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International Putin will protestfreie Spiele

Rund 40 Milliarden Euro lässt sich Russland die Winterspiele 2014 kosten. Für dieses Geld will der Kremlchef aber Bilderbuchspiele. Proteste haben bei diesem Hochglanz-Anlass keinen Platz.

Gay-Bild von Wladimir Putin.
Legende: Das russische Anti-Homosexuellen-Gesetz sorgt für Zündstoff. Reuters

Kaum ist die Leichtathletik-WM in Moskau Vergangenheit, bereitet sich Russland auf den nächsten Grossanlass vor – die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Vom 7. Januar bis 21. März 2014 will sich Russland von der besten Seite zeigen, Proteste wären Gift für das Image.

Präsident Wladimir Putin lässt keine Zweifel aufkommen: Per Dekret verbietet er sämtliche politischen Proteste. Erlaubt würden nur Kundgebungen, die einen sportlichen Hintergrund hätten, berichtete die russische Regierungszeitung «Rossijskaja Gaseta»

Zuletzt hatten unter anderem Vertreter von Schwulen- und Lesbenorganisationen zu Demonstrationen in Sotschi gegen das umstrittene Verbot von «Homosexuellen-Propaganda» aufgerufen. Das russische Demonstrationsrecht gilt schon jetzt als sehr restriktiv. Landesweit muss jede Kundgebung beantragt und genehmigt werden.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Unglaubliche Gegenüberstellung von Menschenrechten in den Kommentaren. Menschen brauchen Nahrung, Haus, etc., und soziales Leben, inkl. Sexualität - egal wie gelebt (ausser Gewalt, Pädophilie, etc.). In Russland geht es auch nicht nur um Homosexualität sondern um den Rechtsstaat, um Demokratie, etc. Zar Putin will in Russland Recht für Recht abschaffen, Proteste unterdrücken, egal zu was. Homosexualität ist nur Anlass - es geht um viel mehr. CH-SportlerInnen hoffentlich mit Regenbogenarmband!
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    1. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Schwulen der Welt, vereint euch um Russland Demokratie zu bringen - hören Sie nicht, wie lächerlich das klingt? Was die Russen in Russland machen, das geht uns wahrlich wenig an und es ist ja nicht so, dass wir hier etwas besseres sind, zB. die hiesigen Tibeter beim chinesischen Staatsbesuch, schon vergessen?
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  • Kommentar von Karl Huber, Uster
    Man könnte schon meinen, das wichtigste Thema der Welt sei die allgemeine bedingungslose Zustimmung zu einer freizügigen Homosexualität. Das Thema wird völlig überbewertet. Wie muss das Leuten vorkommen (grad in Russland), die kein sauberes Wasser haben, zuwenig Essen, in einem verseuchten Gebiet leben (z.B aufgrund von Atombomben-Tests), kurz: Einfach Leuten, deren lebensnotwendigen Bedürfnise nicht gedeckt sind? Bitte Heteros: Seid vernünftiger als die Homo-Lobby und stimmt nicht mit ein.
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    1. Antwort von Peter Muster, Zürich
      Ich habe selten so einen unbedarten Kommentar gelesen. Teilen Sie die Leute ein in Menschen, die in verseuchten Gebieten leben, kein Wasser haben etc. und in Homosexuelle? Letztere sind von all dem auch betroffen. Haben aber noch mit stumpfer Hetze zu kämpfen. Das ist als ob man einem Dunkelhäutigen vorwerfen würde, warum er sich für eine dunkle Hautfarbe entschieden hat. Ich bin vernünftiger als sie und unterstütze die Homosexuellen. Von wegen Lobby, das ist doch lächerlich.
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    2. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      @Herr Huber, die Einzigen, die das Thema Homosexualität überbewerten sind die Homophoben.
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    3. Antwort von Marco DeZonc, Grenchen
      Hr. Huber: Offenbar wurde Ihr Kommentar nicht so ganz verstanden. Ich gebe Ihnen recht. Ich habe absolut nichts gegen Homosexuelle/Lesben, dieses ewige Outen "Hallo ich bin schwul" das ist doch schon nervig. Das gerade sauberes Wasser wichtiger sein sollte als diese "Verkleidungsdemos", muss doch allen klar sein.
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    4. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Yep, ich stimme auch zu. Soll jeder im Schlafzimmer tun und lassen, was er will. Aber Homosexuelle, welche mit SM-Kleider durch die Strassen laufen und erwarten, dass deshalb die ganze Welt still stehen soll, beginnen irgendwann zu nerven... Es gibt wichtigeres im Leben, auch wenn sich die selbsternannten Vernünftigeren auf der Gasse mitlaufen...!
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