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International Sexskandale vertuscht? US-Aussenministerium unter Beschuss

Das US-Aussenministerium soll eine Reihe von Sexskandalen unter den Teppich gekehrt haben. Und zwar zu der Zeit, als Hillay Clinton die Behörde führte.

Hillary Clinton bei einem Hearing im September 2012.
Legende: Wird sie von der Vergangenheit eingeholt? Hillary Clinton war von Januar 2009 bis Februar 2013 US-Aussenministerin. Reuters

Das US-Aussenministerium soll unter der Leitung von Hillary Clinton Sexskandale vertuscht haben. Das berichten die TV-Sender CBS und CNN. Sie berufen sich dabei auf Protokolle des Ministeriums aus dem letzten Jahr.

Der US-Botschafter in Belgien habe «regelmässig seinen Personenschutz abgeschüttelt, um sich sexuelle Wünsche von Prostituierten und auch Minderjährigen erfüllen zu lassen.»  

Botschafter immer noch im Amt

Der Diplomat sei zwar zur Befragung nach Washington beordert, jedoch im Amt belassen worden. Die Untersuchung sei abgewürgt worden, so CBS.
 
Nachdem Journalisten den betreffenden Diplomaten ausgemacht hatten, meldete er sich zu Wort: «Ich bin erbost und traurig, dass solch unerhörte Behauptungen in der Presse erschienen sind», zitierte ihn das Magazin «Foreignpolicy.com».

Sex und Drogen für US-Botschaft im Irak

Den Medienberichten zufolge soll es noch eine Reihe weiterer vertuschter Skandale in Diplomatenkreisen um Sex und Drogen in der Amtszeit von Ex-Aussenministerin Hillary Clinton gegeben haben. So habe ein Drogenring im Irak regelmässig auch Sicherheitskräfte der US-Botschaft in Bagdad versorgt.  
 
Das US-Aussenministerium reagierte verhalten auf die Vorwürfe. «Wir nehmen jede Anschuldigung sehr ernst», sagte eine Sprecherin. Zu den laufenden Ermittlungen wollte sie sich nicht äussern.

Legende: Video Goodbye Hillary! abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.02.2013.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Ich möchte ja die Sex- und sonstwas Skandale aus der Schweiz und mit Schweizern nicht unbedingt kennen. Anderseits ist Sex und so halt etwas natürliches. Vielleicht sollten wir langsam froh sein, wenn die Menschen es nicht so offen treiben wie die Tiere. Wenn man tief genug gräbt, findet man bei jedem Menschen etwas !!!! Bei diesen Meldungen geht es ja nur um das "Mobben" von meist bekannten Leuten. Ich bin gespannt, wer am Ende noch übrig bleibt.
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