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International Le Pen sucht Schulterschluss mit anderen Rechtspopulisten

Fünf rechtspopulistische Parteien streben gemeinsam die Bildung einer neuen Fraktion im Europaparlament an. Dies kündigte die Chefin des französischen Front National, Marine Le Pen, in Brüssel an. Le Pen arbeitet seit Monaten an einem solchen Bündnis. Noch fehlen ihr zwei Partner.

Le Pen mit Wilders und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky.
Legende: Le Pen mit Wilders und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. Keystone

Marine Le Pen gab sich siegesgewiss: «Wir haben überhaupt gar keine Sorge um das künftige Bestehen unserer Fraktion», erklärte sie. Nach jetzigem Stand seien die niederländische Partij voor de Vrijheid von Geert Wilders, die italienische Lega Nord, die österreichische FPÖ und der belgische Vlaams Belang mit von der Partie.

Wilders und Vertreter der anderen Partner des Front National sassen denn auch neben der 45-Jährigen auf der Bühne in Belgiens Hauptstadt.

Noch fehlen zwei Partner

Um eine Fraktion zu bilden, müssen sich 25 Abgeordnete aus sieben Mitgliedstaaten zusammenschliessen. Damit ihr Plan Wirklichkeit wird, muss Le Pen also noch Parteien aus zwei weiteren EU-Staaten für eine Kooperation gewinnen. Mit wem das Fünfparteien-Bündnis derzeit verhandelt wird, wurde nicht bekanntgegeben.

28 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter E.U. Lohmann, Bern
    Wie schwach die Rechtspopulisten im EU-Parlament sind, zeigt die Tatsache, dass Sie riesige Probleme haben überhaupt Fraktionen zu bilden. In vielen EU-Staaten, insbesondere den osteuropäischen EU-Staaten wurden die Rechtspopulisten ja abgewählt! UKIP und ihre Partner können mit Müh und Not wahrscheinlich Fraktionsstärke halten, währenddem dem Front National immer noch 2 Partner fehlen. Die Pro-EU-Fraktionen haben rund 650 Sitze von 751!
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Da müssten einige Kommentierende nur noch merken, dass die von Ihnen benannten "Fehler" (in der EU, in der CH, in vielen andern Ländern und in der Gesellschaft allgemein) und die vermeintlich gefundenen Schuldigen nicht zusammen passen. Wenn einer keine Probleme feststellt, andere immer sofort wissen, wer/was Schuld an einem Problem ist, werden die Probleme nie gelöst. Und dass ausgerechnet Extremisten Lösungen für gesellschaftliche Probleme aufzeigen könnten, ist eine eher utopische Annahme
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  • Kommentar von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
    @Christen Björn. Ihre braune Meinung ist allen Leser und Kommentatoren bereits lange bekannt und sollte die Netiquette bereits lange nicht mehr bestehen. Schande. Europa braucht diese Menschenverachtenden Politiker sicher nicht.
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Wieder mal typisch: Ein linker Blockwart will anderen vorschreiben, was sie sagen können und was nicht und sich als SRF-Netiquettenchef aufspielen. Nur mal zur Info: An meiner Meinung ist rein gar nichts 'braun', weshalb es auch keinen Grund gibt, mich zu zensieren.
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    2. Antwort von M Jaeger, Wildwil
      Typisch links: Man ist zwar für Meinungsfreiheit aber nur was die eigene Meinung betrifft. Andersdenkende dürfen dann aber schon zensiert werden... So sind sie halt, die LinksMittePopulisten ;-)
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    3. Antwort von P.Bürger, Schaffhausen
      @B.Christen: Leider ist ihre Selbstreflektion falsch & ich muss F.Pitsch dahingehend unterstützen, dass sie in diesem Forum schon allzu oft schwierige Aussagen getätigt haben, welche im Minimum einen doch weit rechtsorientierten Hintergrund hatten.natürlich darf hier jeder seine Meinung kund tun,doch fällt bei ihren Voten auf,dass sie,mehr als andere, sich oft im Ton vergreifen.Immerhin haben sie aufgehört verschlüsselte Beleidigungen zu publizieren welche wohl zensiert wurden!
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