Mindestens 30 Tote nach Tornados in den USA

In den USA wüten Tornados. Betroffen ist etwa ein Drittel des Landes. 75 Millionen Menschen leiden unter den Unwettern. Die Stürme richten schwere Schäden an.

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Tornados richten in den USA schwere Schäden an (unkommentiert)

0:54 min, vom 29.4.2014

Extremwetter in den USA. In den letzten Tagen starben über 30 Menschen bei Wirbelstürmen im Mittleren Westen. Etwa 75 Millionen US-Bürger leiden unter den Unwettern. Am stärksten betroffen sind die südlichen Bundesstaaten Alabama und Mississippi. Bis Mittwoch galten für etwa ein Drittel des Landes Unwetterwarnungen, wie der TV-Sender Weather Channel berichtete.

Viele Staaten rufen Notstand aus

Am Montag kamen in den US-Bundesstaaten Alabama, Mississippi und Tennessee wieder mehrere Menschen durch Tornados ums Leben. In einer Wohnwagensiedlung bei Athens in Alabama starben zwei Menschen, zwei weitere kamen in Lincoln County in Tennessee ums Leben.

Trümmerhaufen mit einer US-Fahne.

Bildlegende: Das Ausmass der Zerstörung ist immens. Keystone

In Mississippi sind nach mindestens acht Menschen getötet worden. Seit Sonntag ist die Zahl der Opfer damit in sechs verschiedenen Bundesstaaten auf 29 gestiegen. Andere Medien berichteten allerdings von 21 Toten.

Die Stürme verwüsteten ganze Ortschaften, umstürzende Bäume zerstörten Häuser und unterbrachen Stromleitungen. Die Gouverneure von Alabama und Georgia riefen den Notstand aus.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Tornados wüten in den USA

    Aus Tagesschau vom 28.4.2014

    Eine Serie schwerer Wirbelstürme hat in den südlichen US-Bundesstaaten Arkansas und Oklahoma grosse Schäden verursacht. Von ganzen Ortsteilen blieben nur Trümmerfelder übrig. Mindestens 17 Menschen sind ums Leben gekommen.