenden Menschen an. Ausserdem soll ab Mittwoch auf der Mittelmeerinsel im Freien eine Maskenpflicht für alle Personen über sechs Jahre gelten, sobald ein fremder Mensch in der Nähe ist.

Die Schweiz hat die italienische Region Ligurien auf die Quarantäneliste gesetzt (ab 28.9). Es ist momentan die einzige Region aus Italien auf der Liste. Seit Mittwoch gilt in einigen Strassen der Hafenstadt Genua eine Maskenpflicht im Freien. Und auch in der Region Kampanien rund um Neapel müssen die Menschen eine Maske tragen.

Spanien: Das Land ist mit über 716'000 Infizierten und mehr als 31'000 Corona-Toten das am härtesten von der Pandemie getroffene Land Westeuropas. Ein Drittel aller Infektionen entfallen aktuell auf Madrid.

Die Regionalverwaltung weitete am Freitag den Lockdown auf acht weitere Teile der Hauptstadt aus. Damit sind nun mehr als eine Million Menschen in 45 Gebieten in der Millionenmetropole davon betroffen.

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Überlebenshilfe Gassenküche in Madrid
Aus Tagesschau vom 28.09.2020.
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Belgien: Trotz hoher Corona-Fallzahlen lockert Belgien die Maskenpflicht ab dem 1. Oktober. Die Quarantänepflicht bei Verdachtsfällen wird auf sieben Tage verkürzt. «Das Virus ist immer noch da, aber das Leben muss weiter gehen», begründete Belgiens Ministerpräsidentin die Lockerungen.

Nach Kriterien der EU ist Belgien inzwischen eine rote Zone mit rund 150 Infektionen pro 100'000 Einwohnern innerhalb von zwei Wochen. Das Land ist auf der Quarantäneliste der Schweiz.

Frankreich: Die französische Regierung plant trotz hoher Infektions-Zahlen keinen landesweiten Lockdown. Dies kündigt Finanzminister Bruno Le Maire nach einer Kabinettssitzung an.

Die Spitäler in der Hauptstadt Paris haben seit Samstag die Zahl der geplanten Operationen um rund 20 Prozent reduziert. Das sei notwendig, da derzeit mehr als 25 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt seien, sagte der stellvertretende Direktor des Pariser Krankenhausverbunds.

Medizinerinnen und Mediziner fordern angesichts der angespannten Corona-Lage in Frankreich «drastische Massnahmen». Ohne diese Massnahmen würde es Frankreich mit einer zweiten Welle zu tun bekommen, die für Krankenhäuser und Intensivstationen viel schwieriger zu bewältigen sein werde als die erste, hiess es in einem offenen Brief.

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Frankreich verschärft die Massnahmen
Aus Tagesschau vom 25.09.2020.
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Besonders strenge Regeln wurden für die Stadt Marseille beschlossen. Restaurants und Bars in der südfranzösischen Hafenmetropole haben seit Samstag komplett geschlossen. Verschiedene Regionen in Frankreich sind auf der Quarantäneliste des Bundes – neu auch die Region Bretagne.

Grossbritannien: In Grossbritannien sind am Dienstag zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mehr als 7000 neue Corona-Fälle gezählt worden. Insgesamt gab es 7142 Neuinfektionen, wie die zuständige Regierungsbehörde mitteilte. Zudem verdoppelte sich die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb einer Woche: Lag die Zahl der Todesfälle mit einer Corona-Infektion in der vergangenen Woche noch bei 37 Fällen an einem Tag, waren es am Dienstag 71 Todesfälle. Auch die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern stieg merklich an.

Angesichts der stark steigenden Zahlen gelten in grossen Teilen des Landes wieder schärfere Schutzmassnahmen: So dürfen sich im Nordosten Englands, aber auch in Nordirland und Schottland bis auf wenige Ausnahmen keine Angehörige verschiedener Haushalte mehr treffen. In England müssen Pubs und Restaurants um 22 Uhr schliessen. Premier Boris Johnson wollte am Mittwoch mit führenden Gesundheitsberatern vor die Presse treten.

Die Schweiz hat Grossbritannien auf die Quarantäneliste gesetzt (ab 28.9).

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Grossbritannien verschärft Corona-Massnahmen wieder
Aus Tagesschau vom 22.09.2020.
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Niederlande: Das Land verschärft angesichts schnell steigender Fallzahlen ihre Corona-Regeln für zunächst drei Wochen. «Jeder hat die alarmierenden Berichte gesehen», sagte Ministerpräsident Mark Rutte in Den Haag. Daraus müssten jetzt Konsequenzen gezogen werden.

Dazu gehört, dass ab Dienstagabend alle Sportveranstaltungen ohne Publikum stattfinden müssen. Cafés und Restaurants müssen um 22.00 Uhr schliessen und dürfen ab 21.00 Uhr keine neuen Gäste mehr einlassen. Ausserdem dürfen insgesamt nur noch 30 Menschen zugleich in einem Lokal sein, im Freien 40.

Für alle Kontaktberufe wie Friseur oder Masseur ist eine Registrierung der Kunden verpflichtend. Mund- und Nasenschutz wird für Geschäfte empfohlen, ist aber nicht Pflicht. Die Niederlande sind bei Gesichtsmasken bisher sehr zurückhaltend gewesen. Zuhause soll man nur noch drei Gäste empfangen. Ausserdem sollen alle wieder möglichst von zu Hause aus arbeiten.

Polen: Polen beschliesst kürzere Öffnungszeiten der Gaststätten in den am schlimmsten vom Coronavirus betroffenen Gebieten. Gesundheitsminister Adam Niedzielski erklärt, dass Restaurants und Bars bis maximal 21.00 Uhr geöffnet bleiben dürfen. Die Zahl der Personen, die an Hochzeiten teilnehmen, soll noch stärker eingeschränkt werden. Das Tragen von Gesichtsmasken wird in stark betroffenen Gebieten in der Öffentlichkeit obligatorisch sein.

Tschechien: Angesichts steigender Corona-Zahlen will Tschechien wieder den Ausnahmezustand verhängen. Das sei sicherlich notwendig, sagte Regierungschef Andrej Babis im Fernsehsender Nova. Er gehe davon aus, dass das Kabinett am Mittwoch in Prag zu einer Sondersitzung zusammenkommen werde, um diesen Schritt zu beschliessen.

Der Ausnahmezustand galt bereits im Frühjahr für zwei Monate und war Ende Mai ausgelaufen. Er ermöglicht es der Regierung unter anderem, Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Zudem können die Gerichte höhere Strafen verhängen.

Schweden: Ministerpräsident Stefan Lofven hat sich beunruhigt geäussert über die aktuelle Entwicklung. Die Regierung sei bereit, neue Massnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

In der ersten Welle hatte sich das Land weitgehend gegen staatlich verfügte Einschränkungen entschieden – stattdessen wurde an die persönliche Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert. Mittlerweile sind die Massnahmen in Schweden jedoch strenger als in vielen anderen Ländern. So sind etwa Versammlungen von maximal 50 Personen erlaubt.

Russland: Die Gesamtzahl der Infektionen ist auf 1.17 Millionen gestiegen, die der Toten erhöht sich um 160 auf 20'545. Russland drückt derweil bei der Entwicklung seines Corona-Impfstoffs aufs Tempo und will erste Ergebnisse der klinischen Studie mit tausenden Testpersonen Ende Oktober veröffentlichen.

Die Geschwindigkeit sei notwendig, da die Pandemie kriegsähnliche Zustände verursache, sagte Alexander Gintsburg, Leiter des Gamaleya-Instituts, das den Impfstoff mit dem Namen Sputnik V entwickelt, der Nachrichtenagentur Reuters. Das heisse aber nicht, dass Abkürzungen bei der Entwicklung genommen würden. Bei den Tests für die Sicherheit und Wirksamkeit von Sputnik V würden alle Anforderungen erfüllt.

Naher Osten

Israel: Die Zahl der in der Coronakrise schwer Erkrankten liegt in Israel nur noch knapp unterhalb einer kritischen Marke. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mitteilte, wurden zuletzt 778 solcher Fälle registriert. Als kritische Marke für eine Überlastung des Gesundheitssystems hatten Experten zuletzt 800 Schwerkranke genannt.

Israel befindet sich seit dem 18. September in einem zweiten Lockdown. Schulen sind wieder geschlossen. Menschen dürfen sich nur bis zu einem Kilometer von ihrem Zuhause entfernen. Nur Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind erlaubt. Israelische Soldaten in Ausbildung dürfen ihre Stützpunkte nicht mehr verlassen. In erster Linie soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden.

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Der zweite Lockdown in Israel hat begonnen
Aus Tagesschau vom 18.09.2020.
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Iran: Die Zahl der offiziell registrierten Corona-Toten ist auf über 25'000 gestiegen. Allein in den letzten 30 Tagen gab es über 80'000 Neuinfektionen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Beginn einer «dritten Welle» der Pandemie nur noch eine Frage der Zeit. Experten rechnen damit, dass es zu Engpässen bei der medizinischen Versorgung infizierter Patienten kommen könnte.

Jetzt plant der Iran zeitweilige regionale Ausgangssperren. Bei hohen Fallzahlen sollten in betroffenen Provinzen einwöchige Lockdowns verhängt werden, gab Präsident Hassan Ruhani am Samstag bekannt. Zudem solle es bei Verstössen gegen die Maskenpflicht künftig höhere Strafen geben.

Lateinamerika

Brasilien: Die Fussballmannschaft Flamengo ist mit 19 infizierten Spielern sowie weiteren 22 ebenfalls positiv auf Covid-19 getesteten Personen aus der Delegation aus Ecuador zurückgekehrt. Ein regionales Gericht untersagte deshalb das Spiel vom Wochenende, auch der Verein bat um eine Verschiebung. Der Verband und das Bundesarbeitsgericht zwangen das Team aber wenige Minuten vor der offiziellen Anspielzeit, trotzdem zu spielen.

Gesundheitsminister Eduardo Pazuello hat angekündigt, dass man im Januar beginnen wolle, die Bevölkerung gegen das Virus zu impfen. Mittlerweile wurde der weltbekannte Karneval von Rio de Janeiro verschoben. Ursprünglich hätte er im Februar stattfinden sollen.

Eine Frau auf einer Trage wird von drei Pflegern in Schutzausrüstung in einen Krankenwagen verfrachtet.
Legende: Brasilien ist inzwischen das am drittstärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Reuters

Argentinien: Schon seit sechs Monaten gelten Ausgangsbeschränkungen, die nun bis zum 11. Oktober verlängert worden sind. In der Hauptstadt Buenos Aires sowie in anderen besonders betroffenen Gegenden dürfen die Menschen nur für bestimmte Zwecke ihr Zuhause verlassen. Die Wirtschaft ist weitgehend heruntergefahren und die Grenzen sind geschlossen.

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Leere Tangosäle: Corona bringt Argentinien aus dem Takt
Aus Tagesschau vom 23.09.2020.
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Asien

China: Das Land hat mittlerweile das Coronavirus weitgehend im Griff. Der Inlandstourismus dürfte in der bevorstehenden Urlaubszeit deutlich zulegen. Nach den Einschränkungen infolge der Virus-Pandemie dürfte die «Goldene Woche» ab dem 1. Oktober nach Ansicht von Experten der Branche zu einer spürbaren Erholung verhelfen.

Seit einem Monat haben in China Mitarbeiter im Gesundheitswesen und anderen Risikoberufsgruppen experimentelle Impfstoffe verabreicht bekommen. Es werde erwogen, die versuchsweisen Impfungen auf Arbeiter auf Märkten, im Transportwesen und Dienstleistungsbereich auszuweiten, um neue Ausbrüche zu verhindern.

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Aus dem Archiv: China feiert munter in Corona-Zeiten
Aus 10vor10 vom 24.08.2020.
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Indien: In absoluten Zahlen steigen die bekannten Neuinfektionen in Indien seit Wochen schneller als in jedem anderen Land. Indien verzeichnet weltweit die zweitmeisten Corona-Fälle. Trotzdem lockert die Regierung ihre Corona-Massnahmen, um die Wirtschaft wieder etwas in Schwung zu bringen.

Wegen eines ehemals strikten Lockdowns ist die Wirtschaftsleistung des Landes stark eingebrochen, Millionen Menschen verloren ihre Jobs, viele hatten Angst zu verhungern. Weiterhin gibt es keine regulären internationalen Flüge oder Touristenvisa. Auch die meisten Schulen sowie Kinos oder Museen bleiben geschlossen.

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Aus dem Archiv: Trauriger Corona-Rekord in Indien
Aus Tagesschau vom 05.09.2020.
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Afrika

Es gibt inzwischen mehr als eine Million bestätigte Corona-Infektionen. Die am schlimmsten von der Pandemie heimgesuchten Länder sind Südafrika, Ägypten und Nigeria.

Afrikas führender Gesundheitsfunktionär John Nkengasong ist besorgt, dass afrikanische Länder im Rennen um einen Corona-Impfstoff zurückgelassen werden. Es sei wichtig, dass Afrika zusammenhalte, um sich den Zugang zu einem künftigen Impfstoff zu sichern.

Südafrika: Mehr als die Hälfte aller auf dem Kontinent verzeichneten Ansteckungsfälle wurden in Südafrika nachgewiesen. Angesichts sinkender Infektionszahlen lockert das Land seine Corona-Beschränkungen.

Präsident Cyril Ramaphosa sagte, obwohl das Virus weiter wüte, sei das Schlimmste überstanden. «Wir sind bereit, unsere Tore wieder für die Welt zu öffnen.» Dazu soll nach knapp sechsmonatiger Sperre der Luftraum vom 1. Oktober an wieder für internationale Flüge geöffnet werden.

Während der strikten Corona-Beschränkungen haben in Südafrika rund 2.2 Millionen Menschen ihre Arbeitsplätze verloren.

Ozeanien

Australien: Der strenge Lockdown im Bundesstaat Victoria und dessen Hauptstadt Melbourne wird gelockert. Die seit fast zwei Monaten geltende nächtliche Ausgangssperre wird am Montag aufgehoben. Zugleich kündigte er neue hohe Geldbussen für Verstösse gegen die Corona-Regeln in dem am stärksten von der Pandemie getroffenen Bundesstaat an.

Die australische Biotechfirma Ena Respiratory hat in Tierversuchen festgestellt, dass ein von ihr entwickeltes Nasenspray das Wachstum von Coronaviren hemmt. In einigen Monaten könne man mit Tests an Menschen beginnen. Das Spray könne etwa in Kombination mit einem Impfstoff eingesetzt werden.

Neuseeland: Seit letzter Woche sind in Neuseeland alle Schutzmassnahmen aufgehoben – ausser in der Stadt Auckland. Ab sofort sind auch alle Abstandsregeln in Passagierflugzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln aufgehoben. Die Grenzen des Landes sind aber weiter für die meisten ausländischen Besucher geschlossen.

Tagesschau, 29.09.2020, 19:30 Uhr;

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