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Migration nach Europa Luftbrücke für Flüchtlinge eingerichtet

Legende: Audio Luftbrücke für Flüchtlinge in Libyen abspielen.
1:07 min, aus SRF 4 News aktuell vom 23.12.2017.
  • Zum ersten Mal sind aus Libyen Flüchtlinge nach Italien ausgeflogen worden.
  • 162 Personen aus Äthiopien, Eritrea, Somalia und dem Jemen wurden nach Italien gebracht. Unter ihnen sind viele Familien, Mütter, unbegleitete Kinder und Menschen mit Behinderungen.
  • Italiens Innenminister sprach von einem «historischen Tag». Es sei ein humanitärer Korridor geöffnet worden. Das sei ein Anfang.
  • In den Flüchtlingslagern in Libyen herrschen laut Beobachtern schockierende Zustände.

Es sind vor allem Schutzbedürftige – unbegleitete Kinder, Familien, ältere und behinderte Menschen, die aus libyschen Internierungslagern mit einem Miltärflugzeug nach Rom geflogen wurden.

Die Flüchtlinge aus Äthiopien, Eritrea, Somalia und Jemen werden nach Angaben des Innenministeriums medizinisch untersucht, registiert und auf verschiedene Flüchtlinsgunterkünfte verteilt.

Weitere Flüchtlinge sollen folgen

Das sei erst der Anfang, sagt Vincent Cochetel, Sondergesandter des UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, und sprach von einem Durchbruch: Weitere 400 Schutzbedürftige würden in den nächsten sechs Wochen folgen. Insgesamt sollen es 1500 sein.

Die EU hatte Ende November zusammen mit der UNO und der Afrikanischen Union beschlossen, Menschen aus libyschen Flüchtlingszentren zu evakuieren, weil die Flüchtlinge Gewalt und menschenunwürdigen Bedingungen ausgesetzt waren. Das UNHCR sucht die Menschen aus, die dann in die EU und andere Länder umgesiedelt werden.

232 Kommentare

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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Die Kommentare zu P. Scholl-Latour sind niveaulos. Die Unterstellungen wie Plagiate, Mangel an akadem. Sorgfalt, mangelnde Sprachkenntnisse sind ärmlich und haltlos und lässt glauben, dass die Kritiker über den Dingen stehen. Natürlich entsprechen Berichte von P. Scholl-Latour nicht ihrem ultra linken Gedankengut !
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Herr Ernstk, wissenschaftliche Sorgfalt hat nichts mit politischer Haltung zu tun. Wenn mehrere habilitierte Islamwissenschaftler und Orientalisten von verschiedenen Universitäten mit Belegen wissenschaftliche Fehler belegen, geht es nicht um politische Ansichten. Hingegen ist es eine Frage der politischen Haltung, ob man diese sachlichen Argumente akzeptiert, oder weiterhin irgendetwas glaubt, nur weil es in das eigene Weltbild passt.
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    2. Antwort von B. Lobermann (Weihnachtsfreude)
      Nein HP. 1. Geht es immer um die Art und den Respekt. Denn man natürlich auch dem leider verstorbenen Herr Scholl-Latour entgegenbringen muss. Dann das er ein Rechtsaussen gewesen sein soll, ist keine Tatsache, sondern eine Behauptung. Solange es kein Gericht respektive er selber so festgestellt hatte. 3. Das was Sie zitieren -leider wieder ohne Link- sind Gegenmeinungen. Was erlaubt ist. Aber mit Fakten nichts zu tun haben. Oder nicht mehr oder weniger als bei Herr Scholl-Latour
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  • Kommentar von Henri Jendly (Henri Jendly)
    Ich gehe mal davon aus, dass die negativen Kommentare ausschliesslich von Nicht-Christen stammen. Anders kann ich mir diese unchristlichen Äusserungen (und das an Heilig Abend) nicht erklären. Mir ist klar, dass sich viele Schweizer über's Geld definieren. Aber nur so am Rande: das löst kein einziges Problem, sondern es schafft neue und grössere Probleme. Zudem bin ich mir gewiss: die meisten dieser Schlechtschreiber haben mit keinem Flüchtling Kontakt. Noch nie gehabt! Aber meckern.
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  • Kommentar von A. Zuckermann (azu)
    Endlich! Ein humanitärer Korridor... danke! Wieso hat das so lange gedauert? Das fordern wir seit 2012, 2013. Aber besser spät als nie!
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