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US-Senat sagt Ja zu Bidens Corona-Hilfspakets
Aus Tagesschau vom 07.03.2021.
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Coronavirus weltweit Die internationale Lage in der Übersicht

  • Weltweit haben sich über 116 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 2.7 Millionen Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
  • Die Situation in den europäischen Ländern ist sehr unterschiedlich. Doch in vielen Staaten sind das öffentliche Leben und der Reiseverkehr stark eingeschränkt.
  • Eine Übersichtskarte der Regionen Europas mit den Fallzahlen und den Hospitalisationen ist hier zu sehen.
  • Einreisende aus gewissen Ländern und Regionen in die Schweiz müssen sich in Quarantäne begeben. Hier finden Sie die Liste der Risikoländer, Link öffnet in einem neuen Fenster.
  • Hier finden Sie die Fallzahlen weltweit. Das sind die Coronazahlen in der Schweiz.

Länder im Vergleich

Mit der nachstehenden Grafik lässt sich die Verbreitung des Coronavirus in bis zu sechs Ländern miteinander vergleichen – so gut, wie die Datenbestände vorliegen. Um die Vergleichbarkeit zu verbessern, werden sowohl gemeldete Infektionszahlen als auch Todesfälle im Durchschnitt über sieben Tage dargestellt. Die logarithmische Skala ermöglicht einen besseren Vergleich der Trendlinien – wer die lineare Skala bevorzugt, kann diese auswählen.

Europa

Deutschland: Angesichts hoher Infektionszahlen wird der Shutdown bis zum 28. März verlängert. Allerdings soll es je nach Infektionslage Öffnungsmöglichkeiten geben – das haben Kanzlerin Angela Merkel und die Länder-Ministerpräsidenten beschlossen.

Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen in einer Region einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, werden dort automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.

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Die Corona-Öffnungsstrategie in Deutschland
Aus Tagesschau vom 03.03.2021.
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Österreich: Mit einer Massenimpfung im österreichischen Bundesland Tirol soll die südafrikanische Variante des Coronavirus bekämpft werden. In einem wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekt werde der Bezirk Schwaz mit 100'000 Dosen Impfstoff versorgt, die mithilfe der EU geliefert werden, gab die Regierung in Wien bekannt.

Allerdings will sich Österreich bei den Impfstoffen nicht mehr nur auf die Europäische Union verlassen. Kurz kritisiert, die EU-Arzneimittelbehörde EMA sei zu langsam bei der Zulassung und es komme zu Lieferengpässen der Pharmahersteller. In Konsequenz hat Österreich mit Israel und Dänemark eine Impf-Allianz gegründet. Sie umfasst die Erforschung und Produktion von Vakzinen und hat auch die künftige Versorgung der Länder im Blick.

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Impfstoff-Kooperation mit Israel
Aus Tagesschau vom 04.03.2021.
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Frankreich: Seit diesem Wochenende herrscht im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Frankreich nun auch im Département Pas-de-Calais am Ärmelkanal ein Wochenend-Lockdown. In Nizza am Mittelmeer und der nordfranzösischen Hafenstadt Dunkerque (Dünkirchen) gilt er bereits. Die dicht besiedelte Hauptstadtregion Paris und die Hafenstadt Marseille bleiben von solchen Einschränkungen bislang noch verschont. Sie gehören zu den insgesamt 23 Départements, in denen eine erhöhte Corona-Warnstufe herrscht.

Wegen der angespannten Corona-Lage dürfen in diesen Départements seit diesem Wochenende Nicht-Lebensmittelläden, die grösser als 10'000 Quadratmeter sind, nicht mehr öffnen.

In Frankreich gilt landesweit seit Wochen eine strenge Ausgangssperre ab 18 Uhr. Einkaufen oder Spaziergänge an der frischen Luft sind dann tabu. Ausnahmen gelten etwa für den Arbeitsweg.

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Neue Corona-Hotspots in Frankreich
Aus Tagesschau vom 27.02.2021.
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Italien: In Italien spitzt sich die Lage wieder zu. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionen fordern Experten von der Regierung eine Verschärfung der Schutzmassnahmen. Erst am Samstag war ein neues Dekret in Kraft getreten, in dem inländische Reisesperren bis 27. März verlängert worden waren. Eine nächtliche Ausgangssperre gilt weiter.

Im Norden des Landes bereitet vor allem die britische Virusvariante grosse Probleme. In Brescia stossen die Spitäler deshalb wie vor einem Jahr an ihre Kapazitätsgrenzen. In Rom wiederum treiben Fälle der brasilianischen Virusvariante die Ansteckungszahlen in die Höhe.

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Corona-Massnahmen in Italien bis nach Ostern
Aus Tagesschau vom 03.03.2021.
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Grossbritannien: Unternehmen in Grossbritannien können nun kostenlose Corona-Schnelltests für ihre Beschäftigten beantragen. Auch Firmen mit weniger als 50 Angestellten könnten sich bis Ende März für das Angebot registrieren, teilte das Gesundheitsministerium in London mit.

Der Stufenplan der Regierung sieht derweil vor, dass frühestens am 21. Juni alle Corona-Massnahmen beendet sind. Zuletzt war die Anzahl der Neuinfektionen auch dank des Impfprogramms deutlich gesunken. Seit Anfang Januar gilt erneut ein Lockdown mit weitreichenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Am Montag sollen im grössten britischen Landesteil England die Schulen wieder öffnen. Familien mit Schulkindern werden wöchentlich zwei Schnelltests pro Haushaltsmitglied angeboten.

Irland: Bis zum 5. April bleibt Irland im Lockdown. Die Schulen sollen ab März wieder schrittweise geöffnet werden, wie Premierminister Micheal Martin sagte. Das Gastgewerbe soll aber nicht vor dem Hochsommer öffnen.

Spanien: Die Corona-Lage in Spanien hat sich seit Ende Januar nach strengen Einschränkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit stark verbessert. Die spanische Hauptstadt hat die höchsten Infektionszahlen des Landes, wohingegen die Urlaubshochburgen Kanaren und die Balearen inklusive Mallorca, nach der Extremadura (50) im Westen des Landes zu den Regionen mit den besten Zahlen zählen.

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie soll es in der Metropole Barcelona wieder ein grosses Popkonzert mit 5000 Zuschauern geben. Die Eintrittskarten für den Auftritt der spanischen Indie Popband Love of Lesbian am 27. März waren binnen Stunden ausverkauft. In der Mehrzweckhalle «Palau de Sant Jordi» müssen die Fans dann erstmals keinen Sicherheitsabstand mehr halten. Allerdings gelten strenge Schutzmassnahmen. Wenn sie sich als wirksam erweisen, sollen weitere Grosskonzerte erlaubt werden.

Tschechien: Das Land kämpft mit einer dramatischen Corona-Welle. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich rund 800 Menschen je 100'000 Einwohner neu mit dem Virus Sars-CoV-2 an – das sind mehr als zehn Mal so viele wie in Deutschland.

Der EU-Mitgliedstaat bittet Deutschland, Polen und die Schweiz um Hilfe bei der Versorgung von Covid-19-Patienten. Die Situation in den eigenen Spitälern sei kritisch, teilt das Gesundheitsministerium in Prag mit. Vor allem die besonders ansteckende britische Virusvariante breitet sich in dem Land rasant aus.

Schweden: Gastrobetriebe bleiben in Schweden zwar weiterhin geöffnet, sollen aber wegen der beunruhigenden Corona-Lage künftig um 20.30 Uhr schliessen. Die Begrenzung gilt seit dem 1. März und unabhängig davon, ob das Lokal Alkohol ausschenkt oder nicht. Auch Wettkampfveranstaltungen mit Ausnahme des Spitzensports werden vorübergehend untersagt.

Finnland: Die Regierung erklärt den Notstand als Folge des starken Anstiegs von Infektionen mit Mutanten des Coronavirus. Damit hat die Regierung das Recht, Restaurants zu schliessen und andere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Erregers zu ergreifen. Finnland ist von allen europäischen Ländern bislang am geringsten von der Pandemie betroffen.

Ungarn: Ungarn meldet trotz Lockdown neue Höchstwerte an Ansteckungen. Dies trotz eines geltenden Teil-Lockdowns. Das Land mit rund zehn Millionen Einwohnern weist eine der höchsten Infektions- und Todesraten weltweit auf. Ministerpräsident Viktor Orban spricht von einer «sehr starken dritten Welle» und verschärfte deswegen bereits kürzlich den seit Mitte November geltenden Lockdown. Nun müssen die meisten Geschäfte schliessen und auch die Grundschulen wechseln ins Homeschooling.

Russland: Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Russland nach Angaben des nationalen Statistikamtes Rosstat rund 200'000 Menschen an dem Virus gestorben. Die am Freitag veröffentlichte Zahl ist damit mehr als doppelt so hoch wie in der offiziellen Corona-Statistik der Regierung, in der von rund 88'200 Corona-Toten die Rede ist. Dort werden lediglich Fälle aufgelistet, bei denen Covid-19 als Todesursache bestätigt wurde. An dieser Zählweise gab es immer wieder Kritik.

Seit Jahresbeginn hat das Land mit Verweis auf eine verbesserte Infektionslage und laufende Impfkampagnen schrittweise verschiedene Corona-Einschränkungen gelockert. Experten sehen in der Pandemie derweil den Hauptgrund dafür, dass die russische Bevölkerung im vergangenen Jahr um rund eine halbe Million Menschen schrumpfte – so stark wie seit 15 Jahren nicht mehr. Zuletzt zählte das Riesenreich 146.2 Millionen Einwohner.

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EU-Behörde prüft russischen Impfstoff Sputnik
Aus Tagesschau vom 04.03.2021.
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Rumänien: Fünf Wochen nach ihrer Wiederöffnung müssen Restaurants, Kinos und Theater in Rumäniens Hauptstadt Bukarest wieder schliessen. Ab Montag ist die Innengastronomie nur noch für Hotelgäste erlaubt. Erlaubt bleibt die Gastronomie unter freiem Himmel. In den Schulen wurde die Präsenzpflicht auf die Grundschul- und Abschlussklassen reduziert.

Die Zahl der täglichen Neuansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 hat sich in Rumänien landesweit seit einer Woche nahezu verdoppelt.

Nordamerika

USA: Die USA weisen weltweit die höchsten Infektions- und Todeszahlen auf. Um die schwierige Zeit meistern zu können, sollen die Haushalte nach dem Plan der Regierung bald finanzielle Unterstützung erhalten – in Form eines Checks über 1400 Dollar. Möglich machen soll das ein Corona-Hilfspaket in Höhe von 1.9 Billionen US-Dollar, zu dem nach dem Repräsentantenhaus am Samstag auch der Senat grundsätzlich Ja sagte.

Derweil kritisierte das Weisse Haus die Lockerung von coronabedingten Beschränkungen in US-Bundesstaaten wie Texas und Mississippi. «Das gesamte Land zahlt den Preis für politische Anführer, die die Wissenschaft mit Blick auf die Pandemie ignoriert haben», sagte eine Sprecherin des Weissen Hauses.

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Deutliche Worte des US-Präsidenten
Aus News-Clip vom 03.03.2021.
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Lateinamerika

Brasilien: Trotz der rasanten Ausbreitung des Coronavirus hält der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro nichts von Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Pandemie. «Ihr seid nicht zu Hause geblieben. Ihr seid nicht feige gewesen», sagte Bolsonaro Medienberichten zufolge bei der Einweihung eines Teilstücks einer Eisenbahnlinie in São Simão im Bundesstaat Goiás zu den Arbeitern. «Schluss mit dem Gejammere.»

Derweil wollen zwölf Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília ihre Massnahmen mit einem Lockdown verschärfen, wie das Nachrichtenportal «G1» berichtete. Sie warnen vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Demonstranten mit Plastiksäcken über dem Kopf.
Legende: In Brasilia demonstrieren Menschen gegen Präsident Bolsonaro, der von Panikmache spricht und den Sinn von Corona-Impfungen grundsätzlich in Zweifel zieht. Reuters

Asien

China: Peking verfolgt eine «Null-Covid-Strategie». Mit Quarantäne und anderen strengen Massnahmen wie Ausgangssperren und Massentests für Millionen sowie Kontaktverfolgung hat China das Virus weitgehend unter Kontrolle bekommen. Die Einreise ist beschränkt, für Ausländer ist es nur sehr schwer möglich, in das Land zu reisen. Es gibt nur wenige internationale Flüge.

Zudem sollen für international reisende Staatsbürger Gesundheitspässe auf dem Smartphone eingeführt werden. Darin sollen die Ergebnisse von Covid-19-Tests sowie Impfungen festgehalten werden.

Japan: Japans Premierminister Yoshihide Suga gab bekannt, dass der Ausnahmezustand in der Region Tokio und drei benachbarten Präfekturen um weitere zwei Wochen verlängert wird. Das Gesundheitssystem in der Region sei immer noch zu sehr mit Covid-19-Patienten belastet, und es müssten mehr Krankenhausbetten freigemacht werden.

Der olympische Fackellauf wird nichtsdestotrotz am 25. März vor Zuschauern starten. Dies teilten die Organisatoren der Sommerspiele in Tokio mit. Es dürfe aus Vorsicht vor dem Coronavirus allerdings keinen Jubel oder Anfeuerungsrufe geben, wenn das Olympische Feuer auf Reisen durch die 47 Präfekturen Japans geht. IOC-Präsident Thomas Bach erwartet eine Entscheidung über die Zulassung ausländischer Zuschauer bei den Olympischen Spielen in Tokio für «Ende April oder Anfang Mai».

Indien: Indische Ärzte und Politiker begrüssten die Wirksamkeitsdaten für den staatlich geförderten Covaxin-Impfstoff, der im Januar ohne den Abschluss einer Studie in der Spätphase genehmigt wurde. Dies führte dazu, dass zuvor viele Menschen zögerten, sich impfen zu lassen. Jetzt liegen die vorläufigen Daten aus Phase III vor, die eine Wirksamkeit von 81 Prozent voraussagt. Dies sorgt für einen Akzeptanz-Boost.

Bislang wurden in Indien erst zwölf Millionen Einwohner geimpft, vor allem Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Bis August sollen 300 Millionen der 1.34 Milliarden Inderinnen und Inder immunisiert werden. Neben Covaxin soll auch das Vakzin von Astra-Zeneca weiter genutzt werden.

Israel: Israel ist nach den Worten von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf dem Weg zu einem Ende der meisten Corona-Beschränkungen. Man müsse noch vorsichtig sein und auf Masken und Abstände achten. «Aber wir kommen da raus, und es fehlt nicht mehr viel», sagte Netanjahu.

Israel ist im Februar aus dem dritten Lockdown herausgekommen. Da 53 Prozent der Bürger dem Gesundheitsministerium zufolge mindestens eine Impfstoff-Dosis erhalten haben, hat die Regierung nach und nach Geschäfte, Schulen und auch den Hauptflughafen des Landes mit Kapazitätsobergrenzen wieder geöffnet. Seit Sonntag sind auch Restaurants wieder offen. Geimpfte und genesene Israelis dürfen mit dem sogenannten grünen Pass in den Lokalen sitzen. Ungeimpfte müssen draussen Platz nehmen.

Menschen sitzen an Restaurant-Tischen.
Legende: Die Restaurants in Israel stehen wieder offen. Keystone

Am Freitag fand ein Konzert statt, das Geimpfte besuchen durften. Mit Schutzmasken verfolgten sie auf den spärlich besetzten Tribünen des Bloomfield-Fussballstadions den Auftritt der israelischen Popsängerin Ivri Lider. Weitere Konzerte dieser Art sollten folgen.

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Konzert in Tel Aviv nur für Geimpfte
Aus News-Clip vom 06.03.2021.
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Ozeanien

Australien: Auf den Lieferstopp von Corona-Impfstoff aus der Europäischen Union hat die australische Regierung enttäuscht, aber auch mit Verständnis reagiert. Premier Scott Morrison sagte am Freitag nach einer Kabinettssitzung, er verstehe die Gründe, warum Italien als zuständiges EU-Land die Ausfuhr von 250'000 Dosen des Herstellers Astra-Zeneca gestoppt habe. «In Italien sterben etwa 300 Menschen am Tag», erklärte er Medien zufolge vor Reportern. «Sie befinden sich in einer unkontrollierten Krisensituation. Das ist in Australien nicht der Fall.»

Neuseeland: Nach einwöchigem Lockdown sind am Sonntag in der neuseeländischen Millionenstadt Auckland die Corona-Beschränkungen gelockert worden. In der grössten Stadt des Landes durften Schulen und Geschäfte wieder öffnen. Zudem sind Versammlungen von bis zu 100 Menschen unter Einhaltung von Abstandsregeln wieder erlaubt. Im Rest des Landes wurden die Corona-Massnahmen bis auf eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ganz aufgehoben.

Der Lockdown war in Auckland verhängt worden, nachdem mehrere Neuinfektionen mit der britischen Virus-Variante festgestellt worden waren. Neuseeland verfolgt bei der Bekämpfung des Coronavirus eine Eleminierungsstrategie. Mit seinen strengen Massnahmen ist das Land bislang gut durch die Pandemie gekommen.

Afrika

Die internationale Covax-Initiative zur Verteilung von Corona-Impfstoff in aller Welt ist in Fahrt gekommen. Wie die Afrika-Chefin der Weltgesundheitsorganisation, Matshidiso Moeti, am Donnerstag mitteilte, sind fast 10 Millionen Covax-Dosen an 11 afrikanische Länder geliefert worden. Sie fügte hinzu: «Wir erwarten, dass etwa die Hälfte der afrikanischen Länder in der kommenden Woche Covax-Lieferungen erhalten werden, und dass die meisten Länder bis Ende März Impfprogramme gestartet haben werden.»

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Covax-Initiative läuft an
Aus Tagesschau vom 02.03.2021.
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Tansania: Während in vielen Ländern der Welt die Menschen gegen Corona-Massnahmen aufbegehren, unterwerfen sich die Bürger des ostafrikanischen Landes mittlerweile freiwillig selbst auferlegten Einschränkungen. Denn ihr Präsident John Magufuli hält nichts von Lockdowns und empfiehlt stattdessen Dampfbäder, Gebete oder Gesundheitsdrinks.

Offiziell galt Tansania lange Zeit als Corona-frei: Seit Mai 2020 liefert der Staat überhaupt keine Neuinfektions-Zahlen mehr. Restriktionen wurden erst spät eingeführt und waren im Vergleich zu denen anderer afrikanischer Länder locker. Erst vor wenigen Tagen nun wurde die Präsenz von Corona-Fällen im Land wieder öffentlich anerkannt.

John Magufuli (links).
Legende: Präsident John Magufuli (links) bleibt scheinbar uneinsichtig. Bei einer Feier sagte er kürzlich, dass Corona vorübergehen werde, wenn man sich Gott unterwürfe. Dieser wolle die Tansanier testen, weil sie etwas falsch gemacht hätten. Reuters

Kenia: Das Land hat im Zuge der Covax-Initiative ein Impfprogramm mit einer Million Dosen begonnen. Präsident Uhuru Kenyatta ermutigte die Bürger der wirtschaftlichen Drehscheibe Ostafrikas, die Massnahmen zur Virusprävention aufrechtzuerhalten, auch wenn viele Kenianer wegen einer Ausgangssperre, die ihrer Meinung nach der Wirtschaft schadet, müde sind.

Die kenianischen Behörden wehrten sich auch gegen die Impfstoffskepsis – eine wachsende Sorge, nachdem die örtliche katholische Ärztevereinigung ihre 300 Mitglieder dazu aufgerufen hatte, die Impfungen abzulehnen und sie als «völlig unnötig» bezeichnete. Die Haltung der Gruppe unterscheidet sich von der Katholischen Kirche.

Hier finden Sie Hilfe in der Corona-Zeit

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Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe, Link öffnet in einem neuen Fenster: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon, Link öffnet in einem neuen Fenster: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Tageeschau vom 07.03.2021, 12.30 Uhr;

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