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International «Siedlungsbau darf Friedenssgespräche nicht belasten»

US-Aussenminister John Kerry appeliert an Israel und die Palästinenser, an der für Mittwoch geplanten Fortsetzung ihrer Friedensgespräche festzuhalten.

Legende: Video John Kerry zu den israelischen Bauplänen abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 13.08.2013.

US-Aussenminister John Kerry hat Israel und die Palästinenser dazu aufgerufen, an der für Mittwoch geplanten Fortsetzung ihrer Friedensgespräche festzuhalten.

Der von Israel angekündigte Bau neuer Siedlungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem sei "gewissermassen erwartet" gewesen und dürfe die Verhandlungen nicht beeinträchtigen, sagte Kerry bei einem Besuch in Kolumbien.

Israel hatte am Sonntag den Bau von 1200 neuen Wohnungen in jenen Gebieten bewilligt, welche die Palästinenser für ihren eigenen Staat beanspruchen. Die Vereinigten Staaten von Amerika sähen all diese Wohnungen als unrechtmässig an, ergänzte Kerry.

Gericht lehnt Klage ab

Israels höchstes Gericht hat eine Klage von Terroropferfamilien gegen die geplante Freilassung von 26 palästinensischen Häftlingen zurückgewiesen. Die Freilassung sei eine Entscheidung der Regierung, in die man sich nicht einmischen könne, argumentierte das Gericht. Damit steht der Freigabe von insgesamt 104 Häftlingen nichts mehr im Weg.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Amr ibn Warraq, Basel
    In dieser Welt gilt, wie schon die ganze Menschheitsgeschichte lang, das Recht des Stärkeren. Alle ethischen Grundsätze vermögen diesen Umstand leider nicht umzukehren. Die Palästinenser verhandeln nicht auf Augenhöhe mit einem anderen Staat, sondern als Unterlegene mit einer Besatzungs- und Kolonialmacht. Was mich jedoch immer wieder erstaunt, ist die zyklisch wiederkehrende Heuchelei der USA. Obama will wohl damit erreichen, seinen zu Unrecht erhaltenen Friedensnobelpreis zu legitimieren.
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    1. Antwort von Juha Stump, z.Zt. in Aracajú (Brasilien)
      Einseitiger geht es nicht mehr. Wer sind ueberhaupt die "Palaestinenser"? Unter sich genauso in viele Fraktionen gespalten wie die Juden. Was mich nervt, sind die systematischen einseitigen Kommentare von Bloggern, die billig im allgemeinen Medienstrom mitschwimmen. Sie wuerden noch staunen, wenn Sie wuessten, wie viele "Palaestinenser" in Wirklichkeit viel lieber in einem multireligioesen und multikulturellen Israel wohnen als in einem pal. "Staat". Informieren Sie sich besser!
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  • Kommentar von Paul Bürger, Schweiz
    @Ai.Chai: Wer hat ihnen denn diese abstruse Geschichte erzählt? - Ich mag nicht mit Ihnen diskutieren. Sie biegen die Gegebenheiten wohl so zurecht, wie es Ihnen gerade angenehm ist. Waren Sie schon mal dort unten? Wenn nein, sollten Sie dies unbedingt mit eigenen Augen sehen. Wenn ja, hat man Ihnen eine schöne Geschichte erzählt!
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  • Kommentar von T. Busch, Zürich
    US-Aussenminister John Kerry sagt «Siedlungsbau darf Friedenssgespräche nicht belasten». Zwischen den Zeilen sagt er: "Die USA akzeptiert den illegalen israelischen Siedlungsbau im "Staate Palästina", den israelischen Landraub und Gründstückdiebstahl in Palästina sowie die weiteren Unterdrückungen und Ausbeutungen des palästinensischen Volkes. Wobei die Palästinenser dies gefälligst zu akzeptieren hätten".
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Der israelische Staat basiert ja auf die Landnahme von Araber. Hätte es in Europa nie den Faschismus gegeben würde es heute keinen Staat Israel geben.
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