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International Putin hält Russischstämmigen einen Pass bereit

Bürger von Staaten der ehemaligen Sowjetunion können in Zukunft einfacher die russische Staatsbürgerschaft erhalten. Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine entsprechende Verordnungen unterzeichnet. Nicht nur der Ukraine wird so das Tor geöffnet.

Ein Mann macht mit zwei Fingern ein V-Zeichen vor einer grossen Russland-Fahne.
Legende: Russland hält den Russischsprachigen die Türe weit offen. Reuters

Die Bürger von ehemaligen Staaten der Sowjetunion können in Zukunft einfacher die russische Staatsbürgerschaft erhalten.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine entsprechende Verordnungen unterzeichnet, mit der die juristischen Abläufe vereinfacht werden. Dies teilte das Büro des Präsidenten in Moskau mit.

In vielen ehemaligen Staaten der einstigen Sowjetunion – wie etwa der Ukraine, Weissrussland und den baltischen Staaten – gibt es Gebiete mit einem grossen Anteil an russischstämmigen Bürgern.

Gemäss der Agentur Itar-Tass gilt die Verordnung für das gesamte Territorium Russlands und der früheren Sowjetunion (UdSSR). Jede russisch sprechenden Person «die durchwegs dort gelebt hat oder Verwandte hat, die dort leben oder dort früher gelebt haben», können die russische Staatsbürgerschaft erhalten.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Was passiert wenn die USA auch Pässe verteilt? dann muss die USA auch US Bürger schützen oder wie ist das dann Völkerrechtlich ?bzw.kann so ein perfekter Kriegsgrund konstruiert werde? ich denke an das wurde schon gedacht im Pentagon .
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  • Kommentar von Marcel Chauvet, Weißenstadt
    Nachdem Putin mit seiner einnehmenden russischen Art in der Schweiz so viel Gefallen und Resonanz findet, die Gegenfrage: Wie wäre es wenn bei den EU-Ländern zum Schutz und zur Wahrung ureigenster finanzieller Interessen und der ihrer Bürger in der Schweiz gegenüber der Eidgenossenschaft das Beispiel Putins Schule machen würde ? Auch hier viel Applaus für einen Politikstil, der neuerdings wieder solche Wege geht ?
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  • Kommentar von H.P. Auer, RF-620100 Ekaterinburg
    Möglicherweise hat noch keiner über die Idee und Tatsache nachgedacht, dass 2018 die nächste Präsidentenwahl ansteht und da ist, oder kann es von Vorteil sein, wenn man sich frühzeitig nach eventuellen Pro-Putin, oder mindestens Pro- Edina Rossija Anhängern umsieht, denn in Moskau und deren Umland schwinden diese von Monat zu Monat.
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