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International Israels banger Blick zu den Nachbarn: «Es zählen Taten»

Zwischen einem instabilen Ägypten, militanten Palästinensern, Kämpfen in Syrien und Drohungen aus dem Iran: Israel betont bei einem Treffen mit US-Aussenminister Kerry sein Recht auf Selbstverteidigung. Dies zum Jahrestag der arabischen Angriffe im Jom-Kippur-Krieg.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich mit US-Aussenminister John Kerry getroffen. «Israel muss auf jeden Fall vorbereitet und willig sein, sich selbst zu verteidigen, mit eigenen Kräften, gegenüber jeglicher Bedrohung», sagte der Regierungschef bei einer Gedenkfeier zum 40. Jahrestag des Jom-Kippur-Kriegs von 1973. Diese Bereitschaft sei heute wichtiger denn je.

Iran auf der Agenda

Kerry wollte bei dem Treffen mit Netanjahu über den Stand der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern sowie die Lage in Syrien sprechen. Kerry wolle ihn zudem über die Einzelheiten des Abrüstungsplans für Syrien informieren. Israel sieht das Chemiewaffenarsenal im Nachbarland als Bedrohung und hat davor gewarnt, Massenvernichtungswaffen könnten in die Hände militanter Gruppierungen fallen.

Legende: Video «Syrien-Vereinbarung wird mehrheitlich begrüsst» abspielen. Laufzeit 3:36 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 15.09.2013.

Netanjahu sagte über den Abrüstungsplan für Syrien: «Wir hoffen, dass die Vereinbarungen Früchte tragen werden.» Ziel sei «die vollständige Zerstörung des Chemiewaffenarsenals, das das syrische Regime gegen seine Zivilisten einsetzt». Zu den internationalen Bemühungen um eine Kontrolle des iranischen Atomprogramms sagte der Regierungschef: «Auch hier zählen nicht Worte, sondern Taten.»

Der Jom-Kippur-Krieg

Jom-Kippur ist der höchste jüdische Feiertag, der «Tag der Versöhnung». Am 6.10.1973 griffen Syrien und Ägypten gemeinsam Israel an deren Feiertag an. Zwei Wochen später hatten die Israelis gewonnen. Auf israelischer Seite fielen 2600 Soldaten, auf arabischer 8500.

14 Kommentare

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  • Kommentar von reiner tiroch, aichach
    es würde mich nicht wundern wenn Kerry mit netanjahu den Angriffszeitplan besprechen würde. es pressiert natanjahu anscheinend schon sehr damit, gell?
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  • Kommentar von Lorenz Bertsche, 9320 Arbon
    Zum Nachdenken! "Harmagedon" wird früher oder später kommen aus dem Buch der Offenbarung. Bis heute hat sich alles efüllt was die Bibel bis zum heutigen Tage prophezeiht hat. Auch die Staatsgründung Israels hat sich nach ca. 2000 Jahren erfüllt, am selben Ort am selben Platz wies vorausgesagt wurde. Nur ein Beispiel aus der Bibel des Propheten Hesekiel, Kapitel 36. Lesen Sie die Bibel. Sie beschreibt die Geschichte der Welt, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.
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  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Herr Kerry , wann verlangen Sie als Vertreter eines "demokratischen" Staates auch vom Netanjahu-Regime: a) das Unterschreiben der Chemiewaffenkonvention ? b) die Zerstörung aller Massenvernichtungswaffen und Giftgasbestände Israels mit genauem Zeitplan? c) die internationale Kontrolle aller Atomanlagen und Atomwaffen Israels? Denken Sie dabei an die allseits der Grenzen hochgradig gefährdete Zivilbevölkerung! Helfen Sie, Menschen zu retten vor aggressiven Terroristen, bevor es zu spät ist !
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    1. Antwort von Esther Baumann, Zurich
      Wow, Herr Brunner, Sie scheinen ja ein Insider der israelischen Regierung zu sein und wissen deshalb genauestens über das israelische Waffen- Arsenal Bescheid !! So wissen Sie auch was IDF heisst. Israeli Defense Forces. Israel wurden alle Nahostkriege aufgezwungen. Informieren Sie sich doch etwas besser.
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    2. Antwort von Harald Girschweiler, Zurich
      @A. Brunner: Israel ist seit 1993 Signatar-Staat der Chemiewaffenkonvetion. Die Knesset wird ratifizieren, sobald Syrien das selbe tut. Pakistan hat Atowmwaffen als islam. Staat. Bis vor einigen Jahren war auch ein Atomwaffenprogram in Syrien, Lybien und Irak aufgegeleist. In Syrien u. dem Irak wurden die Anlagen durch die isral. Luftwaffe vernichtet. Iran ist in ca. 2 Jahren soweit. Somit erzählen Sie keine Märchen sondern halten sich an die Fakten. Antisemitismus in jeder Form ist abzulehnen.
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