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Linksautonome Randalierer Chaosnacht in Athen

Ein Polizist kämpft gegen Linksautonome Randalierer
Legende: Linksautonome haben erneut im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen randaliert (Archivbild). Keystone
  • Im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen haben in der Nacht rund 200 Linksautonome randaliert.
  • Verletzte gab es keine.

Die Randalierer schleuderten im Quartier Exarchia Brandflaschen und Steine auf Polizisten und errichteten Barrikaden mit brennenden Abfallcontainern. Laut Polizei wurden mehrere Strassen gesperrt.

Zahlreiche Touristen beobachteten aus der Ferne das Spektakel, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur dpa sagten. «Die öffentliche Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Es ist eine No-Go-Area», sagte der Rechtsanwalt Michalis Orfanos, der dort seine Kanzlei hat.

Sehenwürdigkeit für Krisentouristen

In Exarchia randalieren Linksautonome fast jedes Wochenende. Der Stadtteil gilt als Hochburg der Autonomen-Szene in Athen. «Es ist so, als wäre der Exarchia nicht Teil des griechischen Staates», sagte der Stadtrat Giorgos Apostolopoulos im Radio.

Autonome haben dort seit Jahren die Oberhand gewonnen. Die Post und mehrere Banken haben ihre Exarchia-Filialen in den vergangenen Jahren geschlossen. Das Stadtviertel ist eine Art Sehenwürdigkeit für Krisentouristen geworden. Neugierige Besucher lassen sich von Einheimischen Exarchia zeigen. Dort gibt es alternative Musikbars und alte traditionelle Athener Tavernen sowie Freiluftkinos.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Es ist eine Schande, was die reformwütige EU-Troika und die korrupten griechischen Politiker innerhalb 15 Jahren aus dem schönen Land gemacht haben. Wenn Belgier den Griechen sagen wollen, wie sie ihre Pistazien anpflanzen, oder Holländer die Franzosen belehren wollen, wie sie ihre Pommes-Frites zubereiten sollen, kommt Misere. Zuerst wurde durch falschen Anreize die Produktion abgeschafft, danach zum billigen Preisen an EU-Invasoren ausverkauft. Jeder dritte Grieche ist bitter arm, € sei dank.
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    1. Antwort von F. Alex (anti-cliché)
      EU-Troika? Der Kommentar zeigt, dass Sie Griechenland nicht gut kennen. Im Gegenteil: GR wäre noch ärmer ohne EU. Der Filz und die mangelnde Leistungsbereitschaft in GR lässt sich nuR schwer ausrotten.
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  • Kommentar von Kurt Wirz (kw)
    Viele Deutsche glauben tatsächlich noch immer, dass sie Griechenland helfen und die „Zeche“ bezahlen. Dabei übersehen sie, dass die Griechische Bevölkerung von diesen sehr teuren Krediten keinen Eoro zu sehen bekommt. Die Griechen bezahlen mit immer neuen und höheren Steuern die Zinsen, während die Schulden weiter wachsen. Griechenland wird verkauft und versklavt.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Wenn das offenbar jedes Wochenende passiert, warum dann genau heute dieser Bericht?
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