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International Russische Angriffe treffen angeblich kaum

Seit über einem Monat fliegen russische Kampfjets Angriffe in Syrien. Schwerpunkt der Luftangriffe, der Kampf gegen den IS. Doch die Kritik an der Militärintervention wird immer lauter. Vor allem was die Präzision der Luftschläge betrifft.

Legende: Video Kurt Pelda kritisiert die russischen Luftangriffe abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.
Aus 10vor10 vom 05.11.2015.

Die Luftangriffe rund um die Stadt Aleppo haben in den letzten Wochen stark zugenommen, berichtet Reporter Kurt Pelda in der Sendung «10vor10». Vor allem russische Kampfjets werfen immer wieder ihre tödliche Ladung über der umkämpften Stadt ab.

Seit Russland an der Seite Assads kämpft, hat die Zerstörung am Boden zugenommen. Doch ihre Zielgenauigkeit sei schlecht, sagt der Kriegsreporter. Luftschläge aus grosser Höhe verfehlen häufig ihr Ziel und treffen unschuldige Zivilisten. Zudem würde Russland alte Munition einsetzten, deren Technologie noch aus dem Zweiten Weltkrieg stamme. Gezielte Luftschläge seien so kaum möglich.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Wenn die Russen angeblich so harmlos sind für den IS, warum soll dann dieser einen Terrorakt gegenüber Russland verübt haben? Wenn die US-geführte Anti-IS-Koalition seit 2014 im Einsatz so viel besser zielt, warum keine solche Attentate dagegen, wie gegen Russland?
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Es gibt sehr wenige Kriege, die aus moralischen Gründen geführt wurden. Da sind die RU keine Ausnahme. Die USA handeln aus rein menschlichen Gründen. Nämlich nach reiner Gier. Dass dabei Mio Menschen leiden und sterben, ist völlig belanglos.Es ist auch belanglos, wer die moderneren Waffen einsetzt. Waffen töten Menschen. Die Frage ist, wie geht die USA unter. Es gibt auf jeden Fall jede Menge Fans, die das von Angesicht zu Angesicht erledigen würden.
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  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Für die Verschwörergemeinde mit ihrem in der Sonne stehenden Putinhelden wird es immer enger. Der Held stirbt langsam, das weiss auch Hollywood.
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    1. Antwort von Stanic Drago (Putinversteher)
      Genau Gegenteil ist passiert. NATO Trolle haben Vorausgesagt ein Untergang von Russlands. Sanktionen werden Russland in Knie zwingen. Jetzt redet US Aussenminister Kerry von baldigen Ende von Sanktionen. Gleich nach Wahlen in Donbass. Von Krim redet niemand mehr. Russland in zwischenzeit hat Aussenschulden um weitere 18% reduziert und Goldreserve vergrössert. Erste mal hat Russland mehr Agrar Produkte exportiert als Waffen. Ein Ende sieht anders aus.
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    2. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Den Untergang von Russland wollte man doch gar nicht und so rosig, wie sie es darstellen, ist es übrigens nicht. Die Lebensmittelpreise sind bspw. gestiegen. Wie immer zahlt die Zeche nicht die Regierung, sondern die Bürger. Ist doch weltweit immer das Gleiche.
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    3. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Wenn Wunschdenken Fakten ersetzt...
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