Zum Inhalt springen

International Schwarzer bei Festnahme durch Polizei gestorben

In den USA ist erneut ein Afroamerikaner umgekommen, als er sich seiner Festnahme durch die Polizei widersetzte. Der Mann starb im Spital, nachdem ihn Polizisten bei der Festnahme mit Pfefferspray besprüht hatten.

Polizei in Vollmontur bilden eine Linie. Im Vordergrund eine dunkelhäutige Hand mit Handy-Kamera.
Legende: Fälle wie Freddy Gray in Baltimore haben zu Ausschreitungen und einer Debatte über Rassismus bei der Polizei geführt. Keystone

In den USA ist erneut ein Afroamerikaner umgekommen, als er sich seiner Festnahme durch die Polizei widersetze.

Polizisten seien um Hilfe gerufen worden, weil sich ein bewaffneter Mann im Eingangsbereich eines Wohnhauses in Tuscaloosa im Bundesstaat Alabama herumgetrieben habe, teilte die Polizei mit. Beim Eintreffen der Beamten sei der 35-jährige Schwarze in einen nahegelegenen Wald geflüchtet.

Eine Gruppe von Polizisten habe ihn verfolgt und Pfefferspray gegen ihn eingesetzt, weil er sich keine Handschellen anlegen lassen wollte. Wenig später sei der Mann zusammengebrochen und habe auch im Spital nicht wiederbelebt werden können.

In den USA hatten ähnliche Fälle in den vergangenen Monaten zu Ausschreitungen geführt und eine Debatte über Rassismus bei der Polizei ausgelöst.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Wegen Pfefferspray... kann sein dass er einen aphylaktischen Schock gemacht hat... aber das ist eher selten... aber wenn, dann dramatisch, und wenn die begleitenden "schlafen" Todesfolge...(Ist fuer Ungeuebte schwer zu erkennen...muss gesagt werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Max Müller, Wangen
    Finde schon, dass man die Todesursache erst kären sollte, bevor man Rassismus-Vorwürfe auspricht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Wer das Verhalten vieler Afroamerikaner oder illegal anwesendenden Migranten ohne Scheuklappen sachlich verfolgt und Prozentzahlen der Kriminellen in den USA kennt, sieht die ewige medial ausgekostete "Rassismus-Vorwürfe" etwas nüchterner! Polizisten in den USA leben gefährlicher, als ein Stockcar- oder Indycar-Autorennfahrer: Ueberall werden die Beamten provoziert, medial angegriffen und von der Gutmensch-Industrie sofort vor Gericht gestellt, wenn ein solcher Fall (siehe oben) passiert!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen