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International Langjährige Haftstrafen für Berliner Schläger

Der Tod von Jonny K. erschütterte ganz Deutschland. Eine Gruppe Jugendlicher schlug ihn vergangenes Jahr beim Berliner Alexanderplatz nieder. Wenig später starb er im Spital. Heute wurden die sechs Schläger zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Angeklagte im Prozess.
Legende: Eine «Mischung aus Dummheit, Arroganz, Unverschämtheit und Aggressivität», so beschreibt der Richter die Tat. Reuters

Entsetzen und eine Debatte über Jugendgewalt: das war die Reaktion nach der tödlichen Attacke in Deutschland. Jonny K. wurde im Oktober 2012 nach einem Barbesuch in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes zusammengeschlagen. Dabei wollte er nur einem Freund helfen, der zuerst in die Schusslinie geraten war. Jonny K. starb wenig später. Die Angreifer kannten ihn nicht.

Die höchste Strafe mit viereinhalb Jahren Jugendhaft erhielt der ehemaligen Boxer Onur U. Nach dem Angriff war er zunächst in der Türkei untergetaucht und hatte sich erst nach Monaten den deutschen Behörden gestellt.

Die anderen fünf Angeklagten wurden zu Haftstrafen bis zu zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Die Männer hatten zwar die Schläge zugegeben, jedoch keine Verantwortung für den Tod von Jonny K. übernommen. Der Richter sprach in der Urteilsbegründung von einer «Mischung aus Dummheit, Arroganz, Unverschämtheit und Aggressivität».

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    «Mischung aus Dummheit, Arroganz, Unverschämtheit und Aggressivität» Die Männer haben ja offensichtlich zugegeben das Opfer geschlagen zu haben, und glauben dennoch nichts mit dem Tod des Opfers zu tun zu haben, noch fühlen sie sich verantwortlich. - So ein extremes und widerliches Verhalten, spricht doch für sich.
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  • Kommentar von M. Tisserand, Schweiz
    Zu solchen Themen kann ich nur die Doku: "Gangsterläufer" von arte, zu finden bei youtube, empfehlen. Dies macht alles etwas deutlicher! Interessant, die Bekenntnisse und Sitten.
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  • Kommentar von Rupert Kuntze, Scottsdale Arizona
    Für einen Türken dürfte es aus dem Bewustsein eines gläubigen Moslems keine Belastung des moralisch / religiosen Bewustseins darstellen einen Ungläubigen ins Jenseits befördert zu haben. Allerdings ist es inzwischen politisch unkorrekt solches Denken offen auszusprechen. Fazit : wir machen uns alle, was den Islam betrifft, etwas vor. Die Gerichtsurteile erscheinen Milde aber wir vergessen, dass ein deutscher Richter nicht mehr frei urteilen mag, da er mit Racheaktionen rechnen muss.
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