Friedensinitiative des Papstes für Syrien

Der Pontifex als einsamer Rufer in der Wüste: Krieg ist keine Lösung, sondern bedeutet nur Scheitern!

Mit einem flammenden Appell vor Zehntausenden Gläubigen hat Franziskus am Samstagabend in Rom ein Ende der Gewalt und des Kriegsgetöses verlangt. Er hatte die Katholiken zu einer zentralen Gebetswache für den Frieden weltweit auf dem Petersplatz aufgerufen.

Papst gegen Militärschlag in Syrien

Er forderte auf der Gebetswache dazu auf, für Frieden zu beten. «Möge das Waffenrasseln aufhören! Krieg bedeutet immer das Scheitern des Friedens, er ist immer eine Niederlage für die Menschheit», sagte er bewegt der Menschenmenge auf dem Platz.

Franziskus rief die Christen, die anderen Religionen und alle Menschen guten Willens nachdrücklich auf: «Gewalt und Krieg sind niemals der Weg des Friedens. Vergebung, Dialog, Versöhnung sind die Worte des Friedens.»

Der Pontifex hatte zu diesem Tag des Fastens und des Gebets für den Frieden in Syrien und der Welt aufgerufen. In den vergangenen Wochen hatte er sich immer wieder für Dialog und Versöhnung in dem Bürgerkriegsland stark gemacht und einen Militärschlag gegen Damaskus strikt abgelehnt.