Neue Gefechte in der Ukraine entflammt

Im Osten der Ukraine wird wieder gekämpft: 400 Separatisten griffen nach Angaben der ukrainischen Regierung mit Panzern Streitkräfte an.

Ukranische Soldaten

Bildlegende: Ukrainische Truppen wurden gemäss Regierung von Panzern der Separatisten beschossen. Keystone

Die von Russland unterstützten Rebellen haben nach Angaben der ukrainischen Regierung die heftigsten Angriffe gegen die Regierungstruppen seit der Mitte Februar vereinbarten Waffenruhe gestartet. 400 Separatisten griffen mit Panzern ukrainische Streitkräfte rund um die Stadt Starohnatiwka an.

Diese liegt 50 Kilometer nördlich der ukrainischen Hafenstadt Mariupol. Die ukrainischen Truppen hätten die Offensive unter Einsatz von Artillerie gestoppt und Gelände zurückerobert, sagte ein Militärsprecher. Die Rebellen wiesen die Darstellung zurück und warfen ihrerseits den Regierungstruppen massiven Beschuss der Aufständischen vor.

Strategisch wichtige Stadt

Die von der Regierung kontrollierte Hafenstadt ist strategisch wichtig. Sie liegt am Asowschen Meer und unweit der Frontlinie. Mit ihrer Einnahme durch die Separatisten könnte die Grundlage für einen Landkorridor zwischen der russischen Grenze und der von Russland annektierten Halbinsel Krim entstehen.

Daher hat der Westen einen Vorstoss der Rebellen bei Mariupol immer wieder als Überschreiten einer roten Linie bezeichnet, die zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland führen würde.