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Historischer Tiefstwert SPD sinkt in der Wählergunst auf 19 Prozent

  • Immer weniger Deutsche wollen die SPD wählen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die Zeitung «Bild am Sonntag».
  • Nur noch 19 Prozent der Wählerinnen und Wähler unterstützten laut Umfrage die SPD. Seit die Umfrage durchgeführt wird (1998), schnitt die SPD noch nie so schlecht ab.
  • An Zustimmung gewonnen hat die AfD. Sie kommt deutschlandweit auf 14 Prozent Stimmenanteil.
  • CDU/CSU geben einen Punkt nach auf 33 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei elf Prozent, die Linke steigt auf zehn Prozent (plus einen Punkt). Die FDP erreicht unverändert neun Prozent.

Besonders unlustig gegenüber der SPD zeigt sich Ostdeutschland. Hier erreichen die Sozialdemokraten nur noch 14 Prozent der Wählergunst.
Die AfD ist in Ostdeutschland dagegen nun fast so stark wie die CDU. Erstere kommt auf 25 Prozent, letztere auf 26 Prozent.

«Im Osten droht die AfD, die CDU als Volkspartei abzulösen, die SPD hat sie längst überholt», sagte ein Emnid-Experte.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Warum laufen immer mehr der SPD davon und wählen die AfD? Diese Frage sollte sich ganz besonders die "Geldverteiler-Partei" (SPD) selber sachlich und emotionslos stellen, statt über den prozentualen hohen Mitglieder-Verlust zu jammern!
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    "Im Osten droht die AfD die CDU als Volkspartei abzulösen, die SPD hat sie längst überholt" Will die SPD der AfD diesen Triumph nicht gönnen, muss die SPD eine Politik anbieten, die mehr Wähler findet als die der AfD. Es sieht aktuell aber nicht danach aus, als könne sie das. Die SPD sollte sich auch weniger um 16, 17, 18 oder 19 Prozent sorgen, die ihr bei Neuwahlen blühen könnten, sondern kleiner als 10 Prozent zuwerden bei der nächsten Bundestagswahl.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2} Denn genau das dürfte sie werden mit dieser Politik und diesem Personal. Die SPD richtet ihre Entscheidungen lediglich anhand ihrer Befürchtungen hinsichtlich der AfD aus. Wer so kleinmütig agiert, wird klein. Dazu braucht es keine AfD, das macht die SPD ganz alleine.
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  • Kommentar von M. Spring (Golf)
    Wen wundert der schlechte Wähleranteil der SPD? Wie die SP Schweiz, versteht es die SPD neben ihren Stammwählern – nämlich der arbeitenden Bevölkerung von denen ein nicht kleiner Teil heute zum Mittelstand zählt – vorbei zu politisieren. Sie setzen, wie übrigens auch die Gewerkschaften, stark auf die Imigranten und hoffen wohl für die Zukunft auf eine neue Wählerschaft. Das wird 100%-tig schief gehen!
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    1. Antwort von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
      Dass Rassismus so gut zieht bei den Arbeitern liegt wiederum daran, dass weder SP noch SPD linke Politik bieten: die Reichen haben alle Gewinne, und dieses Geld muss verteilt werden, dann gibt es genug für alle.
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    2. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      @Buchmann. Die Reichen sind schneller weg, wie Sie blinzeln können! Sowas kann nur funktionieren, wenn weltweit gleichzeitig eine Minimumsteuer eingeführt werden würde. Und leider ist Krieg ökonomisch eine der gewinnträchtigsten Wirtschaftszweige.
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