Keine neuen Beobachter in der Ostukraine

Der Einsatz der OSZE in der Ostukraine wird nicht ausgeweitet. Die Lage im Land ist zu gefährlich. Wegen den Kämpfen können die Beobachter ihre Mission nicht vollständig ausführen.

Ein vermummter pro-russischer Kämpfer steht vor einem zerstörten Armeelastwagen.

Bildlegende: Pro-russische Separatisten erschweren die Arbeit der OSZE-Beobachter in der Ostukraine. Reuters

Die Zahl der internationalen Beobachter in der Ostukraine wird nicht erhöht. Gemäss Alexander Hug, dem stellvertretenden Leiter der Ukraine-Mission, lässt die Sicherheitslage dies nicht zu. «Wir entsenden im Moment keine neuen Beobachter, weil wir sie nicht in Gefahr bringen wollen.»

Rund 400 Beobachter der OSZE sind momentan im Land. Ursprünglich sollte diese Zahl auf 500 erhöht werden.

Der Schweizer Hug hat an einer Medienkonferenz der OSZE in Wien auch zu einem Ende des Blutvergiessens in der Ostukraine aufgerufen. Damit dies möglich werde, sollen alle Checkpoints und Waffen aus dem Konfliktgebiet verschwinden.

Hug fordert zudem: alle Konfliktparteien sollen die Bewegungsfreiheit der Beobachter garantieren. Nur so könne die Beobachtermission ihre Arbeit wieder vollständig aufnehmen.