Kapitän der «Costa Concordia» soll der Prozess gemacht werden

Der Unglückskapitän der «Costa Concordia» soll vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hat gegen Francesco Schettino ein Verfahren eröffnet.

Schettino.

Bildlegende: Schettinos Erklärungen genügten bisher kaum jemandem. Keystone

Die Staatsanwaltschaft wirft Schettino mehrfache fahrlässige Tötung und Körperverletzung, Havarie und das Verlassen des Schiffs vor.

32 Tote

Auch fünf weitere Beteiligte sollen vor Gericht gestellt werden, darunter zwei Offiziere und der Steuermann des Kreuzfahrtschiffes.

Der Staatsanwalt begründete den Antrag mit der «grenzenlosen Verantwortung» Schettinos und «einer beeindruckenden Fehlerkette in allen Phasen des Unglücks». Das Gericht in der toskanischen Stadt muss nun entscheiden, ob es einen Prozess gegen Schettino geben wird. Er war Kapitän des am 13. Januar 2012 vor der Insel Giglio havarierten Schiffes. 32 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Video «Verhandlung im Costa-Concordia-Prozess» abspielen

Verhandlung im Costa-Concordia-Prozess

2:22 min, aus Tagesschau vom 15.10.2012