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Neujahrsansprache «Dem Hass mit Mitmenschlichkeit begegnen»

Legende: Video Merkels Neujahrsansprache abspielen. Laufzeit 0:45 Minuten.
Aus Tagesschau vom 31.12.2016.

Das Wichtigste in Kürze:

  • In ihrer Neujahrsansprache verurteilt die deutsche Kanzlerin Angela Merkel den islamischen Terrorismus.
  • Dieser sei die schwerste Prüfung für Deutschland.
  • Nun gehe es darum, einen Gegenentwurf zum «hasserfüllten Terrorismus» zu finden.

«Dem Hass mit Mitmenschlichkeit begegnen»: Dazu ruft Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache auf. Die Demokratie, der Rechtsstaat und die deutschen Werte seien das Gegenstück zum hasserfüllten Terrorismus.

Die schwerste Prüfung sei der islamistische Terrorismus

Denn: «Die schwerste Prüfung ist der islamistische Terrorismus», sagte Merkel mit Blick auf den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Als «besonders widerwärtig» bezeichnete sie Terroranschläge, die von Menschen begangen würden, die in Deutschland angeblich Schutz suchten. Mit ihren Taten verhöhnten sie die Hilfsbereitschaft Deutschlands und sie verhöhnten jene Menschen, die tatsächlich Schutz brauchten und verdienten.

Europa sei mühsam, aber es lohne sich

Mit Blick auf die Europäische Union warnt Merkel vor einem nationalen Alleingang. «Europa ist langsam. Es ist mühsam», räumte sie ein. Es habe zudem tiefe Einschnitte wie den Austritt eines Mitgliedsstaats hinzunehmen, sagte sie mit Blick auf die Brexit-Entscheidung der Briten. Deutschland solle sich jedoch nicht vorgaukeln lassen, dass in einem nationalen Alleingang eine glückliche Zukunft liegen würde.

«Zusammenhalt, Offenheit, unsere Demokratie und eine starke Wirtschaft, die dem Wohl aller dient», das sei es, was sie für die Zukunft Deutschlands auch am Ende eines schweren Jahres zuversichtlich sein lasse.

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111 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (Brücken- statt Mauerbau!)
    Deutschland steht heute mit 2,568 Mio. Arbeitslosen sehr gut da.Die Wirtschaft brummt wie seit Jahrzehnten nicht mehr.D hat im Jahr 2016 ~420'000 Asylgesuche bearbeitet & bekommt die Flüchtlingsströme wie wohl kein anderes Land in den Griff (bei so vielen Gesuchen eine Wahnsinnsleistung).Wem, glauben sie, hat D dies alles zu verdanken?Und glauben sie nicht auch,das jeder Erfolg auch Schattenseiten aufweist?Doch wer nur Dunkelheit sehen will,wird das Licht nicht erkennen.Nörgeln ist so einfach!
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Lauschen Sie einfach mal Volker Pispers, der hat sich dazu auch schon geäussert Herr Bächler. Es wird peinlich, wenn Satiriker bald mehr Wahrheiten mitteilen können als die Nachrichten-Medien.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (Brücken- statt Mauerbau!)
    Es wird davon gesprochen,dass die Bürger Angst hätten.Angst ist aber ein diffuses Gebilde,welches sich bestens eignet,Menschen zu manipulieren & ihnen einzureden,die Welt würde aus den Fugen geraten.Seien wir ehrlich,wir CH & Europäer leben doch sehr gut davon,dass es anderen auf dieser Welt schlecht geht.Wir haben die Folgen unseres Wohlstandes zu lange ausgelagert.Diesen nun mit Hass & polemischen Parolen zu begegnen,ja Politiker die Schuld zuzuschreiben,greift definitiv zu kurz & ist billig.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Jetzt fängt Merkel wieder an, uns Hass und Rassismus unter zu schieben. Ich will nicht, dass "Flüchtlinge" in unseren Ländern ein Bleiberecht bekommen, sondern ich will, dass sie so rasch wie möglich nach den Kriegen wieder nach Hause müssen. Dabei verspüre ich kein bisschen Hass gegenüber diesen "Flüchtlingen" sondern höchstens Hass gegen die, welche uns zwingen wollen, die Flüchtlinge bei uns anzusiedeln und vor allem den Islam bei uns voll zu akzeptieren. Wir wollen das nicht, Frau Merkel &Co
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