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International Leiche des Piloten wird nach Russland überführt

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets im türkisch-syrischen Grenzgebiet gibt die Türkei die Leiche des Piloten an Russland zurück.

Der russische Pilot Oleg Peshkov.
Legende: Einer der Piloten, Oleg Peshkov, starb. Er wurde im Fallschirm-Flug von syrischen Rebellen erschossen. Keystone

Die Leiche des an der syrischen Grenze abgeschossenen russischen Piloten wird nach Angaben der türkischen Regierung in dessen Heimat überführt. Die Regierung in Moskau hat darum gebeten. Die Leiche ist am Samstagabend in der Türkei angekommen.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu warnte, derartige Vorfälle wie der Abschuss des russischen Bombers durch türkische Abfangjäger in der vergangenen Woche würden sich wiederholen, sollte es weiter keine Abstimmung und keinen Austausch von Informationen geben.

Beim Abschuss am Dienstag starb einer der beiden russischen Piloten. Nach Angaben aus Ankara war der Kampfjet in den türkischen Luftraum eingedrungen und vor dem Abschuss mehrfach gewarnt worden. Russland behauptet dagegen, das Flugzeug sei in Syrien geblieben. Wegen des Vorfalls haben sich die Beziehungen zwischen den Regierungen in Ankara und Moskau massiv verschlechtert.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Abschuss inzwischen bedauert, sich aber nicht bei seinem russischen Kollegen Wladimir Putin entschuldigt. Putin verhängte als Strafmassnahme am Samstag umfassende Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Da wird jetzt ein mordsmäßiges Getöns um einen toten Kampfpiloten Putins gemacht. Dieser Bombenabwerfer im Dienste Putins stehende Tote tut mir leid. Aber die vielen Russen-Gefallenen, die in der Ostukraine mit Leichensäcken heimgeführt und anonym bestattet wurden, die werden von Putin geheimgehalten. Falschmünzer Putin sollte sich besser in Europa oder der Türkei nicht als Rächer von Moral und Sitte aufspielen.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Der Pilot hat die durchlässsige Grente zwischen der Türkei und Syrien überflogen.
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    1. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Über diese Grenze bezieht der IS Nachschub, er holt sich seine frisch rekrutierten Kämpfer aus Europa herein und gleichteitig tätigt er seine Ölgeschäfte mit der Türkei. Ulrich Tilgner hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass die Schliessung dieser Grenze eine der wichtigstn Massnahmen wäre, um den IS "auszutrocknen".
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  • Kommentar von Walter Wieser (Walt)
    @ Schulze Paderborn. Fragen sie mal ihre Nachbarn in Holland wie die Fakten liegen. Ein Krieg in Europa ist das allerletzte was wir wollen. Aber es wird einfach langsam Zeit das Europa Staerke zeigt, vor allem auch wegen der Unentschlossenheit von Herrn Obama. Die NATO hat keinen Grund Putin zu fuerchten. Aber man muss das eben Herrn Putin erst mal klar machen. Frieden durch Staerke ist gefragt anstelle von Unsicherheit und Angst.
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    1. Antwort von A. Schulze (A. Schulze)
      Frieden durch Stärke? Bin dabei. Aber nicht in der Art, dass wir Russland in Chinas Arme treiben, unsere Handelsbeziehungen zerstören, den Euro in die Tiefe rauschen lassen, unsere Rechte abbauen samt Arbeitsplätzen, für Konflikte blechen müssen, die eine sich überlebte Großmacht ständig anzettelt, dessen Handel aber gleichzeitig mit Russland zunimmt. Stärke zeigen und die Kriegstreiber und Besetzer aus der NATO werfen, da wäre ich dabei.
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      @W.Wieser. Ein Europa der Stärke könnte starke Handelsbeziehungen nach Ost UND West pflegen. Die unsäglichen, von den USA verhängten Sanktionen, schaden der europäischen Wirtschaft massiv. Europa sollte, unabhängig von den USA, im eigenen Interesse diese Sanktionen auflösen. Die Nato NB hat sich weit davon entfernt ein Verteidigungsbündnis zu sein - es ist heute ein reines Angriffsbündnis. Kriege der USA/ Nato werden heute als probates politisches Instrument benutzt.
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