Obama besucht im Juni Berlin

Lange schon wurde darüber spekuliert, jetzt ist es offiziell: Barack Obama kommt Mitte Juni erstmals als US-Präsident nach Berlin.

Das Berliner Brandenburger Tor

Bildlegende: Berlin wartet auf US-Präsident Barack Obama. Keystone

Nach dem Besuch des G8-Gipfels in Nordirland wird Barack Obama am 18. und 19. Juni zum Staatsbesuch nach Berlin reisen. Es ist Obamas erster Aufenthalt in Berlin als US-Präsident. Dies fast genau 50 Jahre nach dem berühmten Auftritt des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy in Berlin.

Sie freue sich «sehr auf diesen Besuch und auf die Gespräche», liess die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel während eines Afghanistan-Aufenthalts bereits verlauten.

Merkel hatte Obama schon mehrfach nach Berlin eingeladen. Zuletzt nach dessen Wiederwahl im November 2012. Nach Angaben des Vize-Regierungssprechers soll es nun um «ein ganz breites Spektrum bilateraler und globaler Fragen einschliesslich der weiteren Vertiefung der transatlantischen Beziehungen» gehen. Nähere Angaben machte er nicht.

Obama war zuletzt im Juli 2008 in der deutschen Hauptstadt zu Gast, damals noch als Präsidentschaftskandidat. Merkel verhinderte seinerzeit einen Wahlkampf-Auftritt vor dem Brandenburger Tor. Obama hielt seine Rede darauf an der Siegessäule, wo ihm Hunderttausende zuhörten. Als Präsident kam er schon zwei Mal nach Deutschland.

«Ich bin ein Berliner»

Im Juni 1963 besuchte der damalige US-Präsident John F. Kennedy Berlin. «Ich bin ein Berliner», sagte Kennedy während seiner Rede vor dem West-Berliner Rathaus Schöneberg. Der Satz ging in die Geschichtsbücher ein.