«Ein Attentat auf die Freiheit des Denkens»

Schweizer Prominente sind bestürzt über das Attentat auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo». «So ein Attentat ist auch ein Anschlag auf die Freiheit des Denkens», sagt Franz Hohler.

Video «Fünf Reaktionen auf das Attentat in Paris (10v10)» abspielen

Fünf Reaktionen auf das Attentat in Paris (10v10)

1:31 min, vom 7.1.2015

  • Simonetta Sommaruga, Bundespräsidentin: «Wir leiden mit Frankreich mit.»
  • Felix Schaad, Karikaturist Tages-Anzeiger: «Die Meinungsäusserungsfreiheit ist ein Gut, das wir dringend verteidigen müssen.»
  • Peter Stamm, Schriftsteller: «Gewalt ist nie eine angemessene Reaktion.»
  • Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR: «Medienfreiheit gilt auch für die Berichterstattung über Religionen.»
  • Franz Hohler, Schriftsteller: «Für einen Witz ermordet zu werden, ist ein grauenhafter Schlag gegen Menschen, welche Satire machen.»

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Kritik am Islam und am Propheten Mohamed in Form von Satire

    Aus Tagesschau vom 7.1.2015

    Die Reihe solcher Publikationen nahm 2005 in Dänemark ihren Anfang. Die Zeitung Jyllands-Posten brachte Karikaturen des Propheten Mohamed. Eine Chronologie.

  • Grosse Betroffenheit in der ganzen Welt

    Aus Tagesschau vom 7.1.2015

    Der Terrorangriff in Paris schockiert nicht nur Frankreich, die Ereignisse haben international Betroffenheit ausgelöst. Und einhellig wird die gezielte Tötung von Islamkritikern aufs Schärfste verurteilt.

  • Zwölf Tote bei Anschlag auf islamkritisches Satiremagazin

    Aus Tagesschau vom 7.1.2015

    Bei einem blutigen Anschlag auf die Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Täter sind auf der Flucht. Frankreichs Präsident François Hollande sprach von einem «Terroranschlag». Die Regierung rief für den Grossraum Paris die höchste Terrorwarnstufe aus. Einschätzungen von SRF-Korrespondent Charles Liebherr in Paris.