Raketenangriffe auf Israel

Mehr als zehn Kleinraketen feuerten militante Palästinenser am Montagmorgen auf Israel ab. Die israelische Luftwaffe griff erneut Stellungen der Hamas im Gazastreifen an.

Zwei Männer, ein Polizeiauto, Trümmerteile einer Rakete.

Bildlegende: Israelische Zivilschützer entsorgen ein Trümmerteil, das von einer Rakete stammt. Reuters

Die Lage im palästinensischen Gazastreifen heizt sich immer weiter auf. Militante Palästinenser feuerten allein am Montagmorgen mehr als zehn Kleinraketen auf Israel ab, wie Polizeisprecher Mickey Rosenfeld bestätigte. Auch in der Nacht hatte es bereits Raketenangriffe gegeben.

Rosenfeld sprach von einer «Rekordzahl» binnen zwölf Stunden seit dem letzten grossen Schlagabtausch zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas im November 2012. Die israelische Luftwaffe griff am Sonntag erneut Stellungen der Hamas im südlichen Gazastreifen an. Dabei wurde ein Mitglied der militanten Kassam-Brigaden getötet, der Miliz der Hamas.

Die Lage in der Region ist derzeit äusserst angespannt. Grund ist das Verschwinden dreier israelischer Jugendlicher im Westjordanland. Die israelische Regierung macht die Hamas dafür verantwortlich. Seit dem Verschwinden der Jugendlichen hat Israels Armee Dutzende Palästinenser festgenommen. Die Suche im Westjordanland läuft auf Hochtouren.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Israel greift hart durch

    Aus Tagesschau vom 16.6.2014

    Israel reagiert auf die Entführung dreier Jugendlicher mit der grössten Verhaftungswelle seit Jahren. Im Zusammenhang mit der Entführung sind bereits 150 Palästinenser festgenommen worden. Die Regierung macht die radikalislamische Hamas-Organisation für das Verschwinden der Jugendlichen verantwortlich.

  • Israel vermisst drei Schüler

    Aus Tagesschau vom 15.6.2014

    In Israel macht Premier Netanjahu die radikalislamische Hamas für die Entführung von drei israelischen Jugendlichen im Westjordanland verantwortlich. Die Schüler werden seit Donnerstagabend vermisst.