Philippinen: Dutzende Fischer nach Taifun vermisst

Ein Taifun ist mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 140 Kilometern pro Stunde über die philippinische Nordostküste gefegt. Ein Mensch kam ums Leben. Zahlreiche Fischer werden noch vermisst.

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Reissende Fluten nach Taifun (ohne Ton)

0:31 min, vom 12.8.2013

Ein Taifun ist auf die philippinische Nordostküste getroffen und hat das öffentliche Leben teils lahmgelegt. Ein 22-Jähriger kam bei einem Erdrutsch ums Leben. Der Baggerfahrer wurde nach Auskunft des Amtes im Hochland von Baguio von einem Erdrutsch erfasst, als er einen Kanal ausbaggern wollte.

Kartenausschnitt mit Philippinen und der Hauptstadt Manila.

Bildlegende: Mit fast 150 Stundenkilometern fegte der Taifun über die See und das Festland. srf

Von 24 Fischern fehlt bislang jede Spur. Allerdings sei die Hoffnung gross, dass sie sich auf kleineren Inseln vor der Küste in Höhlen vor dem Unwetter in Sicherheit brachten, sagte ein Sprecher der Marine. Gut 8000 Menschen strandeten, weil sämtlicher Fährverkehr im Nordosten des Inselreiches eingestellt wurde. Die Schiffe durften am Nachmittag wieder fahren.

Taifun «Utor» traf in der Provinz Aurora rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila an Land. «Utor» brachte der Wetterbehörde zufolge Windgeschwindigkeiten von mehr als 140 Kilometern in der Stunde.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Taifun auf den Philippinen fordert Todesopfer

    Aus Tagesschau vom 12.8.2013

    Die Nordost-Küste der Philippinen ist von einem heftigen Taifun heimgesucht worden. Die Winde fegten mit bis zu 175 Kilometern die Stunde über die Region. Begleitet wurde der Taifun von heftigen Regenfällen. Mindestens zwei Menschen kamen beim Sturm ums Leben, mehrere Fischer werden noch vermisst.