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International Palästinenser: «Fünf Millionen sollen zurück nach Israel»

«Tag der Katastrophe» – so nennen die Palästinenser den Tag der Staatsgründung Israels. Zehntausende demonstrieren. Und sie stellen Forderungen. Unterdessen kommen sich Hamas und Fatah näher.

Palästinensische Jugendliche demonstrieren für Rückkehr.
Legende: Die Palästinenser gehen von fünf Millionen Flüchtlingen aus. Keystone

Die Palästinenser haben an die Flucht von offiziell 700'000 Arabern nach der israelischen Staatsgründung 1948 erinnert. Am Tag der Nakba («Katastrophe») beteiligten sich Zehntausende an Trauerveranstaltungen im Westjordanland und im Gazastreifen. Die Kundgebungen verliefen mehrheitlich friedlich.

Die Demonstranten forderten ein «Ende der israelischen Besatzung und ein Rückkehrrecht für die Flüchtlinge sowie für deren Nachkommen». Nach UNO-Angaben leben unterdessen fünf Millionen Palästinenser im Ausland. Israel lehnt die Rückkehr ab. Begründung: Der Staat habe nach seiner Gründung rund eine Million Juden aus arabischen Staaten aufnehmen müssen, welche vertrieben wurden.

Neuer Versuch von Hamas mit Fatah

Unterdessen: Die Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas haben sich auf Wahlen geeinigt. Sie wollen innert drei Monaten eine Einheitsregierung bilden. Die Fatah regiert im Westjordanland, während die Hamas den Gazastreifen kontrolliert. Die radikalislamische Hamas hatte 2006 die Wahlen gewonnen und die Fatah gewaltsam aus Gaza vertrieben.

Legende: Video Demonstrationen zur Nakba (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 0:15 Minuten.
Vom 15.05.2013.

Israel ärmstes 1.-Welt-Land

Laut OECD leben 21 Prozent der Israelis in Armut. Damit ist Israel das ärmste entwickelte Land der Welt. Auch die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind in Israel grösser geworden.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Juha Stump toent es an, die Palaestinenser und die Juden haben die gleiche ..hm.. Rasse, die gleichen Wurzeln.. nur eine etwas andere Auslegung der Religion. Mit etwas Toleranz und Zusammenarbeit koennte der nahe Osten eine fuehrende Rolle politisch wie wirtschaftlich fuer die ganze Welt sein... sogar dominant!
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    1. Antwort von A. Guant, Sunnybeach
      Seit wann ist Judentum eine Rasse? OK egal..Toleranz kommt von tolerieren, d.h. man lässt etwas zu,ist aber damit nicht einverstanden. Bevor man von Toleranz spricht,müsste aber weitvorher noch über das Recht auf Rechtstaatlichkeit gesprochen werden...an Stelle von Willkür und Arroganz, erst recht nicht durch militärische Besatzung, Gettoisierung oder sonstiger Ausgrenzungen oder Geschichtsfälschungen auserwählter Lügen
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Unmittelbar nach dem Entschluss der Vereinten Nationen (UNO) den Staat Israel zu gruenden hat ganz Arabien einen Krieg gestartet mit dem Ziel die Juden zu vernichten.. (wir werden sie ins Merr treiben...!) und den Staat Israel zu verunmoeglichen. Wie dumm, diese Nation laesst sich nicht mehr nehmen was sie hat! Haetten die Palaestinenser damals mit Israel am gleichen Strick gezogen waeren sie heute integriert und eine der wohlhabensten arabischen Gesmeinschaft!
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    1. Antwort von A. Guant, Sunnybeach
      Die Staatsgründung Israels wurde mit Lügen, Betrug und Terror erzwungen. Lügen: Ben Gurion "ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land" Betrug: "Balfour-Erklärung rechtlich ungültig" Terror: "Hunderte Terroranschläge auf Zivilisten und Ausländer in Palästina durch jüdisch-zionistische Terroristen". Wie kann man sich wundern, wenn die Einheimischen in und um Palästina diesen zionistischen Albtraum nicht akzeptieren wollten, da sie bewusst in Angst und Schrecken versetzt worden waren.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Nach den Worten der Bibel, die sich bis heute immer als richtig erfüllt haben, hätte es noch für viele Millionen mehr Platz, sowohl für diese fünf Millionen als auch für die ausserhalb Israels noch lebenden sechs bis sieben Millionen Juden. Bei intelligent durchdachter Planung könnten alle gut ernährt werden, wie auch das prophezeit ist. Nur würde das bedingen, dass die Nachkommen Isaaks und Ismaels wieder lieb und nett zueinander sind. Oder hat jemand einen besseren Vorschlag?
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    1. Antwort von A. Guant, Sunnybeach
      Geschichtsprofessor Dr.Shlomo Sand aus Tel Aviv:Der von den Zionisten immerzu behauptete Exodus der Juden aus Palästina gab es gar nie..wie können dann plötzlich so viele Millionen Juden nach Palästina zurückkehren?" Die Antwort liegt am kaspischen Meer,das Chasaren-Reich,spätes Mittelalter,Millionen zum Judentum konvertierter Khazaren-Türken,nämlich die heutigen Aschkenazim d.h.die Mehrzahl der Israelis u. des heutigen Weltjudentums,übrigens nachweislich KEINE Semiten.Willkommen in Palästina
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