Zum Inhalt springen

International Japan erhöht Atom-Warnstufe

Die Atomaufsicht Japans reagiert auf das Leck des havarierten Atomkraftwerks von Fukushima.

Legende: Video Fukushima: Arbeiter dichten das Leck ab abspielen. Laufzeit 00:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.08.2013.

Zum ersten Mal seit der Kernschmelze 2011 spricht Japans Aufsicht eine Warnung dieser Art aus: Statt Atom-Warnstufe eins gilt nun Stufe drei auf der siebenstufigen internationalen Skala. Grund dafür ist ein gefährliches Leck an einem Wassertank des havarierten Atomkraftwerks Fukushima. Eine Kommission werde die Warnung im Tagesverlauf offiziell in Kraft setzen.

Die Aufsicht äusserte sich zudem besorgt darüber, dass möglicherweise weitere Lecks an den Speichertanks auftreten könnten, die nach dem Unglück rasch gebaut wurden.

Am Dienstag räumte AKW-Betreiber Tokyo Electric Power ein, dass hochgradig verseuchtes Wasser aus einem Tank ausläuft. Das Leck ist immer noch nicht verschlossen.

Hochgradig gefährlich für Mitarbeiter

Das Wasser ist nach Angaben der Atomaufsicht so stark verseucht, dass ein Mensch, der sich unmittelbar daneben aufhält, innerhalb einer Stunde das Fünffache der Strahlung abbekommt, die für AKW-Mitarbeiter innerhalb eines Jahres als gerade noch zulässig gilt.

Nach zehn Stunden treten erste Anzeichen der Strahlenkrankheit auf wie Übelkeit und ein Rückgang der weissen Blutkörperchen. Die Havarie des AKW Fukushima war der schwerste Atomunfall seit der Katastrophe von Tschernobyl.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.