Obama frustriert über lasche Waffengesetze

Nach einer erneuten Schiesserei an einer Schule in den USA hat Präsident Obama die Waffengesetze in seinem Land kritisiert.

Verschiedene Waffen werden zum Verkauf geboten.

Bildlegende: US-Präsident Obama wünscht sich ein strengeres Waffengesetz. Keystone

Nach einer erneuten Schiesserei an einer Schule in den USA hat sich Präsident Barack Obama frustriert über die laschen Waffengesetze in seinem Land geäussert. «Wir sollten uns dafür schämen», sagte er am Dienstag, nachdem kurz zuvor ein Teenager an einer Schule in Oregon einen Jungen erschossen hatte.

Der Schütze kam ebenfalls ums Leben, jedoch war unklar, ob er sich selbst umbrachte oder von der Polizei erschossen wurde. Ein Lehrer wurde verletzt, berichtete die Zeitung «The Oregonian». Nach Angaben einer Gruppe, die sich für strengere Gesetze einsetzt, handelte es sich um die 74. Schiesserei in einer Schule seit Ende 2012.

Keine Chance auf Verschärfung

Obama zeigte sich verärgert darüber, dass der Kongress in Washington einer Verschärfung des Waffenrechtes keine Chance gibt. Ein entsprechender Gesetzentwurf des Präsidenten schaffte es im vergangenen Jahr nicht einmal zur Abstimmung.

«Wir sind das einzige entwickelte Land, in dem so etwas passiert», sagte er in einem Chat auf der Online-Plattform Tumblr. «Und es passiert einmal pro Woche.» Für ihn sei das sehr frustrierend. Aber «wenn die öffentliche Meinung keine Änderung durch den Kongress verlangt, dann wird sich nichts ändern».