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Separatisten-Chefs in Haft 200'000 Katalanen fordern Freilassung von Aktivisten

Legende: Video Proteste in Barcelona (unkomm.) abspielen. Laufzeit 1:06 Minuten.
Vom 18.10.2017.
  • 200'000 Menschen gingen in Barcelona für die Freilassung von zwei Anführern der Unabhängigkeitsbewegung auf die Strasse.
  • Die Demonstranten fordern die Freilassung von Jordi Sánchez und Jordi Cuixart aus der Untersuchungshaft sowie die Unabhängigkeit Kataloniens.
  • Die spanische Justiz hatte die Anführer der einflussreichen katalanischen Gruppierungen Katalanische Nationalversammlung (ANC) und Omnium Cultural am Montagabend in Untersuchungs-Haft genommen.
  • Die Nachricht hatte noch in der Nacht Proteste in ganz Katalonien ausgelöst.
  • In Barcelona und anderen Städten in der Region im Nordosten Spaniens legten mittags mehrere tausend Menschen kurzzeitig ihre Arbeit nieder.

14 Kommentare

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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    Frau Müller, der Ausspruch von Rosa Luxemburg: "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden", trifft genau auf die Situation in Katalonien zu. Werden doch von den radikalen, totalitären Gruppierungen der Separatisten und aufgehetzten Menschen alle Andersdenkenden massiv beschimpft, oft bedroht und so in ihrer Freiheit, sich zu äussern eingeschränkt, nur weil sie sich als Katalanen, zugleich aber auch als Spanier verstehen und bei ihrem Staat verbleiben möchten.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Frau Berger, schön dass Sie bei dieser Gelegenheit die grossen Vordenkerinnen der Frauenbewegung erwähnen. Auch Clara Zetkin zähle ich dazu. Leider gibt es sie heute nicht mehr, aber sich mit ihnen zu beschäftigen, wäre manchmal sehr hilfreich.
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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    Frau Müller, der Ausspruch von Rosa Luxemburg: "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden", trifft genau auf die Situation in Katalonien zu. Werden doch von den radikalen, totalitären Gruppierungen der Separatisten und aufgehetzten Menschen alle Andersdenkenden massiv beschimpft, oft bedroht und so in ihrer Freiheit, sich zu äussern eingeschränkt, nur weil sie sich als Katalanen, zugleich aber auch als Spanier verstehen und bei ihrem Staat verbleiben möchten.
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Politische Gefangene in Westeuropa, wer hätte es gedacht vor 10 Jahren? Wie jedes System ist auch das westliche System so lange freiheitlich, wie man sich keine Freiheiten nimmt. Solange man tut was die aktuell Herrschenden sich wünschen, so lange ist man frei. Das stimmt wohl auch für Nordkorea.
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    1. Antwort von Peter Gemperle (PGT)
      Quatsch Herr Buchmann. Die zwei sind zwar Politiker, wurden aber wegen Aufhetzten gegen die Arbeit (wenn zum Teil auch fragwürdige) der Polizei beschuldigt. Entweder Sie verstehen die Situation falsch oder Sie berichten bewusst falsch, was sehr bedauerlich und beschämend wäre für Sie.
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    2. Antwort von Cherubina Müller (Fabrikarbeiterin)
      Spanien zeigt die gefährliche Entwicklung zu einem totalitären Europa auf. Man hat dann immer das Gefühl es gibt einen indoktrinierten Startschuss für die Medien Europas über unangenehme demokratische Randerscheinungen herzuziehen. "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern" Rozalia Luksenburg. Im nahen Osten wird das aufmerksam beobachtet; ein Scherzbold verbreitete gar Baschar al-Assad habe Rajoy gemahnt nicht mit brutaler Gewalt gegen die Demonstranten vorzugehen.
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