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Gipfeltreffen Nordkorea-USA Das Protokoll zum Nachlesen

  • US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un haben sich in Singapur zu ihrem historischen Gipfel getroffen.
  • Die beiden Staatsoberhäupter reichten sich in einem Luxushotel auf der Insel Sentosa die Hand.
  • Nach stundenlangen Verhandlungen haben sie eine gemeinsame Vereinbarung unterschrieben.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 13:56

    Damit beenden wir unsere Live-Berichterstattung über das Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un. Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden. Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

  • 13:54

    EU unterstützt weitere Verhandlungen

    «Den Weg der Diplomatie zu gehen, ist oft eine Herausforderung, aber es ist immer lohnend», sagt die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini.

    Ziel bleibe die völlige, überprüfbare und unumkehrbare atomare Abrüstung der koreanischen Halbinsel. Die gemeinsame Erklärung Trumps und Kims gebe ein Signal, dass dieses Ziel erreichbar sei. Mogherini sagte die Unterstützung der EU für die nun folgenden Verhandlungen und andere Schritte zur Vertrauensbildung zu.

  • 13:40

    «Wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft»

    Der britische Aussenminister Boris Johnson zeigt sich hingegen erfreut über das Treffen. Die Vereinbarung für eine Entnuklearisierung sei ein wichtiger erster Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.

  • 13:19

    «Anerkennung ohne Gegenleistung»

    Kritische Töne kommen aus Deutschland: Das Treffen sei für Kim Jong-un «ein unglaublicher Anerkennungserfolg, für den er keine Gegenleistung erbringen musste», sagt der CDU-Aussenpolitiker Norbert Röttgen. Es sei äusserst unwahrscheinlich, dass Kim erwäge, das Atomwaffenprogramm aufzugeben, sagt er der Funke-Mediengruppe. «Mit seinem persönlichen Prestigebedürfnis nach einem historischen Ergebnis hat Trump die USA in eine Position der Schwäche manövriert.»

  • 12:59

    Russland spricht von «wichtigem Schritt»

    Das russische Aussenministerium sieht das Gipfeltreffen als Impuls für einen möglichen Frieden. «Es ist zu begrüssen, dass ein wichtiger Schritt voran gemacht wurde», sagte Vizeaussenminister Sergej Rjabkow der Agentur Tass zufolge. Der Teufel stecke indes im Detail, fügte er hinzu. «Die konkreten Vereinbarungen müssen genau geprüft werden.»

    Die Gespräche sollten nun im bewährten Sechser-Format fortgesetzt werden, forderte Rjabkow. Das Format mit Nord- und Südkorea, Japan, den USA, China und Russland sei wieder gefragt. Moskau will wie die USA Nordkorea nicht als Atommacht akzeptieren. Zugleich stärkt es dem Land aber den Rücken in seinem Widerstand gegen die USA.

  • 12:46

    Atomenergiebehörde bietet Unterstützung an

    Die Internationale Atomenergiebehörde begrüsst die Einigung auf eine Entnuklearisierung. Die IAEA sei bereit, bei der Überprüfung der Fortschritte zu helfen, wenn dies gefordert werde, sagt IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano.

  • 12:32

    Schnelle Abrüstung

    Donald Trump ist von einer schnellen Entnuklearisierung Nordkoreas überzeugt. Er glaube, dass Kim Jong-un sofort die ersten Schritte zur Abrüstung einleiten werde, so Trump gegenüber dem Sender Fox News.

  • 12:20

    Warnende Worte aus dem Iran

    Ein iranischer Regierungssprecher warnt Kim davor, ein Atomabkommen mit Trump einzugehen. Das berichtet der Sender ABC unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Fars. «Wir haben es mit einem Mann zu tun, der seine Unterschrift widerruft, sobald er im Ausland ist.»

  • 12:07

    Lob vom südkoreanischen Präsidenten

    Die internationalen Reaktionen auf das Treffen lassen nicht lange auf sich warten. Südkoreas Präsident Moon Jae-in lobt den Mut und die Entschlossenheit Kims und Trumps. Man werde die dunklen Zeiten des Krieges für immer hinter sich lassen.
    Zu Trumps angekündigtem Stopp der Militärmanöver äussert sich Südkorea indes zurückhaltend. Man müsse ergründen, was Trumps Absichten seien. Die Streitkräfte der beiden Verbündeten trainieren bisher regelmässig gemeinsam.

  • 11:53

    Marketing auf Twitter

    Der US-Präsident lässt es sich nicht nehmen, ein Video mit den wichtigsten Momenten auf Twitter zu teilen – untermalt mit pathetischer Musik.

  • 11:21

    Trump bedankt sich bei den Journalisten, von denen er viele beim Vornamen kannte, und verabschiedet sich von der Bühne.

  • 11:18

    Trump wird sowohl mit Chinas wie auch Südkoreas Staatschefs Kontakt aufnehmen, um sie über das Treffen zu informieren und beide in den Prozess zu involvieren. Er hoffe, dass sich auch China an den Friedensverhandlungen für die koreanische Halbinsel beteilige.

  • 11:16

    Hotels statt Nukleartests

    «Wir schauten das Video auf einem Ipad, das Kim zeigen sollte, wie es sein könnte. Dort wo die Nukleartests stattfinden, sehe ich immer wunderschöne Strände. Man müsste ihn überzeugen, dort Hotels zu bauen und keine Tests zu veranstalten.»

  • 11:11

    Zweites Treffen nötig

    Nordkorea verfügt nach Trumps Worten über ein massives Atomwaffenarsenal. Wahrscheinlich sei noch ein zweites Gipfeltreffen zwischen den beiden nötig, welches aber noch nicht vereinbart sei.

    Donald Trump: Ein gefragter Mann.
    Legende: Donald Trump: Ein gefragter Mann. Keystone
  • 11:01

    Weitere Gespräche nächste Woche

    Trump kündigt für kommende Woche Gespräche über die Details der Entnuklearisierung Nordkoreas an. Dabei arbeiteten die USA auch mit Südkorea, Japan und China zusammen.

  • 11:00

    Trump zeigt sich in Handelsstreit unnachgiebig

    Keine Kompromisse im Handelsstreit mit der EU und Kanada: Die USA würden im Handel benachteiligt, sagte Trump. Er habe allerdings gute Beziehungen zum kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau und Kanzlerin Angela Merkel.

    Die angespannte Stimmung auf einem Foto mit Kanzlerin Angela Merkel und anderen beim G7-Gipfel in Kanada spiegle nicht die wirkliche Atmosphäre wider. «Ich weiss, dass es unfreundlich aussah», sagt Trump. «Aber wir redeten gerade über etwas, das nichts mit dem Gipfel zu tun hatte.» Als die Aufnahme von dem Fotografen des Bundespresseamts gemacht wurde, hätten sie gerade auf Gipfeldokumente gewartet, die auf Wunsch der USA geändert worden seien, sagte Trump.

  • 10:51

    Trump äussert sich über den mysteriösen Werbefilm zu Beginn der Medienkonferenz

    «Ich zeigte Kim und seinen Kollegen den Film zuvor, und ich glaubte Kim gefiel was er sah. Ich glaube, es war gut, den Film produzieren zu lassen, auf amerikanisch und koreanisch. Ich glaube auch Kim denkt, diese Sache muss vollendet werden.»

  • 10:46

    Trump präsentiert sich als rastloser Verhandler. «Ich habe 25 Stunden lang nicht geschlafen.»

  • 10:44

    «Brutale» Sanktionen gegen den Iran

    Trump äussert sich auch über den Iran. Die Sanktionen gegen die Islamische Republik werden «brutal». Er freue sich aber darauf, ein überarbeitetes Atomabkommen mit dem Iran auszuhandeln.

  • 10:39

    Die Entnuklearisierung Nordkoreas wird nach Trumps Worten längere Zeit in Anspruch nehmen. Sie werde aber so schnell wie möglich vollzogen. «Wir hatten nicht genug Zeit für weitere Details zur Überbarbeitung des Atomabkommens mit dem Iran.»

    Legende: Video Trump zu den Punkten in der Vereinbarung abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
    Aus News-Clip vom 12.06.2018.

Sendebezug: SRF 4 News, 5 Uhr.

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43 Kommentare

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  • Kommentar von Benedikt Walchli (Benedikt Walchli)
    Wenn wir DT's handeln beurteilen vergessen wir gerne den Haupteinflussfaktor; all die betenden Christen die hinter ihm stehen und ihn auch ins Amt gewählt haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir von ihm noch einiges erstaunliches im positiven Sinn sehen werden.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Eine Religionsdebatte hat hier keinen Platz. Dennoch: Beurteilen Sie die hinter DJT stehenden Christen etwas objektiver und kritischer. Sie müssen zwangsläufig zum Resultat kommen, dass deren Argumentationsweise sich in keiner Art und Weise von derjenigen derer unterscheidet, die man als Gegenspieler ins Feld führt.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Walchli da kann ich ihnen sogar teilweise zustimmen. Diese Heuchler passen sehr gut zu Trump!
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    3. Antwort von Alex Volkart (Lex18)
      An Herr Walchli. Ich bin auch ein Christ der betet trotzdem sehe ich Homosexualität nicht als Krankheit und sehe eine Frau auch nicht als meinen Besitz an, usw., wie es viele von Herrn Trumps religiöse bis extremistische Wähler tun. Herr Trump hat mehr als bewiesen dass ihm viele entscheidende Eigenschaften fehlen die ein erfolgreicher Präsident braucht.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Wenn auch Russland wirklich die atomare Entwaffnung Nordkoreas propagiert, sollte es dasselbe fuer Israel verlangen....
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  • Kommentar von Simon Weber (Weberson)
    Ein Konfliktherd bei dem alle Beteiligten (welche natürlich nicht nur Nordkorea und die USA sind) eine äußerst vorsichtige und deshalb bisher enorm zurückhaltende Rolle eingenommen haben. Es stand viel auf dem Spiel. Vielleicht hat es einfach mal einen Menschen auf mehr oder weniger gleichem Niveau gebraucht, um einige extrem heikle Themen mit Nordkorea ansprechen zu können. Vielleicht wollen die USA aber auch nebst dem Iran, Russland und China nicht noch weitere Nationen gegen sich aufbringen..
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Bei jedem etwas gemässigter gelagerten US-Präsidenten hätte ich Ihnen recht gegeben.
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