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Gewalt unter Flüchtlingen Situation in Calais ist «unerträglich»

Legende: Video Massenschlägerei in Calais abspielen. Laufzeit 1:05 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 02.02.2018.
  • Bei mehreren Auseinandersetzungen zwischen afrikanischen und afghanischen Migranten sind in Calais rund 20 Menschen verletzt worden.
  • Vier Migranten schweben nach Schussverletzungen in Lebensgefahr.
  • Die Situation für die Einwohner der Hafenstadt Calais sei «unerträglich», sagte Innenminister Gérard Collomb.

Laut dem Innenministerium hatte ein Afghane auf eine Gruppe Eritreer geschossen. Wie es zu den Auseinandersetzungen kam, ist noch nicht geklärt.

«Wir können nicht das Recht des Stärkeren in unserem Land herrschen lassen», erklärte Collomb. Er war nach den Zusammenstössen am Donnerstag nach Calais gereist.

François Guennoc von der Hilfsorganisation Auberge des Migrants verwies im Sender BFMTV darauf, dass afghanische Schleuser in Calais versuchen, für die Migranten wichtige Orte zu kontrollieren.

Die Vorgeschichte

  • In Calais sammeln sich seit Jahren Migranten, die illegal nach Grossbritannien gelangen wollen.
  • Der Staat hatte im Oktober 2016 ein riesiges inoffizielles Flüchtlingscamp geräumt und verhindert neue Elendslager.
  • Trotzdem halten sich mehrere Hundert Migranten in der Region auf, laut Hilfsorganisationen unter sehr prekären Bedingungen.

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Nachdem sich die “traumatisierten Kriegsflüchtlinge“ in Europa auf Kosten der Steuerzahler erholt haben, sind sie wieder voller Tatendrang und dreschen/schiessen aufeinander ein. Den Tatendrang sollten sie besser in ihren Herkunftsländern einbringen und daher schnellsten wieder dorthin verschwinden.
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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Opfer und Täter sind immer schnell gefunden. Tatsache ist aber, beide Seiten sind Beides. Einerseits die Flüchtlinge mit ihrem falschen Bild von Europa. Andererseits Europäische Länder die mit dem riesigen Ansturm von Flüchtlingen überfordert sind. Natürlich kann man die meisten wieder in ihre Heimatländer verfrachten, doch wer kann dann garantieren dass sie nicht mehr kommen? Humanitäre Hilfe in den Heimatländern bringt nur etwas wenn deren Regierung es zulässt.
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    1. Antwort von Beatrice Mayer (signorinetta)
      Wie kann man die meisten wieder in ihre Heimatländer verfrachten? Stichwort fehlende Papiere oder unwillige Herkunftsländer .
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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    (S. Malimann) Natürlich ist der Westen an allem Schuld. Absolut weltfremd ! In diesen Ländern sind bewaffnete Auseinandersetz. uralte Geschichte. Mit Füssen getretene Frauenrechte, keine Schulbildung für Mädchen, 300 jährige zurückgebliene Glaubensauffasung und Rechtsauffassung, höchste Korruption ! Hat da auch der Westen versagt ? Illegale und kriminelle Flüchtlinge sind ohne wenn und aber in ihre Heimatländer zurückzuschicken !
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    1. Antwort von Sebastian Mallmann (mallmann)
      Gewalttätige Konflikte sind überall auf der Welt uralte Geschichte. Wer hat unrechtmässige Kriege geführt gegen Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien? Wer hat in vielen Ländern Südamerikas, Afrikas, Asiens Putsche eingefädelt? Wer ist führend in der Waffentechnologie? Wer hat die schlagkräftigsten Armeen? Wer exportiert Waffen in Bürgerkriegsregionen? Das sind meines Wissens nicht "diese Länder", wie Sie sie nennen. Auch die beiden Weltkriege haben nicht diese Länder angezettelt.
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