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International EU beschliesst einheitliche Asylpolitik

Die Europäische Union hat ihre Asylpolitik reformiert. Asylverfahren sollen zukünftig schneller bearbeitet werden können. Die Massnahmen treten 2015 in Kraft. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström nennt den Beschluss «historisch».

Die EU hat einheitliche Standards für die Aufnahme von Asylbewerbern beschlossen. In Zukunft sollen Asylverfahren schneller und fairer bearbeitet werden. Das EU-Parlament stimmte den Gesetzen zu, die im zweiten Halbjahr 2015 in Kraft treten sollen.

Laut EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström können Asylanträge künftig innerhalb von sechs Monaten bearbeitet werden.

Die neuen Bestimmungen sehen vor: Der Schutz für Minderjährige wird erhöht, Bewerber erhalten bessere Einspruchsrechte in ihrem Verfahren und Asylsuchende dürfen nach neun statt bisher nach zwölf Monaten eine Arbeit suchen.

Polizei und Justiz erhalten künftig Zugriff auf die Fingerabdruck-Datenbank Eurodac.

Bestehen bleibt die Dublin-Verordnung, nach der Asylanträge in dem Land bearbeitet werden, in dem der Asylsuchende erstmals in die EU einreist. In den
EU-Ländern waren 2012 330'000 Asylbewerber registriert.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    ...Bestehen bleibt die Dublin-Verordnung, nach der Asylanträge in dem Land bearbeitet werden, in dem der Asylsuchende erstmals in die EU einreist. ... MAN merke sich das! Jeder Fluechtling der die CH via eine Grenze Europas erreicht, kann umgehend zurueckgeschoben werden in das Nachbarland das er als Transit gekreuzt hat. DAS SIND FAST 100% DER "FLUECHTLINGE". Sowieso, echte Fluechtlinge fluechten in ein Nachbarland und nicht nach Europa, wer nach Europ kommt hat dafuer viel Geld bezahlt!
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Da frage ich mich schon, ob denn alle Flüchtlinge und Asylanten, die scharenweise in die Schweiz reisen, wirklich reiche Leute sind. Bekanntlich schieben die Italiener einen Grossteil direkt in die Schweiz ab, ohne ihnen Asyl zu gewähren. Warum fehlt es der CH denn an genügend Unterkunft? . Warum sind dann die Gefängnisse überfüllt? Warum braucht es Asylzentren für renitente Asylanten? Sind diese alle reich?
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    2. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      @M.Z. Nein, reich sind die nicht, aber doch so wohlhabend, dass sie es vermoegen, die Schlepper zu bezahlen. Zuerst kommt einer mit geborgtem oder gesammelten Geld in die CH und sobald er ier etwas Kohle macht schickt er es nach Hause und die Anderen kommen sofort nach. Das sind Wirtschaftsfluechtlinge, die im eigenen Land gebraucht wuerden, aber es ist bekannt wie grosszuegig die CH ist.Und eben, Italien sendet sie weiter um nicht selber die Arbeit zu tun! ntgegen der Dublin-Verordnung!
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