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International Paar begeht Bluttat in kalifornischem Behindertenheim

Im US-Bundesstaat Kalifornien haben in der Nacht auf heute zwei Schützen die Weihnachtsfeier eines Behindertenheims gestürmt. Laut Polizei kamen bei der Tat 14 Menschen ums Leben, 17 weitere wurden verletzt. Die Polizei erschoss zwei Verdächtige. Sie konnte sie zwischenzeitlich identifizieren.

Legende: Video Schiesserei in den USA fordert 16 Tote abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 03.12.2015.

Zwei mit Sturmgewehren und Handfeuerwaffen bewaffnete Angreifer in Militärkleidung drangen in der kalifornischen Stadt San Bernardino in eine Einrichtung zur Betreuung geistig behinderter Menschen ein und eröffnten in einem Saal voller Mitarbeiter das Feuer. 14 Menschen wurden getötet und 17 weitere verletzt.

Die beiden Täter entkamen anschliessend in einem Geländewagen. Später wurden sie von der Polizei bei einem Schusswechsel getötet. Die Polizei konnte die beiden Verdächtigen zwischenzeitlich identifizieren. Es handle sich um einen 28-jährigen US-Bürger und um seine 27-jährige Frau.

Der muslimische Verband CAIR berief eine Medienkonferenz ein, auf der ein Mann zu Wort kam, der sich als Schwager des mutmasslichen Täters ausgab. Er zeigte sich bestürzt über die Tat. Dem Verband zufolge hatte das getötete Paar ein sechs Monate altes Baby.

Terrorakt nicht ausgeschlossen

Der Polizeichef der Stadt sagte, er gehe davon aus, dass die beiden Getöteten die Verantwortlichen für die Bluttat in der Behinderteneinrichtung seien.

Entgegen früheren Berichten geht die kalifornische Polizei nicht mehr von einem dritten Schützen aus.

Die beiden mutmasslichen Angreifer hätten auch Sprengsätze deponiert, die von der Polizei entschärft worden seien.

Motiv unklar – Tat geplant

Das Motiv der Täter ist laut der Polizei nach wie vor unklar. Es gebe jedoch Hinweise, dass der Bluttat «eine gewisse Planung» vorausgegangen sei, sagte der Polizeichef von San Bernardino.

Der Mann war Mitarbeiter in der Sozialeinrichtung. Er habe die Veranstaltung besucht, sie dann aber frühzeitig verlassen. Medienberichten zufolge war es auf der Feier zu einem Streit gekommen.

Grosseinsatz von Spezialeinheiten

Spezialeinheiten durchsuchten nach der Tat umliegende Häuser, Gärten und Autos. «Meiden Sie die Gegend», warnte die Polizei im Kreis San Bernardino die Anwohner via Twitter.

Tweet der Polizei von San Bernardino

«Unsere Gemeinde hat heute einen schweren Verlust und schweren Schock erlebt», teilte Bürgermeister Carey Davis mit. Die Attacke habe San Bernardino im Herzen getroffen.

Legende: Video Schiesserei in Kalifornien abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
Vom 02.12.2015.

Obama fordert erneut Verschärfung der Waffengesetze

Präsident Barack Obama hat angesichts der jüngsten Gewalttat in den USA seine Forderung nach schärferen Waffengesetzen erneuert. «Wir brauchen strengere Waffengesetze, stärkere Hintergrundüberprüfungen, das sagt der gesunde Menschenverstand», sagte Obama am Mittwoch dem US-Sender CNN.

Es könne nicht sein, dass jeder in einen Laden gehen und eine Schusswaffe kaufen könne. «Das ist ein Gesetz, das geändert werden muss.» Nirgendwo in der Welt komme es so häufig zu Gewalttaten mit Schusswaffen wie in den USA.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Luca Golini (LucaZH)
    Für die Linken ist natürlich klar, die Waffen sind schuld ! daher gibt es in der Schweiz 2,2 Millionen Terroristen und Mörder, weil ja die Verfügbarkeit von Waffen alles ist, deshalb gibt es in der Schweiz so viele Kinder die Morde begehen, weil sie als 8 Jährige im Schiessklub sind, und mit 10 bereits Sturmgewehre haben, ist ja nicht so, dass der Wahre grund dafür der IS, die Radikalen Muslime, KKK, und Strassengangster sind, die egal wie die Waffengesetze sind, Waffen haben, Illegale Waffen.
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  • Kommentar von Peach Meier (Peach Meier)
    Taten von Abscha..! Und noch immer wird jeder Flü-helfer und Migrantenfreund seine Schützlinge in Schutz nehmen. Meine sind lieb und gutmütig und toll ausgebildet. Erzählt das mal den Toten in Kalif. und Paris! Vor allem bei den Muslimen ist per sofort jeder Europaweit raus zu stellen, der auch nur das Allerkleinste gegen die westliche Welt hat. Sei es schwimmen, Kleiderordnung, Frauen, Essen etc. Die werden nie Ruhe geben. Selbst in den heutigen Flüchtlingslagern machen die täglich Aerger!
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    1. Antwort von S. Meier (SM)
      Der Täter hat seit fünf Jahren bei der Gesundheitsbehörde gearbeitet und eben diese Feier im Streit verlassen. (ard) Der IS feiert mit grösster Wahrscheinlichkeit jede Bluttat an Christen öffentlich.
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  • Kommentar von Simon Solenthaler (Divico)
    "Das Motiv der Täter ist laut der Polizei nach wie vor unklar." Wenn zwei schwerbewaffnete, "strenggläubige" Muslime(Islamisten) eine Weihnachtsfeier überfallen mit dem Ziel möglichst viele Menschen zu töten und sich der IS über Twitter hocherfreut über den Anschlag äussert braucht es wirklich die besten Spezialisten um 1+1 zusammenzuzählen. PS: Armut und schlechte Bildung kann in diesem Fall ausgeschlossen werden
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