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Einlenken gegenüber EU London will für den Brexit zahlen

  • Die britische Regierung hat erstmals offiziell anerkannt, dass Grossbritannien dazu verpflichtet ist, die Kosten der EU für den Brexit mitzutragen. Das geht aus einer Erklärung des Brexit-Ministeriums an das britische Parlament hervor, die der «Financial Times» vorliegt.
  • Darin heisst es, das Vereinigte Königreich habe Verpflichtungen gegenüber der EU, die über den Austritt hinaus Bestand hätten und beglichen werden müssten.
  • In Brüssel wurde die Passage der «Financial Times» zufolge als verhaltenes Zeichen des Entgegenkommens für die anstehende zweite Verhandlungsrunde am Montag interpretiert.
  • Die Formulierung gehe weiter als die bisherigen Aussagen Londons, zitiert das Blatt einen an den Verhandlungen beteiligten EU-Diplomaten. Ein frühes Scheitern der Gespräche könne damit möglicherweise verhindert werden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Elio Marazzi (Antonio)
    Während und nach dem Brexit wird in Good old England riesige Katerstimmung folgen. Die Hurrarufer aus der Schweiz sollten einmal ihre Denkmaschine einschalten und über Europa seit 1945 nachdenken. Die politische und wirtschaftliche Gesamtsituation (auch in der Schweiz) ist nicht gottgegeben sondern erarbeitet und erstritten. Möglicherweise geht es uns heute viel zu gut.
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    1. Antwort von Charles Morgenthaler (ChM)
      Guter Kommentar Herr Marazzi. Genau diese Einschätzung teile ich mit Ihnen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Die Engländer kommen aus der Festlaune nicht heraus. Da hat der so nette Frage den Landsleuten einen Bärendienst erwiesen, jetzt weiss man auch wieso der Feigling abgetaucht ist. Da haben wohl die BREXIT Befürworter sich wahrlich aufs Glatteis führen lassen. Aber wir haben auch noch so schlaue in der Schweiz die den BREXIT toll finden. Wenn man die Konsequenzen nicht tragen muss gut.
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