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Spannung im Westpazifik USA und Südkorea mit grossem Militärmanöver

Militärübung
Legende: Insgesamt zehn Kriegsschiffe sind an der Übung im Westpazifik beteiligt. Keystone
  • Die USA und Südkorea ein grosses gemeinsames Militärmanöver im Westpazifik begonnen.
  • Beteiligt sind drei US-Flugzeugträger sowie sieben südkoreanische Kriegsschiffe.
  • Ziel der Übung sei es, die Abschreckung angesichts der Bedrohung durch Nordkorea zu verstärken und jegliche Provokationen durch Pjöngjang abzuwehren.

Es ist das erste Mal seit zehn Jahren, dass eine derart hohe Zahl an Flugzeugträgern an einem Manöver in der Region beteiligt ist. Die Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang hatten sich in den vergangenen Monaten massiv verschärft.

Provokation von Nordkorea

Nordkorea hatte Anfang September seinen sechsten und bisher gewaltigsten Atomwaffentest vorgenommen. Nach eigenen Angaben testete das Land eine Wasserstoffbombe.

Zudem hatte Pjöngjang in den vergangenen Wochen mehrfach Mittelstreckenraketen getestet. In zwei Fällen feuerte Pjöngjang Raketen über Japan hinweg in den Pazifik.

Bei seinem ersten Auftritt vor der UNO Ende September hatte US-Präsident Donald Trump Nordkorea mit «vollständiger Zerstörung» gedroht. Die nordkoreanischen Staatsmedien bezeichneten diese Aussage als Kriegserklärung.

Kritik aus Nordkorea

In einer Reaktion auf die Asienreise von Donald Trump hat Nordkorea den Besuch als «kriegstreiberisch» bezeichnet. Trump verfolge das «Ziel einer Konfrontation», um Nordkorea von seiner atomaren Abschreckung abzubringen. Er bewirke damit aber genau das Gegenteil, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Aussenministeriums.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Abregen und sich beruhigen ist angesagt. Da wird es keinen Krieg geben, ausser einen in den Medien mit verbalen Entgleisungen. Mehr wird es da nicht geben.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Supertrump kann es nicht lassen. Seit er auf dem Chefsessel platz genommen hat, ist die Welt mitnichten friedlicher geworden, obwohl seine Jünger das immer wieder beteuert haben. Vielleicht hält er sich für "Ironman" oder sowas.:((
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    1. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Wer hat dafür gestimmt, dass Trump die Sanktionspolitik gegenüber Russland nicht lockern kann? Die Welt ist seit Trump nicht sicherer geworden, im Gegentgeil, das stimmt. Aber wieviel kann hier Trump etwas dafür? Unter Clinton wäre Syrien nicht so rasch schon fast zur Ruhe gekommen, sie wollte dort die Konfrontation mit Russland anheizen.
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    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Warum sollte er es auch "lassen" ???
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    "War games" sind stets gefährlich. Die grosse Mehrheit der südkoreanischen Bürger sind garantiert nicht erfreut. Bereits die Stationierung von weiteren US-Waffen und Truppen führte zu massiven Protesten. Kim weiss, dass ein (versuchter) Angriff von ihm tödlich ist. Das haben ihm die Chinesen sicher deutlich gemacht. Die ständigen provozierenden Manöver sind keine guten Grundlagen für Gespräche, wie sie Xi und Trump vorgesehen haben. Die USA hat noch viel zu lernen.
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