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International Geheimnis um IS-Henker offenbar gelüftet

Die US-Geheimdienste haben offenbar den maskierten IS-Terroristen, der zwei Journalisten enthauptet hat, identifiziert. Den Namen des Mannes wollen sie aber nicht nennen.

US-Geheimdienste glauben den maskierten IS-Terroristen identifiziert zu haben, der die beiden Journalisten James Foley und Steven Sotloff enthauptet hat. Das sagte FBI-Direktor James Comey nach US-Medienberichten in Washington. Angesichts der laufenden Ermittlungen der USA und Grossbritanniens lehnte er es aber ab, den Namen des Mannes zu nennen.

Videos in den letzten Wochen veröffentlicht

Zur Identifizierung hätten die Geheimdienste unter anderem Spracherkennungs-Programme, Aufnahmen sowie Daten westlicher Bürger benutzt, die sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben sollen, berichtete die «New York Times».

Zeitweise hätten britische Ermittler geglaubt, bei dem mit britischem Akzent sprechenden Terroristen in den Videos könne es sich um einen Rapper handeln, der nach Syrien in den Kampf gezogen sei. Nun werde angenommen, dass dieser Verdacht falsch gewesen sei, zitierte die Zeitung einen Beamten.

Der IS hatte in den vergangenen Wochen Videos mit der Enthauptung der seit 2013 in Syrien verschleppten Journalisten Sotloff und Foley gezeigt. In einem weiteren Video zeigte die Sunnitenmiliz zuletzt die Enthauptung des britischen Entwicklungshelfers David Haines.

Anschläge durch Rückkehrer?

Der EU-Koordinator für Terrorismusbekämpfung, Gilles de Kerchove, geht davon aus, dass über 3000 Europäer in Syrien und im Irak kämpfen. Er befürchtet Vergeltungsschläge in Europa durch Rückkehrer. Der Informationsaustausch mittels Instrumente wie Europol oder das Schengener Informatiossystem müssten harmonisiert werden, fordert Kerchove.

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