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International Nacktfoto-Skandal: Stars drohen Google mit Millionenklage

Ein Promi-Anwalt richtet schwere Vorwürfe gegen den Suchmaschinendienst Google. Hinter dem Anwalt sollen mehrere Betroffene stehen.

Schauspielerin Jennifer Lawrence
Legende: Zu den betroffenen Prominenten gehörte auch Schauspielerin Jennifer Lawrence (u.a. «Hunger Games»). Keystone

Nach der Veröffentlichung privater Nacktfotos von Prominenten im Internet drohen mehr als ein Dutzend Betroffene Google mit einer Millionenklage. «Google macht Millionen und verdient an der Ausbeutung von Frauen», heisst es in einem im US-Magazin «HollywoodReporter» veröffentlichten Schreiben des Promi-Anwalts Marty Singer.

Dieser warf dem US-Unternehmen vor, dass die Bilder längere Zeit über den Google-Suchdienst auffindbar gewesen seien. Singer bezichtigte Google eines «eklatant unethischen Verhaltens», wofür das Unternehmen haftbar gemacht werden könne. Bussgelder und Schadensersatz könnten sich auf mehr als 100 Millionen Dollar summieren, schreibt er. Das Unternehmen habe «wissentlich das illegale Gebaren ermöglicht, unterstützt und fortgesetzt.»

Hacker hatten den Online-Speicherdienst iCloud attackiert und sich so Zugang zu Privatbildern von Prominenten verschafft. Zu den Betroffenen gehörten Schauspielerin Jennifer Lawrence, TV-Starlet Kim Kardashian und Fussballspielerin Hope Solo.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Wozu macht jemand Nacktfotos...? Natuerlich um sie anzusehen und ...zu zeigen... wenn er/sie nicht will, dass sie jemand sieht, ist es ja ganz einfach, man speichert sie bei sich auf dem Computer, Tablet, Haendy, oder stick... da sind ja der Moeglichkeiten viele.. Jetzt klagen.. ok... aber mal ehrlich, IHR wolltet doch gesehen werden! Und ausserdem.. soo haesslich, dass IHR als oeffentliches Aergernis betrachtet werden koennten seid ihr ja nicht..oder?
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  • Kommentar von Nathalie Zimmermann, Effretikon
    Google verklagen, weil Nacktbilder im Internet auftauchen ist so sinnvoll wie Ford zu verklagen, weil beim Banküberfall ein Auto als Fluchtfahrzeug benutzt wurde, wenn nicht noch doofer. Sie hätten mal lieber Apple verklagt, weil deren Service nicht sicher genug war. Ausbeutung von Frauen, lächerlich.
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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Wer Nackfotos macht, tut das üblicherweise, um die Bilder jemandem zu zeigen. Und wer solche Bilder, wie, wo und in welcher Form immer, ins Internet stellt, tut das, um irgendwelchen Anderen diese Bilder per Mausklick zugänglich zu machen. Erwachsene Leute sollten eigentlich auch wissen, dass das Internet wenig oder gar keine Sicherheit bietet. Wer es aber trotzdem tut, macht es doch nur, um sich so etwas bewixter fühlen zu können, es muss geil sein, daran zu denken, es auch für Andere zu sein
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    1. Antwort von Nathalie Zimmermann, Effretikon
      Die Bilder wurden aber nicht von den Promis selbst "ins Internet gestellt", respektive veröffentlicht, sondern von den Leuten die die Bilder aus Apples iCloud rausgetragen haben.
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    2. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      N.Zimmermann, iCloud ist Teil des Internets, eine der unzweckmässigsten Methoden, private Daten zu speichern, auch wenn's modern ist. Man weiss ja nicht einmal wo und auf wievielen Servern die Daten und ihre Backup's liegen. Und hätten die Leute keine Bilder gemacht, gäbe es keine. Zudem, ca. 80 Prozent aller Smartphones und PDA's sind, ohne Wissen der User, knackbar, darauf also etwas zu lagern, bedeutet, sich damit auch potentiell zu outen. Selber schuld, wer's nicht glaubt und trotzdem macht.
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    3. Antwort von Nathalie Zimmermann, Effretikon
      Ja, Fotos auf Smartphones zu speichern oder in der Cloud ist risikoreich, aber als Nicht-Experte ist einem das unter Umständen nicht bewusst - alle reden doch davon, wie toll die Cloud ist und wie sicher und die Produkte (iCloud) werden ja auch so angepriesen. Nur weil Autos sich knacken lassen ist man noch nicht selber schuld wenn einem das Auto geklaut wird, nur weil ab und an Leute erschossen werden in einer Gegend ist man nicht selber schuld wenn man dort erschossen wird. So wie hier.
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    4. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      Der Grossteil der Menschheit war immer schon nur Manipuliermasse, früher dienten sie als Kanonenfutter und Ablasszahler, heute nennen sie sich mündige Konsumenten. Scheinen, nicht sein, weil ich es mir wert bin, blond, riesenbusig, keusch-mädchenhaft-naive Darstellung, das ist es, was den Pöbel begeilt. Wem immer es gelingt, allen diesen Clones pro Tag einen Stutz auszureissen, schafft es, pro Jahr Milliarden anzuhäufen. Das ist Marketing der allerbesten Form, wer mitmacht, ist selber schuld.
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    5. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      That's Life, Baby, the real Live, no Gimmicks.
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