Zum Inhalt springen

International Flüchtender Ebola-Patient sorgt für Panik

Ein mit Ebola infizierter Mann in Liberia ist aus der Quarantänestation geflüchtet. Der hungrige Patient wollte sich auf einem belebten Markt Nahrung holen – und hat damit die Menschen im Ort gegen sich aufgebracht.

Legende: Video Ebola-Patient sorgt für Unruhe abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Vom 02.09.2014.

Ein Mann in der liberianischen Hauptstadt Monrovia ist aus einer Quarantänestation für Ebola-Patienten ausgebrochen und suchte auf einem Markt nach Essen. Die Menschen gerieten in Panik.

Anwohner, Mediziner und Polizisten versuchten, den Mann zur Rückkehr in die ärztliche Obhut zu bewegen. Letztendlich wurde der Erkrankte mit Gewalt in einen Laster gehievt.

Unter den Toten auch viele Ärzte

Wer mit der tödlichen Krankheit Ebola infiziert ist, dem ist die soziale Isolation gewiss. Sogar Ärzte und Pfleger flüchten zunehmend aus den Spitälern. «Die Patienten haben Hunger, sie hungern. Kein Essen, kein Wasser», erklärte eine aufgebrachte Marktbesucherin.

In Westafrika sind bereits über 1550 Menschen gestorben, rund 700 davon in Liberia. Unter den Toten sind auch beispielslos viele Ärzte und Pfleger. Bislang hätten sich mehr als 240 Ärzte, Pfleger und andere Helfer angesteckt, von denen über 120 gestorben seien, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ende August mit.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.