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Wegen Flüchtlingskrise Rom beschliesst Einsatz vor Libyen

Legende: Video «Italien beschliesst Einsatz vor Libyen» abspielen. Laufzeit 1:52 Minuten.
Aus Tagesschau vom 28.07.2017.

Die italienische Regierung hat einen Einsatz der Marine zur Unterstützung der libyschen Küstenwache beschlossen, um Menschenschmuggel zu bekämpfen.

Das Kabinett stimmte einer entsprechenden Mission zu, die auf Anfrage der libyschen Regierung entstanden sei, wie Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni erklärte. Dem Vorschlag muss kommende Woche noch das Parlament zustimmen.

Bis zu 1000 Soldaten

Mit dem Einsatz könnten nicht nur Schlepper bekämpft, sondern auch die Flüchtlingsströme besser kontrolliert werden, so Gentiloni. Von Libyen aus starten die meisten Migranten in Richtung Italien.

An der Operation sollen nach früheren Medienberichten zwischen 500 und 1000 Soldaten beteiligt sein. Zur Überwachung des Mittelmeers vor der libyschen Küste sollen auch Drohnen und Hubschrauber eingesetzt werden.

17 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Pünter (puenti)
    Mit diesem Einsatz sollen die Flüchtlingsströme besser kontrolliert und Schlepper bekämpft werden. Was soll mit dieser völlig unklar formulierten Aktion erreicht werden? Werden Flüchtlinge etwa zurückgeschickt? Eine politische Nebelgranate, gesponsert von der EU.
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  • Kommentar von Roman Loser (Jessica)
    Ist diese Aktion etwa als Konkurrenz gegen das "Schiff der Schande" gedacht? Dem einten ein Juhe,dem anderen ein Pfui?!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Nach der besonders blutigen Kolonialgeschichte Italiens in Libyen in der 1. Hälfte des 19. JH's sind die Italiener sicherlich überall willkommen. Befürchte, dass sich mit Italien ein weiteres Nato-Mitglied in Libyen einnistet, sprich Basen errichtet. Denn die Nato beteiligt sich ja an der Sicherung des Mittelmeers. Die Migranten sind ein willkommener Anlass, um sich dort auszubreiten. Man sollte stets hinter die Dinge schauen. Nicht jede Aussage ist ehrlich gemeint.
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    1. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Korrektur: Meinte 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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