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International Massenexodus aus Syrien

Immer mehr Syrer suchen im Ausland Schutz. Dem Flüchtlingshilfswerk der UNO zufolge hat die Zahl der syrischen Flüchtigen ausserhalb ihres Heimatlandes alleine in den letzten zehn Monaten um eine Million zugenommen.

Syrische Frau mit Säugling.
Legende: Diese syrische Frau und weitere 250 Syrer landeten am 10. Juni 2015 in Sizilien. Reuters

Die Zahl syrischer Kriegsflüchtlinge im Ausland ist nach UN-Angaben auf mehr als vier Millionen gestiegen – rund eine Million mehr als vor zehn Monaten. Mindestens weitere 7,6 Millionen Menschen seien im fünften Jahr des syrischen Bürgerkrieges Vertriebene im eigenen Land, teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf mit.

Seit einer Generation habe kein anderer Konflikt so viele Frauen, Kinder und Männer in die Flucht getrieben, sagte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres. «Diese Menschen benötigen die Hilfe der Welt, doch statt sie ausreichend zu bekommen, leben sie unter schrecklichen Bedingungen und sinken weiter in die Armut», beklagte er.

Der Krieg treibe immer mehr Syrer ins Ausland, vor allem in die Türkei, in den Libanon, nach Jordanien, in den Irak, nach Ägypten aber auch nach Europa. Bis Ende 2015 rechnen die UNO mit mindestens 4,27 Millionen syrischen Flüchtlingen im Ausland.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Gavrilo Princip, Zürich
    Ich finde man sollte den CHRISTLICHEN Syrern Asyl gewähren.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Jetzt muss selektioniert werden. Aber bitte, verstehen Sie mich nicht falsch. Es ist gut möglich, dass sich zu den echten, ihres Lebens nicht mehr sicheren Flüchtlingen auch Scheinflüchtlinge aus angrenzenden Nachbarländern, wo zur Zeit kein Krieg herrscht, gesellen und quasi als "echte" Flüchtlinge locker ins gelobte Westeuropa einreisen dürfen. Aber leider ist Schengen derart marode, dass ein solche Kontrolle nicht möglich ist. Deshalb Schänden durch eigene Grenzen ersetzen.
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  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Länder wie Saudi Arabien, Katar nehmen KEINEN einzigen Flüchtling auf. Warum sollten wir das den tun? Die Syrer werden sich hier auch niemals heimisch fühlen oder integriert sein, dafür ist die Religion und Kultur viel zu verschieden. Darum sollten die Syrer in Ihrem Religion & Kultur Raum bleiben. Ausserdem kann mit dem Geld, das wir hier für sie ausgeben, vor Ort viel mehr geholfen werden, als hier.
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    1. Antwort von B.Mahis, Küsnacht
      P.Meier,Sie sprechen mir aus dem Herzen,aber ich fühle mich ohnmächtig mein Verstand sagt mir dass es für die Flüchtlinge und für uns das Beste wäre HILFE VOR ORT und die Menschen nicht in fremden Länder und Kulturen an zu siedeln,aber was nützt meine Meinung wenn unsere Politiker stur und unbelehrbar sind,oft mutet mich die Reaktion von Fr.Sommaruga und ihre Helfer an wie Trotz (--------) sie wollen bestimmen und nicht das "dumme Volk"
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    2. Antwort von David Brönnimann, Basel
      Hilfe vor Ort ist in einem Kriegsgebiet wie Syrien nur sehr beschränkt möglich (und wird z. Glück auch z. B. durch MSF geleistet). Was die Integration anbelangt, ist Ihre Aussage falsch! Ich kenne mehrere syrische Flüchtlinge, die sich hier in der Schweiz sehr wohl fühlen und sich gut eingelebt und integriert haben. Sind ja schliesslich auch Menschen. Mit dem Finger auf andere (Länder) zeigen und Unwahrheiten nachplappern ist halt leicht gemacht..
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    3. Antwort von m.mitulla, wil
      Sie haben völlig Recht, P.Meier, Saudi-Arabien & friends sollten sich an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen, das wäre ihre Pflicht. Sattdessen schauen sie zu und verschliessen ihre Türen. Peter Scholl- Latour, ein wirklicher Nahostexperte, sagte einmal dazu, die Saudis haben Angst, ihren eigenen Terror zu reimportieren...
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