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Nach der Wahl in den USA Pennsylvania: Antrag auf Neuauszählung zurückgezogen

Jill Stein
Legende: Die grüne Präsidentschaftskandidatin Jill Stein beklagt die hohen Kosten für eine Neuauszählung der Stimmen. Keystone
  • Die Grünen der USA ziehen ihren Antrag auf Neuauszählung der Stimmen in Pennsylvania zurück.
  • Grünen-Präsidentschaftskandidaten Jill Stein beklagt auf Twitter zu hohe Kosten für Recount.
  • Den Urnengang in diesem Bundesstaat hatte Donald Trump gewonnen.
  • Gemäss «New York Times» hätten die Antragsteller beim Bundesstaat Pennsylvania für die Neuauszählung eine Kaution von einer Million Dollar hinterlegen müssen.
  • Zuvor hatte Stein bereits eine Neuauszählung in Wisconsin beantragt, wo Trump seine Kontrahentin Clinton ebenfalls knapp geschlagen hatte.
  • An der Ankündigung einer Initiative auf Neuauszählung in Michigan wird bisher nicht gerüttelt.
  • Hintergrund für die Anträge sind Hinweise von Computer-Experten, nach denen etwa die in Wisconsin benutzten Wahlautomaten anfällig für Hackerangriffe sind.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Ich erinnere dabei an das Demokratieverständnis unserer Linken am Beispiel eines Wahlkrimis in Winterthur: Jürg Stahl (SVP) lag mit 37 Stimmen vorn - Neuzählung auf Verlangen der SP - Jürg Stahl lag noch mit einer Stimme vorn - Neuzählung auf Verlangen der SP - Perl Pedergnagna (SP) lag ein Stimme vorn. So jetzt passte das Ergebnis und die SP war zufrieden!
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    1. Antwort von M. Marti (M.M.)
      Nanu? Ist das nicht das Prinzip von Wahlen, dass jede Stimme zählt? In diesem Beispiel hats ja dann auch - nach leider mehrmaligem Nachzählen - geklappt und derjenige mit den meisten Stimmen wurde gewählt. Ist es denn das Demokratieverständnis der SVP Leute, dass man nicht so genau zählen muss? Wenn am Schluss ein SVP Mann vorne liegt wirds schon stimmen? Da bevorzuge ich aber auf jeden Fall das von Ihnen beschriebene Demokratieverständnis der "Linken".
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  • Kommentar von HP Korn (HaPeChe)
    In den USA bestimmt also das verfügbare Kapital darüber, ob und wie die Regeln der Demokratie eingehalten werden. In diesem Sinn entspricht diese kapitalistische Demokratie genau der kapitalistischen Spielart der Wirtschafts"demokratie" der Reichen und Superreichen unter Ausschluss aller anderen.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    In der letzten Wohnsitzgemeinde oder ausnahmsweise im Heimatort können Obdachlose, die 1.mindestens 18 Jahre alt sind, 2.das Schweizer Bürgerrecht haben und 3.nicht wegen dauernder Urteilsunfähigkeit unter umfassender Beistandschaft stehen, die Eintragung in ein Stimmregister verlangen.
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