Hillary Clinton: Ich habe keine Fehler gemacht

Sie habe keine vertraulichen Informationen via ihr privates E-Mail verschickt oder empfangen. Dies sagt US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Die Republikaner werfen ihr vor, sie habe durch das private E-Mail Gesetze zur Offenlegung von Informationen umgangen.

Clinton bei einer Rede, sie ballt die Faust.

Bildlegende: Sie will von einer E-Mail-Affäre nichts wissen: Hillary Clinton. Keystone

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat Fehler bei ihrer E-Mail-Nutzung als Aussenministerin von sich gewiesen. «Ich habe nie irgendetwas, das zu der Zeit vertraulich war, gesendet oder erhalten», sagte Clinton am Samstag in Iowa.

Laut einem in dieser Woche veröffentlichten Brief eines Generalinspektors enthielten bei einer Testprobe von 40 Mails mindestens vier von der Regierung zu der Zeit des Sendens als geheim eingestufte Informationen. Insgesamt geht es um etwa 30'000 Nachrichten.

Demokraten sind alarmiert

Der Gebrauch einer privaten E-Mail-Adresse für Arbeitsangelegenheiten hat Clinton viel Kritik eingebracht. Die Republikaner werfen der Ehefrau des früheren Präsidenten Bill Clinton vor, durch den privaten Kontext Gesetze zur Offenlegung bestimmter Informationen zu umgehen.

Im Lager der Demokraten gibt es die Sorge, dass ihr die Affäre noch stärker zusetzt und Wähler abschreckt. Clinton gilt als aussichtsreichste Kandidatin der Demokraten für die Wahl im November 2016.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Auch Clinton fordert Verschärfung des Waffengesetzes

    Aus Tagesschau vom 21.6.2015

    Nach dem Attentat auf eine Kirche in Charleston mit neun Todesopfern werden immer mehr Stimmen für eine Verschärfung des Waffengesetzes laut. Auch die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat sich für schärfere Waffengesetze ausgesprochen.

  • Hillary legt los

    Aus Tagesschau vom 13.6.2015

    Der Wahlkampf ums Weisse Haus ist lanciert. Die demokratische Bewerberin Hillary Clinton ist in New York erstmals an einem Grossanlass aufgetreten. Nach einem Bad in der Menge hat sie sich als Kämpferin für den Mittelstand präsentiert.

  • Hillary Clinton will US-Präsidentin werden

    Aus Tagesschau vom 13.4.2015

    In einem kurzen Youtube-Film hat Hillary Clinton nun also ihre Kandidatur bekannt gegeben. Einschätzungen von SRF-Korrespondent Beat Soltermann in Washington.