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Spionagevorwürfe gegen China Australien schafft Sondereinheit gegen ausländische Einmischung

  • Australien schafft eine neue Sondereinheit, im Kampf gegen ausländische Einmischung in innere Angelegenheiten.
  • Dafür wird die Regierung rund 88 Millionen australische Dollar (knapp 60 Mio. Franken) ausgeben.
  • Die Sondereinheit solle ausländische Einmischung identifizieren, stoppen und strafrechtlich verfolgen, sagte Premierminister Scott Morrison.

Der australische Inlandsgeheimdienst prüft derzeit Vorwürfe gegen China, nach denen das sozialistische Land versucht haben soll, einen Agenten ins australische Parlament zu schleusen.

Ein mutmasslicher chinesischer Spionagering habe dem verschuldeten Mann umgerechnet rund 678'000 Franken geboten, damit er bei der Wahl im Mai für die regierende Liberale Partei kandidiert. Doch stattdessen habe der Mann den australischen Geheimdienst informiert.

Der 32-Jährige wurde im März unter bisher ungeklärten Umständen tot in einem Hotelzimmer in Melbourne gefunden. Der Sitz ging an die liberale Kandidatin Gladys Liu. Ermittler prüfen derzeit mögliche Verbindungen der Politikerin zu der Kommunistischen Partei Chinas.

Nicht der erste Fall

Örtliche Medien hatten im November auch über einen ehemaligen chinesischen Spion berichtet, der Informationen an den australischen Inlandsgeheimdienst weitergegeben hatte. Dabei ging es unter anderem um chinesische Versuche, die Demokratiebewegung in Hongkong zu untergraben und Einfluss auf die politischen Systeme in Taiwan und Australien zu nehmen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Das System "China" ist doch praktisch. Wenn ich nicht mehr weise, wo ich gewesen bin, kann ich bei der Regierung nachfragen.
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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Man mag ja über Syngenta denken was man will, jedoch stellt sich mir die Frage, wie man angesichts solcher Meldungen das Flaggschiff einer nationalen Schlüsselindustrie nur an die Chinesen verkaufen kann. Das war ein Rohrkrepierer.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Kalter Krieg reloaded. Machen wir uns nichts vor: Es ist auch bei uns vorhanden. Nur unsere Wirtschaftspolitiker schauen lieber weg, als etwas zu unternehmen. Schliesslich wird es unsere Arbeitsplätze, unsere gesamte Arbeitswelt und das Konsumverhalten insgesamt hart treffen. So manche von uns können sich gar nicht vorstellen, was das heissen wird, wenn die Chinesen so richtig in Fahrt kommen und das Tempo diktieren. Dei typische westliche Überheblichkeit blendet immer noch.
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